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 Andrea
Adams-Frey
"aus der Tiefe"

( 2001 Schulte & Gerth / Gerth
Medien )
Man kennt sie vom normal generation?-Debütalbum,
von zahlreichen anderen CD-Produktionen der letzten paar Jahre und man
kennt sie auch von ProChrist, wo sie 2000 in Bremen auf der Bühne stand.
Andrea Adams. Aber halt, Adams reicht nicht mehr.
Sie ist nämlich jetzt eine "Frey" - mit ihrem Albert
(ja, der Lobpreiser aus Ravensburg :-).
Aber trotzdem ist sie auch noch "frei", denn Jesus hat ihr Leben freigemacht!
Genau davon handeln viele Texte auf diesem Debütalbum. Es geht im Kern
darum, wenn man "ganz unten" ist (Titel 1), und durch das Evangelium wieder
"aus der Tiefe" kommt (Titel 12). Dazwischen lag die "Wüste meiner Seele"
(Titel 2) und die Frage nach "Wer gibt mir Liebe" (Titel 11)? Das ist
jetzt klar, deshalb kann Andrea wieder tanzen (Titel 4) und am Ende der
CD steht quasi als Fazit "Was Gott tut, das ist wohlgetan" (Titel 14).
Produziert haben die Platte auf hohem Niveau Andrea und ihr Mann selbst.
Die Arrangements sind wirklich klasse, sie passen gut zur markanten Stimme
Andreas. Zum Standard-Poprock-Sound gesellen sich noch feine Synthies
& Samples, manchmal ein Piano oder ein Orchesterarrangement. Bei "jetzt
kann ich tanzen" kommt sogar Dancefloor ins Programm und Andrea läuft
hier meiner Meinung nach zu Höchstform auf, genauso wie bei dem einen
der zwei englischen Titel, "Jesus you are the light" (# 10) sowie dem
wirklich bewegenden Titelsong. Total aus der Reihe fällt hingegen "Spieglein,
Spieglein" (# 6). Die Musik klingt irgendwie wie ein Kinderlied, der Gesang
kommt etwas komisch und der Text paßt überhaupt nicht zum Rest der Platte.
Ziemlich gewagt das ganze, ich denke hier muß jeder selbst entscheiden,
was er davon hält!
Fazit: Ein starkes Soloalbum einer echten Powerstimme. Andrea hat sich
nach ihrer Lebenskrise und Bekehrung vorgewagt und läßt den Hörer mit
niveauvoller Popmusik an "ihrer Geschichte" teilhaben.
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