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 a-ha
"summer moved on" (Single)

( 2000 WEA Records Deutschland
/ online )
Am 27. März des Jahres 2000 war es endlich soweit:
Nach über sechs Jahren stand wieder eine a-ha Single in den Läden.
Nach dem 1994er Lillehammer-Paralympics-Song "shapes that go together"
war es nämlich erst einmal ruhig um die Norweger geworden, die eine
Auszeit wagten und sich mehr auf Soloprojekte und dergleichen konzentrierten.
Parallel zur neuen Lust auf die Bandzusammenarbeit stand in der Szene
ein achtziger Jahre Revival an und da kamen a-ha mit ihrem gerade recht.

Die Band liefert keinen Aufguß ihres früheren
Sounds - kopierte sich glücklicherweise nicht selbst! -, sondern
versuchte Neues mit ihren Markenzeichen. Als da wären die Gesangsharmonien
von Mortens beeindruckender Falsettstimme und die melancholische Gesamtstimmung
(muß man hören, seufz...). Hinzu kommt eine perfekt abgestimmte
Produktion - allerdings mit einem aktuellem, trendigem Arrangement, welches
die Verbindung zum neuen Jahrtausend herstellt. Modernste Technik und
zeitloses Songwriting ergaben einen auch im Radio und in den Charts erfolgreichen
Smash-Hit, der mittlerweile auch mal als Zugabe auf Konzerten der Truppe
erklingt!
Als ich das Lied zum ersten Mal im Radio hörte, habe ich dummerweise
"Jesus came back" statt "seasons can't last" bei einem
der Verse verstanden, weil Sänger Morten hier etwas nuschelt... a-ha
haben aber nichts mit dem Christentum am Hut und deshalb geht es im Text
des Titelsongs auch nur um eine Herz-Schmerz-Liebesgeschichte. In dieser
Hinsicht wohl ein recht typisches Machwerk des Trios.

"Dreingaben" zur Radioversion des Titelsongs (# 1) sind die
Albumversion (# 2) davon, sowie zusätzlich "barely hanging on"
(# 3). Die ebenfalls aus "minor earth, major
sky" stammende B-Site ist etwas erdiger und "rockiger"
als die eigentliche Single und gibt einen guten Eindruck vom neuen a-ha-Sound
ab. Bonus ist ein sehr dezenter und deshalb erstklassiger Remix von "summer
moved on" (# 4).

Fazit: Eine marktstrategisch äußerst günstig gewählte
erste (Comeback-) Auskopplung. Der Song hat echte Radioqualitäten
und die Maxi kann auch insgesamt überzeugen.
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