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 David
Fitzgerald
"breath of heaven"

( 2001 ICC Records / Asaph Musik
)
David Fitzgerald ist inzwischen so was wie eine "Institution"
in Großbritannien, ähnlich wie die Band Iona.
Er war ja schließlich deren Gründer 1989 und bis 1992 reguläres
Mitglied. Doch diese Zeiten sind längst Geschichte und "breath
of heaven" ist bereits das dritte Soloalbum vom Herrn Fitzgerald.

Obwohl es nur Instrumentals sind, kann man durchaus von geistlichen Liedern
sprechen. Der CD-Titel soll laut David seinen Wunsch verdeutlichen, daß
Gott Seinen Geist in diese Musik legt. Jedenfalls wurde hier nichts dem
Zufall überlassen. Geschätzte Profis haben die Stücke eingespielt,
dabei unter anderem Terl Bryant (ex-Iona), Frank van Essen (Iona), Dave
Lynch und Dave Clifton. Produziert hat Tim Oliver, der hier auch Piano
und Keyboards spielt.
Die Lieder sind sehr sensibel und wirken äußerst beruhigend
auf gehastete Zeitgenossen. Diese Musik wird bei vielen Anlässen
begeistern, da bin ich mir sicher. Es sind übrigens nur zwei Neukompositionen
des Künstlers vertreten. Alle anderen Songs wurden von bereits bekannten
Liedern adaptiert, zum Beispiel von Adrian Snell, Chris Eaton/Amy
Grant (der Titelsong!), Joanne Hogg, Graham
Kendrick und anderen. Doch wer hier billiges Musikrecycling erwartet,
ist auf dem Holzweg, die Originale erkennt man kaum wieder, es sind neue
Kunstwerke entstanden.

Ungewöhnlich für ein Instrumentalalbum sind sogar Liedtexte
im Beiheft enthalten. Somit kann man die Stimmung eines Liedes besser
nachvollziehen, genauso wie die Motive und Intentionen, die zu seiner
Entstehung führten. Dies ist ideal, um einmal "Stille Zeit"
zu halten, das heißt zur Ruhe zu kommen und auch die Beziehung zu
Gott neu zu überdenken.

Fazit: Warum können nicht einfach alle Worship-Alben so gut klingen?
- David setzt wie immer qualitative Maßstäbe und lädt
den Hörer auf eine Reise ein, bei der Lob und Anbetung Gottes im
Mittelpunkt stehen.
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