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Point Of Grace - ''a christmas story'' Point Of Grace
"a christmas story"


   ( 1999 Word Entertainment / Free Records Music )

Sie dürfen nicht fehlen! Auch Point Of Grace muß irgendwann in seiner Karriere mal ein Weihnachtsalbum veröffentlichen. Goldene Erfolgsregel Nummer drei, oder so... Wer in den Staaten so erfolgreich und beliebt ist, kommt daran einfach nicht vorbei. Vor ihnen mußten nicht nur Amy Grant und Michael W. Smith diese Erfahrung machen, es scheint dort einfach zum guten Ton in der Popbranche (für den Erwachsenenmarkt) zu gehören. Auf die Art und Weise, wie man mit solchen "Konventionen" bzw. Herausforderungen umgeht, kommt es an.
Point Of Grace scheinen das "Problem" aus meiner Sicht gut gelöst zu haben. Leichtfüßig gleitet der Sound vor sich hin, nur an ganz wenigen Stellen geht man eine Ehe mit der Kitschigkeit ein. Obwohl der Gesang der vier Mädels sehr soulig an den Ohren fühlt, wird es nicht nervig, wie so oft bei Branchenkollegen. Man hört hier deutlich den Spaß und die Spielfreude der Musiker heraus. Das gesamte Album ist in einer Linie gehalten, Ausrutscher gibt es keine. Alles ist poppig arrangiert, hier und da mit Elementen aus der Klassik und dem Jazz.
Eingesetzt wird mit einer kurzen Instrumentalversion von "joy to the world" (bei uns "Freue dich Welt"), die den Hörer auf das noch Kommende weihnachtlich einstimmt. Schön ist, daß fünf ganz neue Weihnachtslieder mit aufgenommen wurden. Der Rest sind einige mehr oder weniger bekannte Titel aus dem Standard-Repertoire. Wobei ich mich allerdings sehr gewundert (bzw. gefreut!) habe, daß es tatsächlich keine Version von "silent night" (bei uns "Stille Nacht") auf der CD gibt. Ausgeglichen wurde dieser "Wehrmutstropfen" für unsere amerikanischen Freunde durch den Schmachtfetzen "o holy night" (das ja fast schon genauso bekannt ist dort) und dem fetzigen "jingle bells rock".
Bei den Texten wurde so verfahren, daß nur die fünf neuen Stücke mit allen Strophen abgedruckt sind (die ganzen Traditionals leider nicht - Nachteil beim mitsingen...). Dafür glänzen diese Texte durch Tiefgang und Deutlichkeit in den Aussagen - was wiederum sehr erfreulich ist.
Fazit: Diese moderne Weihnachts-CD ist durchaus auch über den Kreis der Point Of Grace-Fans hinaus zu empfehlen. Entgegen aller Kritik und sogar Vorwürfen, die es letztes Jahr zur Veröffentlichung hagelte, ist das Album sehr gut hörbar. Überraschenderweise ist dem Quartett also die richtige Mischung gelungen!


—David Decker für CCM-Rezis, Dezember 2000


ideaSpektrum Spezial - Musik:
»Für die vier Mädels der Gruppe "Point of Grace" aus den USA ging mit ihrem ersten Weihnachtsalbum ein kleiner Traum in Erfüllung. Wie bei jeder "anständigen" amerikanischen Weihnachtsproduktion finden sich mit "Angels We Have Heard on High", "Let It Snow", "O Holy Night" und "Santa Claus Is Coming To Town" auch auf "A Christmas Story" einige bekannte weihnachtliche und winterliche Melodien. Die vier jungen Frauen ließen aber auch fünf neue Lieder einfließen und erfuhren tatkräftige Unterstützung von dc Talker Michael Tait. Musikalisch ist "A Christmas Story" sehr üppig ausgestattet. Es finden sich orchestrale Streicher, zarte Flöten und Harfen, ein Kinderchor und Glockengeläut. Point Of Grace machte sich ebenfalls den speziellen Big Band/Swing-Sound der fünfziger Jahre zunutze. Die Arrangements sind sehr gut ausgefallen, allerdings ist das Album für europäische Ohren wohl stellenweise etwas US-typisch kitschig.«

—Walter Müller für ideaSpektrum Spezial 9/1999


Daten:
12 Titel / 52 Min.
Musikstil: Pop - Weihnachten
Label(s): 1999 Word Entertainment, USA / Free Records Music, Witten;
                online / Version 2
Website: http://www.pointofgrace.net


weitere CDs - siehe Point Of Grace-Künstlerseite >>
 


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