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Lisa Bevill
"lisa bevill"

( 2000 Lisa Bevill, Ministry Music
/ Alliance Music )
Lisa Bevill ließ nach fünf Jahren (!) endlich mal wieder
was von sich hören! Inzwischen hat sie ihr Plattenlabel gewechselt und
auch eine Neubesinnung ihrer Musikkarriere und Stils vorgenommen. Schön,
daß sie sich noch mal herausgetraut hat :)
Bei Lisas Musik gibt es eigentlich nichts neues. Vom Mainstream-Dance-Pop
ihrer Anfangsjahre ist nur noch der Pop übriggeblieben. Halt so die Radio-Richtung,
nur eben erstklassig umgesetzt. Auf diesem selbstbetitelten Album gibt
es nur einen etwas beatbetonteren Song, "something worth dying for" (#
5). Die Platte eignet sich gut zum Nebenbeihören, strotzt aber nicht unbedingt
mit ganz eingängigen Melodien. Man muß einfach dranbleiben und sollte
mehrere Durchläufe einplanen.
Ähnlich wie bei ihrer neuen Labelkollegin Pam Thum ist die Textarbeit
hervorragend. Lisa ist um etliche Erfahrungen reicher geworden und ganz
sicher im Glauben gewachsen. Denn davon bekommt man den Texten einiges
mit. Es geht um das Auf und Ab im Alltag und im Glauben, aber auch genau
darum, wie man weiterkommt im Glauben, um das Reifen. Zu jedem Titel hat
sie einen kurzen Kommentar geschrieben und eine Bibelstelle ist angegeben
- also bitte Bibel und Wörterbuch bereithalten.
Wie der Name ihres Labels, Ministry Music, aussagt, ist Lisa mit einem
Musik-Dienst unterwegs, d.h. es geht nicht um frommen Starkult und Kommerz,
sondern um Lebenshilfe und Ermutigung im Glauben.
Fazit: Musikalisch ohne große Schwächen produziert, kann dieses Album
aber besonders mit inhaltlichen Stärken auftrumpfen und überzeugen.
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