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GAUNTT - Ein Porträt Von Michael Jung. Geprüft und genehmigt von Cae. |
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Wer
auch nur eine von Cae Gauntt's sieben Platten kennt oder sie schon live
erlebt hat, wird sich wohl nicht gut vorstellen können, dass die gebürtige
Texanerin es nach ihrem Gesangsstudium vor lauter Lampenfieber kaum
schaffte, vor einem Publikum zu singen - sie brachte keinen Ton heraus!
Das legte sich dann schließlich derart auf die Stimmbänder, dass ihr
die Gesanglehrerin allen Ernstes riet, das Singen aufzugeben... |
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Am
21.04.1956 wurde Cae als Catherine Ellen in Ft. Worth/Texas USA geboren.
Ihr Vater war Kiefer-Chirurg bei der amerikanischen Luftwaffe und so
wuchsen Cae und ihre Schwester in Staaten wie den USA und Japan auf.
Ihre Mum war eine Zeit lang Lehrerin an einem College - "bis ich angefangen
habe, Probleme zu machen. Da hat sie ihren Job aufgegeben, damit sie
ihrer schwierigen Tochter mehr Zeit widmen kann." Auf die Frage, wieso
sie eine schwierige Tochter war, antwortet Cae: "Es gab nur Streit.
Wenn meine Mutter gesagt hat: 'Bitte zieh die Schuhe an', dann habe
ich sie extra nicht angezogen. Oder wenn sie mich gebeten hat, etwas
zu holen, dann bin ich extra sitzengeblieben, nur damit sie es dreimal
sagen musste. Ich habe alles mögliche versucht, um meine Eltern zu ärgern.
Ich war echt furchtbar, extrem rebellisch. Aber ich muss dazu sagen,
dass mein Vater viel zu streng war. Und das war ein bisschen meine Reaktion
darauf." Aber: Ihre Eltern bestanden trotzdem darauf, "dass ich am Sonntag
und am Mittwoch mit ihnen in die Kirchengemeinde ginge, solange ich
unter ihrem Dach wohnte. Heute kann ich mit vollem Herzen dankbar sein,
dass sie so fest geblieben sind. Der einfachere Weg wäre bestimmt gewesen,
nachzugeben: 'Gut, bleib du zu Hause, wir gehen hin.' Aber meinen Eltern
war es einfach wichtiger, dass ich dieses Fundament bekomme." |
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Natürlich
war auch für den Teeny Cae die Liebe ein wichtiges Thema: "Es gab sehr
viel Liebeskummer. Aber ich war auch verknallt in einen Jungen und sobald
ich ihn ein bisschen besser kennengelernt habe, habe ich gemerkt: IIhhh!!
Und dann hat es sofort in Abneigung umgeschlagen. Es gab fast nichts
dazwischen - entweder war ich völlig verliebt oder ich konnte ihn gar
nicht ausstehen. Bis es Eddie gab." |
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Während
und auch nach dem Studium übernahm sie zahlreiche Bühnenrollen in bekannten
Musicals der 70er Jahre und war mit solistischen Konzerten in den USA
unterwegs. Als Solistin der amerikanischen Gospel-Chorgruppe "The Continental
Singers" bereiste sie erstmals Europa. Ausserdem machte sie erste Rundfunk-
und Schallplattenaufnahmen und unterrichtete ein Jahr lang Schauspiel
und Musik an einer Grundschule in Texas. |
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Plötzlich
fand sich Cae an einer Gabelung ihres Lebensweges wieder, an der sie
entscheiden musste, ob sich für sie der Vorhang öffnet oder ob er fällt:
Theater-Intendant und Musical-Spezialist Peter Weck lud sie zum Vorsingen
für die Starrolle der Grizabella in "Cats" ein. "Cats" ist inzwischen
das am längsten gespielte Musical überhaupt. |
