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Irgendwo im Grenzgebiet zwischen R'n'B und Gospel befindet sich ein Musiker mit dem ungewöhnlichen Namen Smokie. Mr. Norful schreibt seine Songs selbst, und ist dennoch bescheiden genug, auf manch einem Track seines Debuts einem Gospelchor den Vortritt zu lassen, während er sich lieber im Hintergrund hält. Das wirkt sympathisch, und es lässt den Musikfreund beim ersten Anspielen auf mehr Songs dieser frischen, direkten Art hoffen - doch man wartet vergeblich. Der Sänger ist ein Vollblutchrist, dem es auf bemerkenswerte Weise gelingt, mit seinen Spiritual-/ Gospelstücken und nicht zuletzt auch mit einem kleinen Choral ("Psalm 64") zu glänzen. Doch er kann das Niveau dieser natürlichen und mitreißenden Hymne auf das Leben und dessen Schöpfer nicht auf ganzer Länge des Albums durchhalten. Viele Songs klingen trotz christlichem Inhalt ganz einfach wie gewöhnliche Black Music, wie man sie zur Genüge in den hiesigen Charts finden kann. Hat man die CD einmal durchgehört, vergisst man die Musik schnell wieder - was im Grunde schade ist. Jemand, der zahlreiche eigene Ideen hat, bräuchte sich nicht so sehr an anderen zu orientieren. Die Soulklänge mögen schwächeln, der Interpret aber ist nach wie vor sympathisch. Vielleicht, weil er sich so sehr für den begeistern kann, dem das Herz wichtiger ist als die Form. |
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Musikstil: R&B, Gospel Label(s): 2002 EMI Gospel/EMI CMG, USA / Gerth Medien, Asslar; online Website: http://www.smokienorful.com Wo kaufen?: bestellen im Gerth-Shop... |
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