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Tim Hughes - ''here I am to worship''Tim Hughes
"here I am to worship"


   ( 2001 Survivor Records / Gerth Medien )

Tim Hughes ist ein Nachfolger. Er folgt den Fußstapfen Matt Redmans. Könnte man zumindest meinen, wenn man die seine Songs der letzten Jahre hört, seine CD-Beteiligungen beobachtet und sieht, wie die Szene ihn hofiert. Mit Martyn Layzell teilte er sich 1999 das Album "reward" (Survivor Records) und seitdem ging es immer mehr aufwärts. Eigentlich sollte sein Solo-Debüt so eine acht-Song-CD in der Emerge-Serie werden, ähnlich wie von Heat oder David Gate. Nun ist es doch gleich ein elf-Song-Album geworden, und bereits von Anfang an mit US-Vertrieb. In Amerika wurde der Silberling auch produziert. Jason Halbert und Dwayne Larring waren mal bei irgend so einer Band namens SonicFlood und produzieren jetzt fleißig fromme Alben.

Beide haben Tim einen modern, geschmeidigen Sound verpaßt. Leider etwas zu geschmeidig muß ich sagen, denn es fehlen Ecken und Kanten. Solche allerweltsmäßige Musik will nicht recht zum innovativen Brit-Rock passen, den Survivor sonst en masse verbreitet.
Was nützen die besten US-Studiomusiker, eingesetzte Instrumente wie Orgel oder Streicher, wenn das Ergebnis doch wieder vermehrt nach Dudelradio klingt? Durch seinen britischen Akzent gewinnt der Gesang jedoch enorm. Als Anspieltip kann ich am ehesten "maker of all things" (# 1) und "here I am to worship" (# 3) emphehlen.

Alle Lieder hat Tim zwischen 1997 und 2001 selbst geschrieben. In den Texten verarbeitet er seine Beziehung zu Jesus. Die Lieder haben meistens Gebetsform, einige Loblieder sind auch dabei. Manche davon haben sich schon in der Lobpreis-Szene einen Stammplatz erobert, wie etwa "my Jesus, my lifeline" (# 11) und andere sind gerade dabei dies zu tun, wie etwa der Titelsong (# 3). Ein Vorteil der Liedtexte ist ihre Klarheit, Verständlichkeit und auch Deutlichkeit. Dagegen fehlt mir etwas der lyrische Anspruch, denn diese Aneinanderreihung von Standards hat einen recht simplen Beigeschmack.

Fazit: Vielleicht technisch raffiniert eingespielt und irgendwie zeitgemäß, aber letztendlich doch ein seelenloses Mainstream-Projekt. Tim hat ab und zu ein Händchen für gute Songs, jedoch sollten die noch besser ins rechte Licht gesetzt werden.


—David Decker für CCM-Rezis, Januar 2002

Daten: 11 Titel / 48 Min.
Musikstil: Modern-Rock - Praise & Worship
Label(s): 2001 Survivor Records, GB / Gerth Medien, Asslar
Website:
bei Survivor Records  /  bei CCMplanet

Wo kaufen?:
bestellen im Gerth-Shop...

weitere CDs - siehe Tim Hughes-Künstlerseite >>
 


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