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War es nun, 1983, wieder genauso schwer, sich in einem neuen Land einzuleben? "Am Anfang war es hier in Deutschland schwierig. Ich bin ein Typ, der seine Gefühle ganz offen zeigt, was m.E. ein grundsätzlicher Unterschied zwischen Deutschen und Amerikanern ist. Das bereitete mir einige Probleme, denn ich wurde sehr oft missverstanden. Der erste Eindruck, den ich von den Deutschen hatte, war nicht sehr gut: Ich fand sie kühl und distanziert. Andererseits muss ich dazu sagen: Nach vier Jahren Wien kam mir Deutschland gleichzeitig wie ein Paradies vor! Die unverhohlene Ablehnung, wie wir sie in Österreich zu spüren bekamen, gibt es in der Bundesrepublik nicht. Wir fühlten uns hier wie zu Hause." Und, kein Heimweh mehr? Cae zögert lange Zeit mit einer Antwort. "Hm, eigentlich nicht mehr. Dann schon eher 'Familienweh'. Wir hatten zu Hause eine sehr enge Familienbeziehung; besonders mit meiner Schwester." Kurz nachdem die Gauntt's in die Nähe von Krefeld gezogen waren, wurden sie Eltern: Alexander kam auf die Welt. Doch wie ist das, wenn eine Karrierefrau plötzlich Mutter wird? "Als unser Alex da war, war ich fixiert auf dieses Kind. Ich habe ihm vorgelesen, vorgesungen, mit ihm getanzt, wir sind unendlich lange spazierengegangen. Denn in Krefeld wohnten wir in einer kleinen Kellerwohnung mit nur zwei Zimmern und zwei Fenstern. Es war kalt und feucht alle zwölf Monate im Jahr, obwohl die Heizung voll aufgedreht war. Die Wohnung stand öfters unter Wasser, immer wenn es stark geregnet hatte und der Gully voll war. Es war dunkel und traurig und eigentlich eine grauenhafte Umgebung für ein Baby. Aber ich habe es damals nicht einmal gemerkt, so war ich mit diesem Kind beschäftigt." |
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Am
Beginn ihrer Musik-Karriere in Deutschland gaben Cae und Eddie noch
gemeinsam Konzerte. Cae erzählt von den Anfängen: "Wir lebten ein Jahr
im "Christcamp", das ist ein Lebenszentrum für junge Leute. Dort lernten
wir ein Ehepaar kennen, mit dem wir uns wirklich ganz toll verstanden.
Er war Polizist und spielte hobbymäßig Gitarre, und zusammen haben wir
Lieder gesungen. Er hatte die Idee, zusammen mit uns auf dem ersten
christlichen Polizeikongress aufzutreten. Er würde Gitarre spielen und
Eddie und ich sollten singen. Wir dachten: 'Na ja, warum nicht?' Das
Konzert fand im "Neues-Leben-Zentrum" statt, und dort waren nicht nur
Polizisten, dort war auch Klaus Heizmann. Er suchte Solisten für seinen
Chor und war gekommen, um uns zu hören. Gleich nach dem Konzert nahm
er uns zur Seite und fragte: 'Wie wär's, wenn ihr mit meinem Chor als
Solisten auftreten würdet?' 'Na ja, also gut, warum nicht?', dachten
wir." |
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Seit
Herbst 1985 wohnen Gauntt's in der Nähe von Karlsruhe, wo Eddie als
Bariton am Badischen Staatstheater singt. Von dort begann auch Cae's
verstärkte Konzerttätigkeit. Doch was sagt der Eheman dazu, wenn seine
Frau alleine loszieht und ihre eigenen Konzerte macht? "Ich bin sehr
froh, dass Cae das tut. Dafür ist sie geboren, und ich finde, dass sie
es sehr gut macht. Sie ist auch glücklich dabei. Es gibt zwar Zeiten,
wo dieses Leben viel Stress bereitet, doch es gehört zu ihr und unserer
Familie. Ich könnte sie nicht aufhalten, sonst würde ich sie unterdrücken.
Ich unterstütze sie, indem ich selbst koche und die Kinder versorge." |
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Im
Herbst 1987 erschien, worauf viele lange gewartet hatten: Ihre erste
eigene LP mit dem schlichten Titel "C.A.E.", was eine Abkürzung für
"Christ is the Answer for Everyone" ist. Darauf: Pop, Balladen, Gospel,
Disco der 80er und Südseehaftes - insgesamt elf Titel. Das Debüt schlug
bei Publikum, Musikern und Presse ein wie die sprichwörtliche Bombe.
