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Nina Aström - ''a little bit of love''Nina Aström
"a little bit of love"


   ( 2000 Javelin, Crossbow, GMI / Asaph Musik )

Ein kleines bißchen hat's geklappt - naja, was ist das schon, ein einfacher Liederwettbewerb... Nina hat am Ende mit "a little bit" Platz 19 (von 24) belegt, das war am 13. Mai 2000, beim Grand Prix d'Eurovision de la Chanson. Das Ergebnis für die Finnin liegt ganz einfach an ihrer Bekanntheit und der ihres Landes. Aber ist es nicht toll, daß auch bei so einem Wettbewerb jemand dabei war, der an Jesus glaubt?! Tja, wenn alle Christen aus Deutschland für Finnland gewählt hätten.....
Ok, aber nun zu Ninas aktuellem Album. Dies ist nach ihrem Grand-Prix-Beitrag betitelt, hat aber noch den Zusatz "of love". Durchaus wichtig! Um die Liebe geht es nämlich doch recht oft. Naja, keine Schlagerschnulzen, dafür Geschichten die das Leben schreibt. Oft wird es recht nachdenklich, fragend, manchmal sogar traurig-melancholisch. Hier ist nichts aufgesetzt. Es würde zu weit führen, einzelne Themen genauer durchzunehmen, da sollte sich jeder selbst reinlesen. Bei allem kommt aber ihr Glaube nicht zu kurz. Und das auch nicht erst, wenn Nina im letzten Song des Albums singt: "Ich glaube - Gott ist der einzigste Weg!". Man nimmt ihr das gesagte immer ab, denn es kommt natürlich rüber, Nina ist dem Herzen bei dem, was sie singt.
Musikalisch ist die in Finnland weithin bekannte und beliebte Sängerin nicht ganz leicht einzuordnen, denn sie vereint viele Einflüsse in ihrem Sound. Man könnte diesen mit Pop, Folk oder Grand-Prix-gemäß auch mit Chanson betiteln. Doch das ist eigentlich egal: Fakt ist, daß alles handgemacht ist und dadurch zeitlos bleibt. Man braucht schon etwas, ehe man die Melodien drin hat, dadurch sitzen sie dann aber auch. Spezielle Anspieltips habe ich nicht - alle Lieder gefallen mir gleich gut, jedes hat seine ganz eigenen Qualitäten und Besonderheiten. Verglichen mit ihren teilweise sehr ruhigen Vorgängeralben wird es auf dieser Scheibe auch schon mal richtig rockig, wie z.B. bei "slow down" (# 1). Insgesamt ist vieles sogar radiogeeignet und zeigt der Musikbranche wieder einmal wo der wohl interessanteste Pop herkommt: aus Skandinavien!
Und doch einmal: der Titelsong der Platte und gleichzeitig Grand-Prix-Beitrag, es ist ein wirklich guter Song. Eine richtige Folk-Hymne, leicht fröhlich beschwingt. Da könnten sich auch manche deutsche Bewerber noch was abschauen (bzw. -hören)...
Fazit: Qualitativ hochwertige, inhaltlich tiefgehende Popmusik mit Seele. Wer hier nur flüchtig reinhört, wird garantiert nicht die Güte dieses Albums entdecken. Also: bitte nehmt Euch Zeit, es wird sich auszahlen.


—David Decker für CCM-Rezis, Januar 2001

Daten: 12 Titel / 49 Min.
Musikstil: Pop, Folk
Label(s): 2000 Javelin Music, Finnland; Crossbow Productions, Niederlande; GMI
               Music Partners, Niederlande / Asaph Musik, Lüdenscheid
Website: http://www.kpnet.com/ninaastrom/

weitere CDs - siehe Nina Aström-Künstlerseite >>
 


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