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Der Singer/Songwriter und Pianist Fernando Ortega aus Kalifornien, der so beliebte Inspirationals wie "Give Me Jesus" nach einer afroamerikanischen Weise, "Our Great God" (mit Mac Powell), "Jesus, King of Angels" und "No One Else" hervorgebracht hat, legt mit "Fernando Ortega" ein ambitioniertes 12. Album vor. Die Markenzeichen des sympathischen Barden sind weiterhin gedankenvolle Texte, die ans Herz gehen, seine unaufdringliche, leicht raue Stimme mit ihrem sanften Timbre, warme Harmonien, eine Vorliebe für Hymnisches und melodiöse Balladen sowie Arrangements mit sanft rollendem Rhythmus und weiten Bögen - und eine Prise Melancholie und Sehnsucht. Gleichwohl schlägt er unter seinem neuen Label Curb, mit den langjährigen Freunden John Andrew Schreiner als Produzent und Elaine Rubenstein als Lyrikerin sowie erstklassigen Studiomusikern auch neue Töne an. Schon Track 2, "Dragonfly", klingt mit seinem Touch Folk-Reggae und Western im Gegensatz zur besungenen Libelle schwer, dumpf. Ungewöhnlich bedrohlich wirkt "When The Coyote Comes" mit Tata Vegas heulender Powerstimme im Hintergrund. "Noonday Devil" verströmt ein erdiges Southern-Roots-Rock-Feeling mit seinen diversen Zupfinstrumenten (Rich Nibbe, Shawn Tubbs, Michael Witcher, Randy Mitchell, Leland Sklar geben sich ein Stelldichein) und einem urigen Zwischenspiel von Bluegrass-Fiedler Gabe Witcher. Wohlvertraut klingen dagegen die feierlich ruhigen Arrangements von "Rock of Ages" (dt. "Fels des Heils, geöffnet mir", für Dobro und E-Gitarre), "Immortal, Invisible" und "More Love To Thee" (dt. "Mehr lieben möcht ich dich", nur mit Klavier). Es ist Ortegas grosses Anliegen, dass solche überlieferten, aussagekräftigen Anbetungslieder nicht vergessen gehen. Melancholische Untertöne Film für die Seele |
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Die schlechte Nachricht: Fernando Ortega hat seinen Musikstil nicht geändert. Die gute Nachricht: Das ist gut so. Denn schon seit Jahren ist der Songpoet mit der Samtstimme aus dem christlichen Musikspektrum nicht mehr wegzudenken. Seine Lieder grooven in sanften Folkpop-Rhythmen, hin und wieder mit einem ordentlichen Schuss Country. Auf seiner neuesten scheibe schlägt Ortega etwas poppigere Töne an, seine Songs wirken nicht ganz so verinnerlicht wie auf seinen ersten Alben. Doch neben den luftigen Arrangements und den schönen Melodien bleibt Ortegas Markenzeichen ganz einfach dieses: Der Mann meint es wirklich ernst. Seinen Glauben an ein Leben, das sich von Jesu Händen getragen weiß, spürt man ihm bei seinem Hang zu Moll-gefärbten Tönen in jeder Verszeile ab. Und das macht Musik von Fernando Ortega zu einem besonderen Erlebnis. Bewertung: 5 von 6 Punkten ("gut") |
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Musikstil: Singer-Songwriter, Folk/Country-Pop Label(s): 2004 Curb Records, USA / Word Records, USA / bv-music, Haan Website: http://www.fernandoortega.com / Label-Site |
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