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Klaus Heizmann & das Nationale Sinfonieorchester der Ukraine - ''symphonic praise''Klaus Heizmann & das Nationale Sinfonieorchestaer der Ukraine
"symphonic praise"


   ( 2005 Gerth Medien )

Klaus Heizmann präsentiert hier ein neues, sehr interessantes Projektalbum: Hits der Lobpreiskultur, eingespielt mit einem Orchester. Der Altmeister dirigierte hierbei das Nationale Sinfonieorchester der Ukraine und nahm zehn Stücke nationalen und internationalen Ursprungs auf. Natürlich wurden die "Klischees" der Melodien überdeutlich herausgearbeitet, aber ist nicht gerade dies der Clou? Und natürlich wurden die Sachen produktionstechnisch nachbearbeitet, sowie weitere Instrumentarien im Studio hinzugefügt: Schlagzeug und Percussion sowie Keyboards und sanftes Programming steuerte Wolfgang Zerbin (u.a. in motion) bei; die Gitarren Klaus Bittner und das Saxophon Dirko Juchem. Die Stimmung der Musik ist sehr optimistisch-fröhlich. Immer ist das Verhältnis Klassik zu einer Art "Ethno-Pop" ausgeglichen. Durch die Percussions wird teilweise sogar leicht irisch-keltisches Flair erreicht (# 5; # 9)...

"Vater, ich komme jetzt zu dir" von Daniel Jacobi oder "Anker in der Zeit" von Albert Frey setzen hier einige neue Nuancen frei, versetzen ins Träumen und zum Nachdenken. "Über dem Meer" von Arne Kopfermann wirkt in diesem Reigen populärer Hits etwas verloren und deplatziert, aber klingt als Instrumental nett. Im Original von Brian Doerksen und unzählige Male aufgenommen in den letzten Jahren, können "komm, jetzt ist die Zeit" ("come now is the time") und "Feuer des Herrn" ("refiner's fire") dennoch überzeugen. Ecksteine der Lobpreis-Szene wie "ruft zu dem Herrn" ("shout to the Lord") von Darlene Zschech und "Jesus, dein Licht" von Graham Kendrick kann man zwar kaum noch erhören, doch in diesen neuen Fassungen gehen sie gut durch... Ähnliches gilt für "zieh mich hin zu dir" (Original "draw me close" von Kelly Carpenter), daß jedoch in Deutschland bisher nicht ganz so bekannt ist. Erfreulicherweise wurden auch "Auge im Sturm" von Martin Pepper und "siehst du das Lamm" von Albert Frey mit "klassifiziert" - so liegen erstmals vernünftige Instrumentals dieser ansonsten inhaltich tiefgehenden, gemeindetauglichen Lieder vor.

Fazit: Hier wurde das Rad nicht neu erfunden, aber gezeigt, daß man auch manche moderne Lieder in ein zeitloseres Gewand als nur trendhascherischen Gitarrenpop der westlichen Hemisphäre stecken kann. So, nun viel Spaß beim Genießen der Melodien!


—David Decker für CCM-Rezis, Oktober 2005

Daten:
10 Titel / 48 Min.
Musikstil: 'Lobpreis-Sinfonie'; Klassik-Pop
Label(s): 2005 Gerth Medien, Asslar
Website: http://www.klaus-heizmann.de

Wo kaufen?:
bestellen im Gerth-Shop...

weitere CDs - siehe Klaus Heizmann-Künstlerseite >>
 


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