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Narnia - ''desert land''Narnia
"desert land"


   ( 2001 Nuclear Blast, MCM Music / Asaph Musik )

Auf ihrem dritten Werk präsentieren sich Narnia besser denn je! "Long Live The King" war schon eine Nummer besser als das erste und recht eintönige Album "Awakening", aber "Desert Land" setzt jetzt noch einen drauf!

Abwechslungsreich, originell und bombastisch kommt diese Platte daher. Absolut sauberer Melodic Metal zieht sich wie ein roter Faden durch "Desert Land", es gibt zwei Instrumentalstücke, bei denen der erst 23 Jahre alte Gitarrenheld Carljohan Grimmark einmal mehr eindrucksvoll demonstriert, dass er sich vor seinen Vorbildern Joe Satriani oder Yngwie Malmsteem nicht zu verstecken braucht.
Crimmark hat diesmal die CD auch komplett produziert, was eine hörbare Steigerung zur Folge hat. Der Sound klingt satter und die Produktion ist ein klein wenig dreckiger geworden; so wie es sich für eine Metal-Band gehört.
Eine absolut gelungene Abwechslung bietet die Power-Ballade "Revolution Of Mother Earth", die sicher zu den Highlights gehört, ebenso wie der starke opener "Inner Sanctum".

Textlich gesehen spielen viele Songs auf das "Desert Land" an, in dem wir uns alle ab und zu befinden. In "Inner Sanctum" versucht Lead-Sänger Christian Liljegreen, der alle Texte auf diesem Album geschrieben hat, die Scheidung von seiner Frau zu verarbeiten.
In den anderen Songs beschreibt er kritisch die sinnlose Lebensweise der heutigen Menschheit und hält ihr einen Spiegel vor Augen, spart aber auch nicht mit ehrlicher Selbstkritik und hinterfragt sich immer wieder selbst.

Mit dem Mammut-Abschluß "Trapped in this age" haben Narnia einen genialen Abschluß gefunden! Wenn der Song spätestens bei dem Part mit der Akustik-Gitarre, nicht reingeht, dann weiss ich auch nicht.
Über neun Minuten dauert dieses Stück und es handelt von der Schwierigkeit, in dieser zeit zu leben und Verantwortung zu übernehmen.

Rundum ist "Desert Land" ein absolut epfehlenswertes Album, was in keiner Sammlung eines Metal- und Hard-Rock-Fans fehlen sollte.


—Tim Ziegeler für CCM-Rezis, April 2001 und für komm! 3-2001


in "aktiv Musikmagazin" Februar 2001:
»Der Löwe ist wieder los! Narnia aus Schweden (gibt's in diesem Euroland eigentlich nur gute Bands?) rocken sich wieder hart in die Heavy-Szene. Nach 'The Awakening' und 'Long Live The King' ist der dritte Streich der Melody-Metaller wieder ein Volltreffer. Die Ideen für Grooves und Hooks verputzen die Herrschaften scheinbar beim Frühstück, anders ist es nicht zu erklären, dass zwischen Malmsteen und Dio so viel Platz gelassen wurde, dass sich Narnia exakt dort so einen festen Platz schaffen konnten. Während in Deutschland dem True Metal teilweise recht peinlich gehuldigt wird, haben es die Schweden wirklich drauf, neue Akzente zu setzen und die Standards in den metalischen Himmel zu schrauben. 'Desert Land' ist Kraftfutter für den guten alten Hard Rock!«

—aktiv Musikmagazin, 02/2001
Hinweis: Hier dargelegte Meinungen von Gastautoren müssen nicht die Meinung der CCM-Rezis-Redaktion wiedergeben.

Daten:
9 Titel / 60 Min.
Musikstil: Melodic-, Power- und Heavy-Metal
Label(s): 2001 Nuclear Blast Records, Donzdorf / MCM Music, Würzburg / TIS;
               eastwest, Hamburg / Asaph Musik, Lüdenscheid; 'Plattenläden';
               online
Website: http://www.narniaworld.com

weitere CDs - siehe Narnia-Künstlerseite >>
 


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