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Danny Plett - ''modern gospel''Danny Plett & Friends
"modern gospel"


   ( 2002 Janz Team Music / Gerth Medien )

Wie es der CD-Titel schon verrät, geht es hier um Gospel. Wer denkt: "Nee Gospel mag ich nicht!" sollte sich diese Platte trotzdem mal anhören, denn Danny Plett ist mit dieser CD mal wieder ein kleines Meisterwerk gelungen.
Der Opener "Listen to the angels sing" haut schon mal ziemlich rein und gibt einen tollen Vorgeschmack auf das Album. Neben größtenteils neuen Liedern findet man auch ältere Songs (u.a. den One Accord Klassiker "Heaven" in einer neuen, super Version!) und "The new Hallelujah chorus" ist eine Anlehnung an Händels Werk "Messias". Alle Lieder wurden größtenteils von Danny Plett alleine geschrieben. Gesangliche Unterstützung bekommt dieser bei fast allen Liedern von David Thomas, Edo Zanki, Yasmina Hunziger, Anja Lehmann, Lisa Shaw und anderen. Durch diese große Anzahl von Sängern ist der Titel "Soloalbum" nicht unbedingt gerechtfertigt, aber was solls, dadurch kommt auch nie Langeweile auf!
Neben Dance- ("I got joy!") und Souleinflüssen ("Hold on to the rock") bei einigen Liedern gibt es auch "typischen" Gospel ("Joyful!Joyful!", "The new Hallelujah chorus"...) und die obligatorischen Balladen ("We stand united", "Lay your burdens down"...) dürfen natürlich auch nicht fehlen. Bei schlechter Laune empfiehlt sich "I've got the victory" - ein richtiger Gute-Laune Song! Allgemein merkt man bei vielen Liedern, welche Freude die Sänger bei den Liedern hatten.
Das vielleicht schönste Lied der gesamten CD kommt ganz am Ende: "The road". Eine schöne Melodie verbunden mit einem tollen und sehr wahren Text! Insgesamt geht es in den meisten Texten hauptsächlich um Jesus, den Retter und um die Freude, die ein Christ hat, wenn er errettet ist und den Sieg errungen hat (siehe "I've got the victory").
Das Booklet ist sehr ansprechend gestaltet. Neben zahlreichen Bildern von Danny gibt es auch Fotos von den Studioaufnahmen und dem PoGo (PopGospelfestival) 2002. Außerdem sind wieder alle Texte ins Deutsche übersetzt und zu ein paar Liedern stehen einige Worte z.B. zur Entstehungsgeschichte des Liedes mit dabei.
Fazit: Danny Plett verbindet traditionellen Gospel mit modernen Musikelementen. Nicht nur für Leute, die Gospel mögen.
Anspieltipps: "Listen to the angels sing", "We stand united", "The new Hallelujah chorus", "I've got the victory", "The road"...


—Anja Schneidenbach für CCM-Rezis, August 2002


Gospel ist Geschmacksache. Trotzdem sollten alle, die Gospel nicht auf Anhieb mögen in diese CD mal reinhören. Gospel nicht nur "modern", wie der Titel nahe legt, sondern auch sehr kreativ und lebendig. Danny Plett, musikalisches Multitalent, singt zusammen mit vielen Freunden, wie Anja Lehmann, David Thomas und Lisa Shaw von Jesus und der Freude am Leben als Christ. Aufbauend und motivierend - Gospel halt. Danny Plett hat komponiert, produziert und arrangiert, herausgekommen ist ein bunter Mix aus reinem Gospel (Joyful! Joyful!/The New Hallelujah) und Gospel mit Dance- (I Got Joy) und Soul-Einflüssen (Hold On To The Rock). Mit dabei als Produzenten sind auch Florian Sitzmann und Stefan Weyel. Für Professionalität ist also gesorgt.
Sehr erfreulich ist, dass es zu allen Texten neben der Englischen Version auch deutsche Übersetzungen im Booklet zu finden gibt. Mitsingen und Verstehen ist also problemlos möglich. Für mich, als Gospel-Skeptiker, ein sehr gelungenes und hörenswertes Album!
Bewertung: 4 von 6 Punkten ("ganz okay")

—Markus Kalb für dennoch 1-2003 (März)


Danny Plett macht eigentlich schon immer Gospel-Musik, denn Musik mit biblischen Inhalten ist 'Gospel' bzw. 'Evangelium', das ist Fakt! Nun ist es auch gelungen, stilistisch mal zum Gospel vorzudringen und dem Ganzen gleich eine neue Note zu verpassen. Wie man die bisherige musikalische Arbeit von Danny kennt, wird er auch hier seine eigenen Vorstellungen einfließen lassen.