Die Presse fragte in LP-Kritiken: "Welche Sängerin der hiesigen Szene
zieht ebenso hochklassig nach?" |
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Ende
1990 machte dann eine traurige Nachricht die Runde: "Cae gibt keine
Konzerte mehr!" Der zweite Teil der Meldung war dafür um so erfreulicher:
"Cae wird nochmal Mommy!" Als Entschädigung für alle, die trotzdem noch
enttäuscht waren, und für die anderen natürlich auch, erschien 90 ein
Live-Video und im Juli 1991 die CD "The Circle of Love". Am 18.07. um
23:54 Uhr erschien dann Lukas in einer Größe von 52 cm! Den Namen erhielt
Luke übrigens von Bruder Alex, der solch ein Lucky-Lucke-Fan war, dass
sein Brüderchen entweder Lucky oder Lukas heißen musste. |
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Anfang 1993 gab Cae nach zweieinhalb Jahren Bühnenabstinenz wieder Konzerte, allerdings viel weniger als vorher. Waren es früher zwischen 100 und 150 Konzerten pro Jahr, so gab sie 93 nur noch 30 Konzerte und 15 sonstige Auftritte. Aber: Ihre Konzerte kamen super an - Keine Spur vom befürchteten Karriere-Knick. Cae dazu: "Ich war besorgt darüber, wieder Konzerte zu geben. Aber die Zuhörer waren über meine wildesten Erwartungen hinaus aufnahmefähig. Ich kann nicht erklären, warum. Es wird für mich immer ein Rätsel sein, warum die Menschen mir soviel Herzlichkeit entgegenbringen. Ich glaube nicht, dass ich jemals verstehen werde, warum. Ich bin einfach sehr dankbar dafür." Neu war auch die Nachdenklichkeit, die Cae in ihren Liedern und Zwischenansagen auslöste. Sie scheute sich auch nicht, kritische Töne anzuschlagen, z. B. zu den Themen "Abtreibung", "Wahre Liebe wartet" und "Ausländer". Musikalisch ging es ebenfalls kantiger zu als gewohnt. Im Gepäck waren zwar eine ganze Reihe altbekannter Songs, aber die verblüfften durch pfiffige Neuarrangements, die zum Teil aber auch gewöhnungsbedürftig waren. Auch waren "einige richtig rockige Titel im Programm", erklärt sie die Unterschiede zu früher. "Ausserdem sage ich heute viel eher meine Meinung. Ich habe viel in der Bibel zu bestimmten Themen nachgelesen, richtig daran gearbeitet. In der Babypause habe ich gemerkt, dass ich diese Konzerte nicht brauche für meinen Selbstwert. Deswegen kann ich die Möglichkeit der Bühne nutzen und Gottes Alternative anbieten, auch zu unbequemen Themen. Es kommt mir nicht mehr so darauf an, dass ich allen Leuten gefalle, sondern dass ich Gott treu und gehorsam bin." Auch wirkte sie auf weniger Tonträgern als in den Jahren zuvor mit. Und wenn, dann meist als Solistin: So auf "Selten" (93) und "Mensch sing mit! 2" (94) von Clemens Bittlinger und auf Johannes Nitsch's Oster-Oratorium "Drei Tage" (94) und den gleichnamigen Tourneen. Im Background sang sie lediglich bei Pe Werner auf der von Dieter Falk produzierten CD "Los" (93). |
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Nach
ihrer Pause trat Cae mit zwei grundverschiedenen Band-Konzepten auf.
Da gab's die bewährten Konzerte mit ihrer neuen Band, bestehend aus
Drummer Martin Stoeck, Bassist Matthias Gräb, Gitarrist Frieder Jost
und Keyboarder und Bandleader Florian Sitzmann. Aus drei dieser Konzerte,
darunter ein Benefiz-Konzert für das christliche Mutter- und Kindhaus
in Lüdenscheid, wurden Anfang Mai 1994 Stücke für eine Live-CD aufgenommen.
Sie erschien dann im Juli mit 16 Titeln als "Alive!". Cae beschreibt
die Vorgeschichte: "Ich wollte schon seit Januar 93 ein Live-Album machen.
