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 Dicky
Ochoa
"dicky ochoa"

( 2000 Metro One Music / Pila
Music )
Dicky Ochoa war im Jahr 2000 ein Newcomer in den USA.
Da er aber "nur" bei einer relativ kleinen Plattenfirma ist, wurde sein
Debüt dort leider kaum beachtet. Trotzdem hatte er mit seinen damals 22
Lenzen schon Beachtliches hervorgebracht!
Wirklich herausragend an diesem Album ist Dickys Stimme - sie muß man
einfach gehört haben, um es zu glauben! Wenn man sich dann noch vorstellt,
wie jung er ist... Sie klingt einfach richtig erwachsen: kratzig, rauchig,
bluesig! Dadurch wird den Songs ureigener Charme verliehen.
Produziert hat Jyro Xhan von Fold Zandura zusammen mit Dicky selbst. Von
Jyro ist man nur Qualität gewohnt bisher - und so auch hier. Obwohl es
ja eigentlich nicht sein Stil ist (weil die Elektro-Beats hier fehlen),
hat er alles wunderbar hinbekommen. Ein rootsiges Bluesfeeling mit viel
Melancholie aber bestimmten fröhlichen Passagen. Meist ist es "schwerer"
Gitarrenrock, es gibt aber auch sanfte Balladen. Die reiche Instrumentierung
macht den Sound zusätzlich interessant. Es gibt immer wieder was zu entdecken.
Bis auf ein Lied hat Dicky alle Lieder selbst geschrieben. Diese Ausnahme
ist eine Coverversion vom Labelkollegen Chris Lizotte (der musikalisch
in eine ähnliche Richtung geht...). Außerdem sind zwei der zwölf Lieder
Instrumentals geworden. Die Liedtexte sind sehr persönlich, es geht immer
um die Beziehung zu Gott. Sie haben eine Ähnlichkeit zu Anbetungstexten.
Dem Sänger gelingt es sehr gut, seine Emotionen auszudrücken und perfekt
mit der Musik zu verbinden. Man sollte sich ruhig mal reinlesen, irgendwo
findet man sich sicher wider in den Inhalten.
Fazit: Erstklassiger, handgemachter "Session"-Rock´n´Roll. Wer markante
Männerstimmen mag, sollte bei Dicky - "The Voice" - Ochoa sofort zugreifen!
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