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Ausgehend vom ursprünglichen Arbeitstitel "fire"
hat sich Sarah am Ende sogar "unter das Feuer" gewagt. Und sie
hat noch mehr gewagt: einen Imagewandel nämlich. Vom unscheinbaren
Alterna-Pop hin zum radiogenem Pop-Rock, die Alternative-Einflüsse
jedoch nicht ganz abschüttelnd. Mittlerweile gelang es endlich auch
ein solides Cover und Artwork auf die Beine zu stellen, mit sympathischeren
Pressefotos als auf den bisherigen CDs. Sarah
Brendel ist in ihrer Karriere erwachsen geworden und der Geruch von
"Demo" ist erfreulicherweise verzogen. |
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x-report CD-tip: »Ich liebe diese CD! Schon mit den ersten Klängen fesselt sie meine Gedanken. Und bis zum letzten Ton habe ich nicht gewagt, dieses Konzert für die Seele zu unterbrechen. Sarah Brendel klingt rockiger denn je und damit genau so, wie sie schon immer sein wollte. Dabei hat sie aber nichts von ihrer Tiefsinnigkeit eingebüßt und die schönen Seiten der Melancholie beibehalten. "Under the Fire" ist ein Kunstwerk mit sanften ("Breathing In") und kraftvollen ("Fire") Stücken. Nachdenklich, ehrlich entschlossen. Ein besonderes Highlight ist das Lied "King I Love" im Beatles-Stil, das die Geschichte von Jesus erzählt. "Under the Fire" ist wie dem Regen von drinnen zuschauen. Wie alleine in einer Galerie. Wie nachts in einer fremden Stadt von der Sonne singen.« |
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Ich lasse mich ja gerne überraschen. Also habe ich sie einfach angehört, die neue Scheibe von Sarah Brendel. Skeptisch war ich schon, wie ich zugeben muss. Und siehe da: Die Überraschung ist gelungen! Vergesst alles, was ihr über christliche deutsche Musik dachtet, vergesst alles, was ihr mit Sarah Brendel verbindet (na gut, fast alles) - und hört euch die CD an! Rockig, melancholisch, tiefgehend, packend, erhebend. Alles dabei! Und dabei perfekt produziert. Man merkt, dass Udo Rinklin, der neue Star-Produzent am christlichen Musikhimmel, eifrig mitgemischt hat. Aber natürlich macht es nicht der Produzent alleine: Mich begeistert die melancholische, manchmal ein wenig trotzige und soulige Stimme von Sarah. Ihre Lieder bekommen Tiefe, Ausdruck - und das sowohl bei ruhig-melancholischen, wie auch bei rockigen Abgeh-Liedern. Auch inhaltlich überzeugt das Album. Sarah singt von ihrem Glauben. In "Breathing in" besingt sie die Sehnsucht innezuhalten und zu Gott zu kommen, so, wie sie ist. In "Fire" drückt sie ihre Sehnsucht danach aus, Gott zu begegnen, "No More" handelt von der Zuversicht, dass Gott Sieger ist und alles gut macht, in "King I Love" besingt sie Jesu Leben. Bei jedem Lied lohnt es sich, genauer hinzuhören. Egal ob die Gitarre rockt oder die Geigen klingen. Abwechslungsreicher, tiefgehender, melancholischer Rock vom Feinsten. Ein besonderer Bonus ist das letzte Lied "Take My Heart" - der Song zum Film "The Poet". Impressionistische Klänge treffen auf Sarah Brendel. Kaufen! Bewertung: 6 von 6 Punkten ("genial") |
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| Hinweis: Hier dargelegte Meinungen von Gastautoren müssen nicht die Meinung der CCM-Rezis-Redaktion wiedergeben. | |
Musikstil: Modern-Rock Label(s): 2003 Zyx Music, Merenberg / 'Plattenläden'; online; bv-music, Haan; Hänssler-Verlag/IC Medienhaus, Holzgerlingen Website: http://www.sarahbrendel.de / Info-Site |
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