Wir haben ein Programm ausgearbeitet, dass uns sehr viel Spaß macht
und so richtig zusammenpasst. Das Programm ist einfach in mir und unter
meiner Haut. Florian und ich habe lange dran gearbeitet: Geschnitten,
Überleitungen überlegt, Tonarten geändert, damit alles wirklich so aus
einem Stück gegossen ist. Ein Live-Album ist immer etwas anderes als
ein Studio-Album. Wenn ich auf der Bühne stehe, dann singe ich weniger
vorsichtig und kontrolliert - mit viel mehr Herz. Ich singe für die
einzelnen Menschen, die da sind, und es entsteht eine ganz besondere
Atmosphäre." Ausserdem gab's das Akusik-Set "Cae 3F", zusammen mit Florian,
Frieder und Fitti Wahler am Kontrabass. Cae beschreibt es so: "Klein
und persönlich und eine Freude, es zu singen! Die Idee hinter diesem
ganzen Konzept war, erstens ein kleineres Konzept zu haben, das besser
zu transportieren ist als diese riesige 7,5t-Geschichte, und zweitens
ein Programm, das ich in unfrommen Kreisen bringen kann. Deshalb ist
viel Unterhaltung dabei. Es geht um Liebe. In der ersten Hälfte um menschliche
Liebe, Höhen und Tiefen davon. Es sind viele Evergreens dabei und Lieder,
die ich vor Jahren gesungen habe. Es ist ein sehr intensives Programm,
besonders in der zweiten Hälfte: Ein knallharter Vergleich von menschlicher
mit Gottes Liebe. Sehr viele sehr tiefe Texte. Ich fordere die Zuhörer
sehr heraus. Viel läuft auch über Kommunikation mit dem Publikum. Es
ist nicht nur so, dass ich von mir erzähle. Ich gehe so richtig ins
Publikum und mache einfach Quatsch mit den Leuten. Und dann haben sie
die Möglichkeit, Fragen auf kleine Karten zu schreiben. In der zweiten
Hälfte gibt es einen Teil, wo ich auf diese Fragen eingehe." Cae bekam
"extrem positive Resonanzen. Ich war total überrascht, wie die Leute
reagieren. Es kommen Leute, die nicht gläubig sind, und fühlen sich
wohl. Und die Frommen kommen und machen große Augen, weil die einfach
überrascht sind, denn so viele Texte haben gar nichts mit Glauben zu
tun. Das sind einfach Texte, die mir was bedeuten." |
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Im
Dezember 1995 erschien Cae's 5. CD "Welt von 1000 Wegen". Schon kurz
nach ihrer Babypause plante sie an diesem Konzept-Album unter dem Arbeitstitel
"Fremd". Zunächst wurde allerdings erst einmal "Alive!" produziert.
Doch da Cae das "Fremd"-Projekt so wichtig war, sollte es dann doch
noch realisiert werden. Sie beschäftigt sich schon seit jeher mit dem
Thema, als Fremder auf dieser Welt zu sein. Aufgrund dessen, dass sie
Amerikanerin in Deutschland ist, könnte man meinen, es ginge um das
Thema "Ausländer", doch sie meint etwas anderes: "Vielleicht habe ich
mich mit dem Thema auseinandergesetzt, weil ich Ausländerin bin. Diese
Texte haben aber nichts damit zu tun. Mein Zuhause hat in diesem Fall
nicht mit meiner Adresse und meinem Wohnort zu tun, denn 'fremd zu sein'
bedeutet mir etwas ganz anderes. Ich habe mir 'mein' Zuhause gewählt.
Diesen Weg mit Gott zu gehen, dafür habe ich mich entschieden, weil
ich bei ihm zu Hause bin." Und so erzählte sie einfach die Geschichte
von ihrem Leben - Oder besser gesagt, sie ließ sie erzählen. Denn die
Texte des Liederzyklus stammen nicht aus Cae's Feder, sondern aus der
von Manfred Siebald, dem Amerikanistik-Professor und bekannten Schreiber
ungezählter Lieder. Nachdem sie den Mut gefasst hatte, die neue Produktion
vollständig auf deutsch zu machen, "habe ich überlegt, ob ich verschiedene
Texter anfragen soll, oder einen. Ich wünschte mir, dass die Texte einen
festen Grund haben, dass klare Bilder darin stecken, dass sie wie wunderschöne
Gedichte sind, die die Menschen packen und mitreißen. Und dann hatte
ich die Idee, Manfred Siebald zu fragen, ob er nicht alle schreiben
würde." Nach reichlicher Überlegung "hat er ja gesagt -Unglaublich.
