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 Connection
"look inside"

( 2000 VME Musik / Kawohl Music
)
Connection ist wieder da. Die schweizer-deutsche "Connection"
hat viele Besetzungswechsel durch, trotzdem wurde unter gleichem Bandnamen
immer hochwertige Pop- und Rockmusik serviert. Nachdem mir persönlich
die CDs in den 90er Jahren nicht so sehr zusagten, liegt nun endlich mal
ein richtiges Knaller-Album vor!
Legt man die CD ein, fetzt es gleich los bei "I wanna be where the life
is", dem wohl insgesamt besten Titel der Platte. Ein richtig cooles Ding!
Während man die Scheibe weiterlaufen läßt, kommen noch viele weitere Juwelen
des Funk-Rock hervor. Verantwortlich dafür sind die Produzenten Ron Kurz,
Thomas Berger und natürlich Lothar Kosse, der auch große der Teile der
Musik komponiert hat. Weitere Favoriten meinerseits sind das Schwyzerdeutsche
"Du" (# 6), die etwas ungewöhnliche Hymne "saving" (# 7) und der Bonustrack
mit Akustikgitarre, "my heart beats for Jesus" (# 13; Texte siehe unter
dem CD-Tray...).
Wer der Aufforderung des Albumtitels (dt. "schau ins Innere") folge leistet,
und einmal das Booklet durchblättert, (bzw. durchliest) wird einiges zu
entdecken haben. Das gesamte Layout und eben das Booklet sind sehr aufwendig
gestaltet. Man bekommt viele Bandfotos zu sehen und natürlich alle Liedtexte.
Hier gibt es auch noch einen einleitenden Kommentar für den Hörer (bzw.
Leser) und kurze Erklärungen zu jedem Liedtext. Sehr schön gemacht.
An und für sich sind die Texte alles Gebete, halt das was, als moderner
Lobpreis bekannt ist. Nur wurde es nicht als solcher produziert, sondern
als ein "normales" Rock/Pop-Album. Inhaltlich geht es immer um die persönliche
Beziehung zu Gott in ihren verschiedenen Aspekten. Bis auf eins sind alle
Stücke mit einem englischen Text versehen. Da hätte man gegenüber früher
ruhig noch mehr auf deutsch machen sollen! "Du" ist dann auch nicht auf
hochdeutsch, sondern schweizerdeutsch. Hört man genau hin, bekommt aber
doch alles mit. Ich finde den Titel sogar echt spitze, da hier wirklich
alles zusammenpaßt. Es geht darum, daß Gott sich ständig um uns kümmert
und immer da ist. So ein Lob drückt man eben am besten in seiner Muttersprache
bzw. in seinem Dialekt aus. Dadurch wird es ehrlicher und authentischer,
das Feeling stimmt eben perfekt.
Fazit: Wer vergessen hat, daß auch Christen aus der Schweiz und Deutschland
genauso gute Pop/Rock-CDs machen können, wie die Amerikaner oder Skandinavier,
der sollte nicht zögern, sich dieses hervorragende Album zu besorgen!
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