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Komponist: Johann Sebastian Bach

Ausführende:
Rotraud Hansmann; Emiko Iiyama; Helen Watts; Kurt Equiluz; Max van Egmond;
Wiener Sängerknaben; Chorus Viennensis; Concentus musicus Wien; Leitung:
Niklaus Harnoncourt.

Titel: "Messe in h-moll (Mass
in B Minor) BWV 232"

( 1994 Teldec/Warner Classics
/ 'Plattenläden'; online )
aus: ideaSpektrum
2005 - "50 christliche Musik- Klassiker" (Teil 2):
»Johann Sebastian Bach: h-moll-Messe (1733/1750).
Die h-moll-Messe von Johann Sebastian Bach ist
ein musikalisches Unikum. Mit einer Gesamtdauer von mehr als zwei Stunden
ist sie zweifellos nicht mehr für den Gottesdienst gedacht. Bach
nimmt in der h-moll-Messe immer wieder andere Stilmittel auf, verwendet
gregorianische Choräle ebenso wie konzertierende Elemente, setzt
unterschiedliche Charaktere nebeneinander. Das erklärt sich nicht
aus der Entstehungsgeschichte, sondern ist Programm: Bach komponierte
als eines seiner letzten Werke ein Kompendium der Kirchenmusik in der
Gewißheit, daß eine neue Zeit anbricht. Es entstand ein Werk,
daß alle aufführungspraktischen Maße sprengt und auch
deswegen als exemplarisch verstanden sein will. Bachs Zeitgenossen gingen
darüber hinweg - erst 1835 erfolgte die Uraufführung.«
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