Und so ist es auch: Danny Plett tritt als Texter, Komponist, Arrangeur und Produzent in Erscheinung und macht einmal mehr deutlich, mit wie vielen Gaben er gesegnet ist. Als weitere Arrangeure treten zwei gute Bekannte auf: Florian Sitzmann und Stefan Weyel (alias Sonic Pope). Das Moderne an dieser Art Gospel sind einfach die trendigen Arrangements - Pop, Soul und Dance gehen eine Melange ein. In Amerika heißt moderner/neuer Gospel vor allem mehr Urban und viel Hip-Hop, doch das fehlt hier erfreulicherweise völlig. Und dann wäre da bei Dannys neuer CD noch der fehlende "schwarze" Gospelchor, denn auch "Weiße" haben ja den Gospel! Nichtsdestotrotz wirken auch bei dieser CD zahlreiche Gastsänger und -Musiker mit: Yasmina Hunziger, Anja Lehmann, Lisa Shaw, David Thomas und Ruthild Wilson als Solisten, sowie ein Studiochor. Durch die erstklassigen Solisten gewinnt die Platte deutlich! Etwas verwundert war ich, daß auch Edo Zanki mitwirkte, denn ich weiß nicht, ob er auch an Gott glaubt. Falls nicht: Spätestens durch diese Scheibe hat er ja das Evangelium gehört! ;-)))

Bei den Texten ist zuerst einmal herauszustellen, daß es zu allen Liedern die deutschen Übersetzungen im Beiheft gibt! Bis auf zwei Ausnahmen hat Danny halle Lieder selbst geschrieben, und das will schon was heißen. Zwar sind auch ältere von ihm dabei - der Schaffenszeitraum reicht bis 1987 zurück - was aber nur noch interessanter werden kann... Wie im Gospel üblich wird auch bei dieser CD deutlich das biblische Evangelium verkündigt: Es geht um die Errettung aus der Sünde durch Jesus, um das Ablegen der quälenden (Schuld-) Lasten in unserem Leben und um das Wandeln im Licht mit dem Herrn. Natürlich hat auch das freudige Gotteslob seinen Platz, getreu dem Gospel-Motto: 'Meine Seele preise den Herrn!'

Am besten gefallen mir von den Songs "saved" (# 3), mit seinem funky Groove, weiterhin die neue Version von "heaven" (# 7; im Original von One Accord), sowie die brillierende Pop-Ballade "the road", einem neuer Geniestreich von Danny. Inhaltlich geht es bei letzterem Lied um eine Kurzbeschreibung des Lebens Jesu, und was Er für uns tat. "Joyful, joyful" (# 6) hat auch noch ein sehr schönes Dance-Arrangement, was ebenfalls für "I've got the victory" (# 12) gilt, welches als fröhlicher Stampfer daherkommt...

Fazit: Aus meiner Sicht ist das Konzept voll gelungen, Danny Plett zeigt wie zeitgenössischer Gospel fernab von Amerika auch klingen kann. Das Siegel "Made in Germany" wird hier mit herausragender Qualität unterstrichen!

—David Decker für CCM-Rezis, September 2002 & komm! 6-2002

Daten:
15 Titel / 60 Min.
Musikstil: Modern-Gospel
Label(s): 2002 Janz Team Music, Kandern / Gerth Medien, Asslar
Website: http://www.janzteam.com  /  bei CCMplanet

Wo kaufen?:
bestellen im Gerth-Shop...

weitere CDs - siehe Danny Plett-Künstlerseite >>
 


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