Eineinhalb Jahre hat er dran gearbeitet." Für Cae schneiderte er die
gewünschten "Gedichte, die an sich schon so schön sind, dass man sie
auch ohne Musik total lieben kann." Seine Zusage war für sie auch gleichzeitig
die Bestätigung, dass die Produktion über die Bühne gehen sollte: "Wenn
er nein gesagt hätte, dann hätte ich das auch nicht gemacht!" |
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In
den Jahren 96 bis 98 hörte man nicht besonders viel von Cae. Im Februar
1997 erschien eine Art Best-of-CD: "Day on a Hill". Allerdings ist sie
keine normale Best-of, denn diese Scheibe hatte eigentlich gar nicht
den Sinn, den Deutschen Cae's schönste Lieder zu präsentieren, sondern
sie war für das amerikanische Publikum gedacht! Die Geschichte, die
dahinter steckt, ist eine etwas Längere... Die Mama von Cae ist der
"Auslöser" gewesen. Sie ist die örtliche Vorsitzende des Verein's "North
American Baptist Womens Union", der in den USA und Kanada Millionen
von Mitgliederinnen hat. Und weil dieser Verein seine Arbeit 97 unter
das Motto "Reaching in, Reaching up, Reaching out" gestellt hatte, kam
Cae's mitdenkenden Mutter die Idee, dass das Lied "I'm reaching out
to you" hundertprozentig dazu passt und schickte eine CD ihrer Tochter
an die Präsidentin. Die Überraschung war trotz allem groß, als der Song
von Cae dann tatsächlich als Tagungslied angenommen wurde und dann in
allen Liederheften enthalten war, bei allen Präsentationen und bei allen
Treffen des Vereins gesungen und gespielt wurde. Und was lag in so einem
Falle näher, als alle herausragenden Titel von Cae auf einer "Quasi-Best-of"
zusammenzufassen, damit die Amis Cae mal so richtig kennenlernen konnten?
D'rauf sind 15 Songs, von denen alle bis auf zwei von Cae selbst geschrieben
wurden. Dabei auch englische Versionen bekannter Songs und neu aufgenommene
Cae-Hits. Kurz nach der Veröffentlichung erhielt Cae sogar eine Nominierung
für den amerikanischen "Dove Award", den wichtigsten Preis der christlichen
Musikszene. |
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Vor
Erscheinen ihres aktuellen Albums wirkte sie noch auf Clemens Bittlinger's
"Aus heiterem Himmel" (98) in den Background-Vocals und, gemeinsam mit
Eddie, auf dem Weihnachts-Sampler "Festival der Weihnachtslieder" (98)
mit. |
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| Bei so großer Beliebtheit und so großem Erfolg, stellen sich aber noch einige wichtige Fragen: Wie ist das mit dem Christsein, wird das nicht durch die Karriere und das Idolsein erdrückt? Cae gibt zu: "Das ist sicher eine große Gefahr, da muss ich ständig aufpassen! Natürlich gehört Show und Unterhaltung zu einem Konzert. Aber wieviel muss es sein? Und wieviel kann ich von meinem Leben und von meinem Glauben einfließen lassen? Da ist kein Konzert gleich wie das andere." Auf die Frage, ob sie es überhaupt gerne hat, wenn man sie als Star hochjubelt, antwortet sie überraschend: "Überhaupt nicht! Nein, das habe ich nicht gern. Der einzige Vorteil ist, dass ich meine Erfahrungen sehr gut weitergeben kann, es wird beachtet." Aber besteht bei soviel Erfolg nicht die Gefahr, stolz zu werden? "Nein, ich weiß ja, dass ich das nicht selber erreicht habe. Im Gegenteil: Je länger ich singe, je 'kleiner' werde ich, weil ich immer wieder neu sehe, wie Gott arbeitet." |
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Wer noch
mehr über Cae wissen will, kann sie persönlich fragen: Auf ihrer neuen
Homepage www.caegauntt.de
unter "Dear Cae"!
...übrigens: Weitere Informationen zu Cae Gauntt gibt es auch auf ihrer Künstlerseite bei "CCM-Rezis". |
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| Das
Cae Gauntt Porträt im Internet:
http://www.ccmtexte.de/cae-gauntt/
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