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Im Gegensatz zum Vorgängeralbum "Klangkörperkultur"
präsentieren sich die 5 Jungs von Baff auf
"Nichts als die Wahrheit" viel rockiger. Das mag vielleicht
auch an dem neuen Gitarristen liegen: Marc Awounou ist jetzt der Mann
an den Saiten. |
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Wer BAFF bisher nur als HipHopper kannte, muss sich spätestens jetzt eines Besseren belehren lassen. "Nichts als die Wahrheit" beinhaltet zwar typische HipHop Nummern wie "Zweite Wahl" oder "Wie alles begann", aber schon die Ballade "Erzähl" oder der Titelsong "Nichts als die Wahrheit" mit seinen fetten Gitarrenriffs machen deutlich, dass das neue Album von BAFF eine Symbiose aus HipHop, Rock und Pop ist. Hervorstechend und eingängig ist das Abgehlied "Immer nur bei dir". Dagegen wirken andere Nummern eher einfallslos schematisch und blass. Die graphische Gestaltung der CD ist professionell und auf jeden Fall ein Lob wert (wie auch die Homepage von BAFF www.baff.de). Die deutschsprachigen Texte bewegen sich um die Themen Wahrheit und Identität, passen daher gut in unsere Zeit und können zum Nachdenken anregen. Schade ist, dass wie im Vorgängeralbum "Klangkörperkultur" von Gott nur in Pronomen (du, dir, dein...) die Rede ist, außer im Bonhoeffer-Zitat "So wie ich mich seh II". Bewertung: 3 von 6 Punkten ("geht so") |
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Musikstil: Pop, Rock, Rap Label(s): 2002 Pila Music, Dettenhausen / ZYX Music, Merenberg / Asaph Musik, Lüdenscheid; Wort im Bild/Pila Music, Altenstadt- Waldsiedlung; online Website: http://www.baff.de |
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