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Jeff Deyo - ''saturate''Jeff Deyo
"saturate"


   ( 2002 Gotee Records / Gerth Medien )

Jeff Deyo ist vielleicht für manche unbekannt. Sonicflood hingegen eher nicht. Jeff Deyo der ehemalige Leadsänger von Sonicflood, welcher bei den Alben "Sonicflood" und "Sonicpraise" nicht nur als Sänger, sondern auch als Texter und Co-Produzent zu Werken war, ist nun mit seinem Debütalbum "Saturate" zurück. Die neue Sonicflood Besetzung hat sich auf dem Album "Resonate" musikalisch verändert, da die Platte nicht mehr ganz die rockigen Elemente hat. Jeff Deyo jedoch ist seinem Musikstil treu geblieben und so erinnert die neue Platte an die guten alten Sonicflood Zeiten! Viele Fans wird dies sicherlich erfreuen. Wie auf der ersten Platte "Sonicflood" gibt es auch hier wieder Zwischenstücke in denen Jeff Deyo über Gott erzählt begleitet von musikalischem Hintergrund. Die CD beginnt mit einem "Opening Prayer", also einem Gebet von Jeff, danach folgt das Stück "More Love, More Power", welches nicht von Jeff Deyo stammt. TobyMac (DC Talk) lockert das Lied mit seinen bekannten Sprechsequenzen auf und so ist dieser Song ein toller Einstieg in das Album. Danach folgen weitere zwei rockige Lieder, die sehr gelungen und von Jeff selbst geschrieben sind. Danach folgt ein sehr bekannter Titel "I Give You My Heart" oder auch als "This is my desire" bekannt. Auch bei diesem Song macht es Laune zu zuhören. Man kennt dieses Lied eher ruhig und langsam - bei Jeff hingegen findet man wieder groovige Gitarrenelemente und fetzigen Rock. Ab dem sechsten Song (All I Want - Featuring Nicole Smith) wird dann aber die Platte langsamer und ruhiger. Es folgen aber trotzdem noch schnelle und rockige Tracks. Auffallend ist auch das Lied "You Are Good", welches als Instrumental/Piano Version beginnt, geschickt zum eigentlichen Lied mit Gesang überleitet und mit einer schönen Orchester Version das Lied abrundet. Der letzte Track auf "Saturate" wurde mit Grammy Award Gewinnerin Rebecca St. James aufgenommen. So wie das Album begann hört es wieder auf (erinnert wieder sehr stark an das Album "Sonicflood"): Gitarre ge! zupft im Hintergrund und eine Message zum Schluss.

Die Produktionsqualität der Platte ist sehr gut, aber das war man auch schon von Jeff Deyo gewohnt. Manche wird es vielleicht stören, dass diese gesprochenen Zwischenstücke vorkommen, da man sie irgendwann nicht mehr hören kann und dann nerven. 9 Tracks sind von Jeff Deyo selbst geschrieben - 3 Tracks sind gecovert - 2 Tracks sind Instrumentalstücke - 1 Track ist das Opening und so kommt man auf 15 Titeln mit einer Laufzeit von 69:16 Minuten. Jeff ist wohl der Einstieg in seine Solokarriere gut gelungen und ist der alten Zeit musikalisch treu geblieben. Das Booklet beinhaltet die Texte der Songs und sogar passende Bibelstellen dazu! Außerdem gibt's wie immer noch ein paar Bilder, Danksagungen, Bandbesetzung, Booking, Internetadresse usw.

Fazit: Jeder der die ersten 2 Sonicflood Alben zuhause hat, den rockigen groovigen Sound liebt, kommt an diesem Album nicht vorbei. Man könnte meinen man hört wieder die alte Sonicflood Bandbesetzung. Ein Kauf lohnt sich auf jeden Fall. Worshipper, die es eher ruhig und langsam haben wollen, sollten sich erst mal die Platte anhören.


—Julian Port für CCM-Rezis, Juni 2002

Daten: 15 Titel / 69 Min.
Musikstil: Groove-Rock - Praise & Worship
Label(s): 2002 Gotee Records, USA / Gerth Medien, Asslar; online
Website: http://www.jeffdeyo.com

Wo kaufen?:
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weitere CDs - siehe Jeff Deyo / SonicFlood-Künstlerseite >>
 


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