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CAE GAUNTT - Ein Porträt

CAE  GAUNTT  -  Ein Porträt
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Vom Kleinkind zum Teen


Am 21.04.1956 wurde Cae als Catherine Ellen in Ft. Worth/Texas USA geboren. Ihr Vater war Kiefer-Chirurg bei der amerikanischen Luftwaffe und so wuchsen Cae und ihre Schwester in Staaten wie den USA und Japan auf. Ihre Mum war eine Zeit lang Lehrerin an einem College - "bis ich angefangen habe, Probleme zu machen. Da hat sie ihren Job aufgegeben, damit sie ihrer schwierigen Tochter mehr Zeit widmen kann." Auf die Frage, wieso sie eine schwierige Tochter war, antwortet Cae: "Es gab nur Streit. Wenn meine Mutter gesagt hat: 'Bitte zieh die Schuhe an', dann habe ich sie extra nicht angezogen. Oder wenn sie mich gebeten hat, etwas zu holen, dann bin ich extra sitzengeblieben, nur damit sie es dreimal sagen musste. Ich habe alles mögliche versucht, um meine Eltern zu ärgern. Ich war echt furchtbar, extrem rebellisch. Aber ich muss dazu sagen, dass mein Vater viel zu streng war. Und das war ein bisschen meine Reaktion darauf." Aber: Ihre Eltern bestanden trotzdem darauf, "dass ich am Sonntag und am Mittwoch mit ihnen in die Kirchengemeinde ginge, solange ich unter ihrem Dach wohnte. Heute kann ich mit vollem Herzen dankbar sein, dass sie so fest geblieben sind. Der einfachere Weg wäre bestimmt gewesen, nachzugeben: 'Gut, bleib du zu Hause, wir gehen hin.' Aber meinen Eltern war es einfach wichtiger, dass ich dieses Fundament bekomme."

Cae Gauntt  [Promotion-Foto 1999]Zu ihrer Bekehrung erzählt sie folgendes: "Als ich sieben war, hab ich das, was ich im Gottesdienst und in der Kinderstunde gehört habe, so verstanden, dass ich Gott brauche. Ich wusste aber nicht genau, warum. Mir wurde dann relativ schnell beigebracht, dass es mit Schuld zu tun hat und dass ich Jesus um Vergebung bitten muss, damit er in mein Herz kommt. Und dann hab ich mich taufen lassen. Ungefähr mit 14 habe ich gedacht: 'Das hat damals nicht gezählt. Eigentlich verstehe ich erst jetzt, was es bedeutet Christ zu sein.' Deshalb habe ich mich noch mal taufen lassen. Aber in den Jahren danach hab ich gemerkt: Christ zu sein hat eigentlich nichts mit dem Moment zu tun, bei dem ich nach vorne gegangen bin, sondern dass es täglich neu ist, Christ zu sein. Dass ich mich jeden Tag wieder neu zu Jesus bekenne."

Schon als Kleinkind war Cae äusserst kreativ: "Ich habe mit drei oder vier Jahren angefangen, kleine Lieder über alltägliche Erlebnisse zu komponieren. Mit fünf Jahren habe ich eine Geschichte erfunden, die meine Mutter in ein Buch gefasst hat. Ich habe sie dann selber illustriert. Mit sechs Jahren haben meine Schwester und ich einen Sketch ausgedacht, Kostüme und Bühnenbild entworfen und die Rollen dargestellt: eine Prinzessin und ihr Sklave." Auch als Teen gehörte Kunst zu ihren Hobbies: "Ich habe sehr gerne gemalt. Viele Ölgemälde hängen noch zu Hause bei meinen Eltern. Ich habe ohne Ende gebastelt. Ich habe winzige Gemälde auf Schmuck gemalt, kleine Landschaften und so was, und die habe ich verkauft." Weitere Hobbies waren ihre Haustiere, Bücher lesen und natürlich das Singen. Zuerst noch zu Hause mit der Mama: "Meine Mutter hat sehr viel mit mir gesungen. Ich konnte fast singen, bevor ich sprechen konnte..." Später dann aber ohne Mama und auch nicht mehr zu Hause: "Immer und ohne Unterbrechung habe ich gesungen. Ich habe bei vielen Musicals in der Schule mitgemacht. Und wir haben auch in der Gemeinde Musicals aufgeführt. Das waren super Erfahrungen." Mit 16 Jahren nahm sie dann auch ihren ersten Gesangsunterricht.

Cae GaunttCae's absoluten Lieblingsfächer in der Schule waren Kunst und Musik. Ausserdem haben ihr Englisch und Literatur gut gefallen. Allerdings: Ihr Traumberuf "war auf keinen Fall Sängerin. Damals war ich noch so nervös, wenn ich gesungen habe, dass ich mir nicht vorstellen konnte, dass es mir einmal richtig Spaß machen würde." Und auf die Frage, ob sie nochmals Sängerin werden würde, wenn sie wählen könnte, erwidert sie bescheiden: "Einerseits habe ich als Sängerin unheimlich gute Möglichkeiten, andererseits wünschte ich mir, weniger im Rampenlicht zu stehen. Ich könnte mir gut vorstellen, in einem anderen Beruf mehr im Hintergrund den Mitmenschen zu dienen, z.B. als Kranken- schwester. Als Sängerin habe ich eine große Verantwortung, ich muss auch Seelsorger und vieles mehr sein. Eigentlich verbringe ich die wenigste Zeit mit Singen. Also, das Singen ist zwar ganz schön, aber ich weiß nicht, ob ich es nochmals wählen würde."


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