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 Jill
Paquette
"jill paquette"

( 2003 Reunion Records / Gerth
Medien )
Neben Jill Parr ist Jill
Paquette nun die zweite Jill der christlichen Musikszene, die dieses Jahr
eine CD herausbringt, sie ihr Debütalbum, und zwar bei Reunion Records.
Jill begeistert auf dieser Platte als eine gereifte Persönlichkeit,
das man denken könnte, sie wäre schon ziemlich "alt",
um dann um so erstaunter festzustellen, daß sie erst Anfang 20 ist!

Jill schrieb alle Stücke ihres Debüts selbst oder wenigstens
an ihnen mit. Eine herausragende Leistung und es zeigt die Begabung und
das Talent dieser jungen Künstlerin. Produziert wurde die Scheibe
von dem Trio Eldon Winter, Stephen J. Rendall und Phil Madeira, die einen
wunderschönen Akustik-Sound abliefern, der einen träumen läßt.
Beteiligte Gastmusiker sind unter anderem Gordon
Kennedy, Phil Madeira selbst, Matt Brouwer und Steve Hindalong (von
The Choir). Jill macht aber selbst auch viel, sie spielt akustische Gitarre,
Keyboards und singt viele Background-Vocals. Die Musik klingt sehr leichtfüßig
und gefühlvoll, aber nie überschwenglich. Für mich ist
es zugleich eine "Sommer"- und eine "Herbst-CD"...
Sie malt in akustischen Farben einen Klangteppich, der einen mit auf eine
Reise nimmt. Alle Fans von Carolyn Arends,
Jennifer Knapp und Sheryl Crow werden
diese CD lieben! Anspieltips: Alle, denn wie soll man bei so viel Schönheit
noch auswählen? ;-) - Als Besonderheit sei hier noch erwähnt,
daß Jill mit "there to here" (# 5) einen instrumentalen
Akustik-Gitarrentrack aufnahm und daß es nach Titel elf noch einen
tollen versteckten Bonus-Track gibt!

Die Texte beschäftigen sich mit Themen rund den Glauben. Der Einsteiger
"come to me" handelt von Niedergeschlagenheit und zerbrochenem
Vertrauen, welches erst bei Jesus alles wieder heil wird. Er wartet wie
ein Vater auf uns, um uns in Seine Arme zu schließen. Ein sehr ermutigender
und aufbauender Text in schweren Zeiten! "Not the only one"
(# 2) ist mal eine ganz andere Perspektive auf das Gebet, denn nicht nur
wir "denken so", auch Gott. In "one of these days"
( #3) geht es um die Geborgenheit bei Gott, der uns ja schon kannte, noch
bevor wie geboren wurden (Vgl. Psalm 139). Von der Herrlichkeit Gottes
spricht "free" (# 11), wo uns auch die Sünde nicht mehr
plagt, denn auf der Erde ist noch alles unperfekt.

Fazit: Ein ganz heißer Anwärter auf die CD des Jahres! Ein
Debütalbum und schon so gut - diese Songs sind echt der Hammer!
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