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 Réana
"the cure"

( 2003 Maranatha / Authentic /
bv-music )
Heiß oder kalt, schwarz oder weiß, radikal
für Jesus Christus - oder gar nicht. Wer aufmerksam hinhört,
erkennt: Die Sängerin liebt die Extreme. Gemeint ist Réana,
eine junge Südafrikanerin, die mit einer furiosen Darbietung ihres
musikalischen Könnens Glanzlichter in eine zunehmend verblassende
Musiklandschaft setzt.
Mit "The Cure" beeindruckt die 22-jährige die Kritiker
mit ihrer Konsequenz: Sowohl stimmlich als auch textlich stark, lässt
sie den Zuhörer die verschiedensten Emotionen durchleben; und sie
verbindet gekonnt die kleinen Dramen des Alltags mit den großen
Themen, die die Menschheit im Allgemeinen und die Sinnsuchenden im Speziellen
beschäftigen. Ihre herausfordernde, ungemütlich-wachrüttelnde
Botschaft, Jesus in den Mittelpunkt zu stellen, vermittelt sie mit einer
Stimme, die mal kraftvoll, mal zerbrechlich klingt, mit melancholischem
Piano oder treibendem Rhythmus und rauer E-Gitarre - leise und eindringlich,
beklemmend und direkt. Ihre Gänsehautstimme, die mehrere Oktaven
umfasst, lässt sie sogar die Songs zu einem Erlebnis werden, die
eher unoriginell arrangiert sind und sich vom Motiv her zu wiederholen
scheinen.
Alles in allem merkt man: Réana macht keine halben Sachen. In einer
Zeit, in der nur wenige Musiker persönlich gefärbte Songs schreiben,
besticht die junge Frau mit einem echten "Charakterwerk", das
unverhohlen Stellung zu einem authentischen Leben mit Gott nimmt. Vielleicht
ist es gerade diese Tatsache, die "The Cure" trotz kleiner Makel
zu einem herausragenden Album macht.
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