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 Nina
Aström
"merry christmas Jesus"

( 2001 Javelin, Crossbow, GMI
/ Asaph Musik )
Im Jahr 2000 gab es für Nina
die Schlager Grand Prix-Teilnahme (für Finnland) und ihr aktuelles Pop-Studioalbum
"a little bit of love", welches einige
sehr gute Kritiken erhielt. Nun erschien relativ überraschend ein Weihnachtsalbum,
das erste für die bodenständige Sängerin.

Die Produktion transportiert vor allem eines: Wärme. Man hat den Eindruck
direkt im Studio oder gar Wohnzimmer von Nina zu sitzen und Weihnachtsmusik
zu hören. Obwohl es eine Weihnachtsscheibe ist, wage ich zu behaupten,
es ist die bisher beste CD der Finnin.
Als Produzent war Multitalent Luca Genta aktiv, der hier ein kleines Meisterwerk
schuf. Unterstützung bekam er von Ralph van Manen
und Gerrit aan't Goor, der auch zwei Texte zu neuen Stücken beisteuerte.
Die Klangqualität ist hochwertig, der Sound insgesamt besinnlich, festlich
und nicht aufdringlich. Auf Ninas Stimme liegt der Fokus, die Instrumentierung
ist eher folkig.
Mit "christmas celebration" (# 9) und dem Titelsong (# 3) gibt es zwei
erstklassige Neukompositionen. "The christmas way" (# 11) ist eine neue
Version von einem Lied des Oslo Gospel Choirs, "now we have been through
the harvest (saviours day)" (# 7) ist eine Neueinspielung des Klassikers
von Chris Eaton. Ansonsten gibt es das bekannte Programm mit "white christmas",
"silent night", "away in a manger" usw.. Sehr gelungen auch der Einsteiger,
ein Cover von Buddy Greene's "Mary did you know". Eine besondere Überraschung
ist zum Abschluß der finnischsprachige Titel "Kun joulo on" (# 12)!

Textlich wird hier keiner im Unklaren gelassen, um wen es bei Weihnachten
geht, nämlich Jesus Christus. Der Titelsong bekennt, daß Jesus der wahre
Messias ist; "saviours day" betont den Aspekt der Rettung. "Christmas
celebration" schlägt den Bogen vom Feiern zu Jesus, dem Sinn von Weihnachten.
Man wird vieles zum Nachdenken in den Lyrics finden. In "the christmas
way" heißt es beispielsweise: »Tief in der Ruhe und eine stille
Nacht / jeder sieht ein neues Licht / Gott in Seiner Liebe verwandelt
Nacht zu Tag / siehe, die Art von Weihnachten«.

Fazit: Eine herausstechende Weihnachtsproduktion 2001, und wohlgemerkt
aus Europa! Kann man sich bedenkenlos selber zulegen oder verschenken...
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