CCM-Rezis  >  CDs  >  Matt Brouwer

Special tip for english-speaking visitors: Use the German <-> English dictionary!

Matt Brouwer - ''imagerical''Matt Brouwer
"imagerical"


   ( 2001 Reunion Records / Gerth Medien )

Matt Brouwer "Imagerical" (2001) - und ein Kurzinterview

Wer Jill Paquette vor "Jill Paquette" (2003) hören möchte oder ganz einfach ein etwas anderes Pop-Worship-Album kennen lernen will, dem sei die CD "Imagerical" (Reunion Records 2001, produziert von Eldon Winter) des kanadischen Singer/Songwriter Matt Brouwer als Insider-Tipp empfohlen. Jill wirkt neben ihrem Collegekollegen als Mitschreiberin ("New Beginning") und bei zahlreichen Songs mit ihrer unüberhörbaren, erfrischenden Stimme massgeblich als BGV mit. Und sie ist auch für das originelle Wortspiel des Albumtitels mitverantwortlich: Als es darum gegangen sei, einige Lieder, die im Verlaufe ihrer stark besuchten „Monday Night Worship“ am Prairie Bible College entstanden waren, für Reunion Records (Michael W. Smith, Clay Crosse, Kathy Troccoli, Jill Paquette) zusammenzustellen und aufzunehmen, hätten sie ein Wort für ihren Worship-Stil gesucht: um den Eindruck der etwas düsteren Verse im Kontrast zu den oft triumphierenden, eingängigen Refrains einzufangen. Das erfundene Adjektiv "Imagerical" [im-a-'jer-i-cal] - aus Mystik/Mysterium und Bild (Image) - wurde so zu ihrem Motto.

Die 11 Tracks sind in erster Linie Loblieder, Aufrufe zu einem gottgeweihten Leben, Dank und Gebet, an sich schlicht, mit eingängigem Chorus, geeignet zum Mitsingen. Die Texte sind poetisch, gefühlsbetont, bilderreich. Immer wieder fallen Worte aus den Psalmen und ist von der Sehnsucht, Jesus besser kennen zu lernen und ihm konsequenter nachzufolgen, die Rede. Von Anbetung, Demut und Zerbruch. Die abwechslungsreichen Arrangements mit viel Schlagzeug, Gitarren und Keyboard, die sich zuweilen in Zwischenspielen verselbständigen, variieren zwischen zart-zurückhaltend ("Consecrate", „Lead“, "I Wanna See You") und übermütig-ausgelassen, etwa in "Sing A New Song", das von jaulenden Gitarren und straffem Beat vorangetrieben wird, oder im rockigen, autobiographischen "Sanity" mit zuweilen krachender Percussion und leicht trotzigem Beiklang. Bezeichnend für das Album sind der mitreissende Flow - etwa im schmeichelnden, vielstimmigen Anbetungslied "Rivers of Mercy" und in "Come and Be" - und das spannungsvolle Ineinandergreifen von Haupt- und Begleitstimmen.

Matt Brouwer schrieb diese Lieder, wie er betont, nicht für die Bühne, sondern für die Andacht der Collegestudenten, die damit neue Wege suchten, sich authentisch, altersgemäss Gott zu nähern. Der Sänger mit der leicht näselnden Stimme (er wird nicht von ungefähr mit Michael W. Smith verglichen) verschweigt denn auch nicht seine eigenen Kämpfe und Schwächen angesichts der Verlockungen von Ruhm, Ansehen und Reichtum in dieser Welt und selbst innerhalb der Christenheit sowie seine Skepsis gegenüber der Vermarktung und Verpoppung seiner Lieder. Trotz 2 Vibe Awards, der Juno-Nomination für das beste Gospelalbum und 2 Top-Ten-Singles bezeichnet er selbst sein Solodebüt als nicht stiltypisch. - Man darf also gespannt sein auf die für dieses Jahr angekündigte neue Produktion, "Unlearning", deren Richtung er als Alt-Country Rock bezeichnet.


3 Fragen an Matt Brouwer (ccmtexte, Januar 2004)

1. What's your first goal in your music ministry?
»Well, that is something that is a continual struggle. I believe that my first goal is and should be to glorify God with all that I am, but in reality that is not always the case. This past year has been incredible for me just in regards to learning and growing and being humbled by God. Our culture has a lot to say about what success is and even in the church here in North America, I think that most of our ideas on that subject are skewered. But to answer your question, I desire to glorify God and please Him. I believe that if I do that He will connect the message that comes through that and touch people with it.«

2. What "audience" are you writing for?
»My CD Imagerical was written during my years in college and I wrote those songs originally for a service we did there called "Monday Night Worship". The fact that Reunion Records got involved and got excited about making those songs more accessible to promote on their label was a surprise to me and not originally in my intent. I don't write songs for an audience. Whenever I've tried I can never complete anything. I guess at this point in my writing I'm just trying to be honest in the whole process, especially about my struggles and experiences. It's been very freeing and … those are the songs that seem to connect with people the most because I think we are all affected by the truth.«

3. How would you call your music style: pop-rock? Alternative worship?
»Well, I guess you could call Imagerical pop-worship, but the new record I'm working on is more alt-country rock, so it's hard to put yourself in a box and I don't think that artists should because for me, my first record was stylistically not the best suited to who I am as an artist and I found that out by experimenting outside of the box.«


—Monica Seidler für CCM-Rezis, Januar & Februar 2004

Daten:
11 Titel / 49 Min.
Musikstil: Worship-Pop
Label(s): 2001 Reunion Records, USA / Gerth Medien, Asslar
Website: http://www.mattbro.com  /  Site: www.nbri.net

Wo kaufen?:
bestellen im Gerth-Shop...

weitere CDs - siehe Matt Brouwer-Künstlerseite >>
 


neu hier  |  alle CDs  |  Hinweise  |  Autoren  |  Rubriken  |  Deine Rezi  |  Netzwerk  |

© 2004-2005 by shineMedia    Kontakt    komm!    dennoch    Startseite