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 Lenny
Kravitz
"lenny"

( 2001 Virgin Records / 'Plattenläden';
online )
in X-MAG Dezember 2001:
»Wenn ein Künstler eine Platte schlicht nach sich selbst benennt,
deutet das meistens darauf hin, dass sich derjenige selbst neu erfunden
hat. Oder das zumindest anstrebt. Lenny nicht.
Lenny Kravitz nennt sein sechstes Album
nach sich selbst, weil es schließlich auch nur um ihn selbst geht.
Selbstbetrachtung, Selbstreflexion, Selbstfindung. Das war zwar schon
immer so, aber vielleicht noch nie so bewusst. Zentrales Thema auf "Lenny"
ist die Liebe. "I'm a soldier, a casualty of love", heißt
es im Opener "Battlefield Of Love" selbstmitleidig. Aber eigentlich
ist es auch wieder ein Glück, denn das große Schlachtfeld,
auf dem sich all die gebrochenen Herzen ihre Wunden lecken, ist die große
und wohl nie versiegende Inspirationsquelle von Lenny Kravitz: "I've
had a journey much more than I can tell, I've got stories much more than
I can sell." So wird uns ein Blick ins Innenleben eines Mittdreißigers
gewährt ("If I could fall in love"), ein Beispiel für
gelungenes Krisenmanagement gegeben ("Believe In Me") und eine
Entschuldigung für jegliche Entgleisungen ausgesprochen ("You
Were In My Heart"). Musikalisch wie gehabt: Funk, Soul, Rock. Laute
Gitarren, wummernde Bässe, übersteuerte Drums.«
Bewertung: 100% (CD des Monats)
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