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 Judy
Bailey
"the way we are"

( 1999 Felsenfest / Kawohl Music
)
Wer Judy einmal live erlebt hat, kommt von ihrer Musik
einfach nicht mehr los. Wie gut, dass es Musikkonserven gibt, die man
jeder Zeit wieder öffnen kann. Und wenn ein Album dann auch noch in Nashville
unter der Leitung von Phil Madeira produziert wurde, hat man alle Gründe,
zuzuschlagen.
Auf ihrer neuesten Scheibe "The way we are" ist Judy
Bailey wieder ganz die Alte: voller (karibischem) Enthusiasmus, voller
kindlichem Glauben in ihren Texten und voller ausdrucksstarker Musik.
Sehr abwechslungsreiche lateinamerikanische Rhythmen, unterlegt mit den
lockeren Gitarrensounds Madeiras oder auch mal mit seiner rauchigen Stimme.
Ansonsten ist das Ganze sehr gesangsbetont, mit hervorragenden backing
vocals unterlegt.
Judy Bailey hat mir ihrer Musik ein Ziel, nämlich Gott in den Mittelpunkt
zu stellen - und das ist bei ihr ganz selbstverständlich und natürlich!
In "Just to see ya" sing sie: "Um dich zu sehen, gehe ich auf dem Wasser,
um dich zu sehen, zerbreche ich meinen Stolz, und ich gebe mein Herz,
meinen Verstand, meine Seele, mich selbst." ... Ein Song voller Hingabe
- ein Gebet. Bei "Every single day" fühlt sie sich sicher bei ihrem Vater
im Himmel geborgen und will ihm jeden Tag dafür danken und für ihn leben.
Am Ende bleibt die Aussage über allem stehen: "Wenn alles gesagt und getan
ist, brauchen wir jemanden, der uns liebt und akzeptiert, wie wir sind."
("The way we are") So ist diese CD auf alle Fälle ein Highlight unter
den christlichen Produktionen des ersten Halbjahres 1999. Wer mehr will,
sollte Judy Bailey und Band live erleben.
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