Ben Glover - ''26 letters''Ben Glover
"26 letters"


   ( 2001 Word Entertainment / bv-music )

Er gehört zu einer jungen Generation der Singer/Songwriter, die derzeit die fromme Szene erobern. Ben Glover, Sohn eines Predigers einer kleinen Gemeinde in Colorado, träumte immer von einer Musikerkarriere. Nun hat sie und er hat seine Chance gut genutzt. Seit den ersten Klavierstunden mit sieben Jahren hat er sich bis heute zu einem begabten Songschreiber entwickelt.

Sein Können kann man hören und lesen auf seinem Debüt "26 letters", wo Ben alle Lieder selbst schrieb. Lediglich bei drei Stücken halfen noch andere mit, unter anderem Wayne Kirkpatrick und der Mann von Jill Phillips, Andy Gullahorn.Musikalisch könnte man durchaus von der "männlichen Jill Phillips" sprechen. Das Tempo und die Melodien von gutem Pop sind da, aber ebenso die folkige Instrumentierung und der teilweise sehr erdige Sound. Nichtsdestotrotz kann der Barde auch richtig abrocken, wie der Einsteiger & Titelsong "26 letters" beweist. Brent Milligan, der geniale Produzent, war hier am Werk.

Bens Gedanken über Gott und die Welt bilden die Liedtexte dieser CD. So prangert er die amerikanische Heuschelei an und stellt die berechtigte Frage, wo der wahre Gott hier geblieben sei ("welcome to America", # 8). In "my only hope" singt er vom Herrn als seine Hoffnung und seinen Retter. Von Anspruch und Wirklichkeit handelt "the man I want to be" (# 4). Die Texte sind gut verständlich und nachvollziehbar.

Fazit: Wunderbar geschriebene Songs, mit viel Hitpotential. Eine lebhafte und ausgewogene Platte!


—David Decker für CCM-Rezis, Dezember 2001

Daten:
11 Titel / 49 Min.
Musikstil: Pop, Akustik-Rock
Label(s): 2001 Word Entertainment, USA / bv-music, Haan
Website: http://www.wordonline.com/wordrecords/benglover.html
 


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