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 Run
DMC
"crown royal"

( 1999/2001 Arista Records / 'Plattenläden';
online )
in "aktiv Musikmagazin" April 2001:
»Oldschool Forever

Sie sind Pioniere in Sachen Beats, Rhymes und Streetwear, die ersten Rapper
auf dem Cover des ´Rolling Stone´ und die Hohepriester der
Old School: Run DMC, ein Trio, das einflussreicher
war, als jede andere Crew. Sie machten schwarze Subkultur salonfähig
und erfanden das Rap-Rock-Crossover. Damit haben sich Joseph "Run"
Simmons, McDarryl "D" McDaniels und Jason "Jam-Master Jay"
Mizel nicht nur unsterblich gemacht - ihre Klassiker wie "King Of
Rock", "Walk This Way" oder "It's Tricky" werden
bis heute gesampelt. "Wir haben etwas getan,
was vor uns kein Rapper gewagt hätte: Wir bedienten uns nicht bei
Soul, Disco oder Funk, sondern bei Hardrock und Metal", erklärt
Jay. Und dafür stehen sie bis heute - selbst, wenn sie seit Jahren
ohne neues Repertoire auskommen, längst zu Priestern mutierten und
sich 1998 an einem katastrophalen Comeback versuchten: Anlässlich
der Jason Nevins-Remixe tingelten sie durch die Provinz und spielten in
leeren Hallen. Ein Imageschaden, von dem sie sich nur langsam erholten,
zumal auch das nächste Album immer wieder verschoben wurde. Angeblich
wegen rechtlicher Probleme, tatsächlich aber, weil sie sich nicht
entscheiden konnten, welche Stücke auf 'Crown Royal' landen sollten.
Die nun vorliegende CD ist denn auch Grenzgang zwischen Old School, R&B,
Dancehall und Metal-Rap. Und das mit illustren Gästen wie Fred Durst,
Nas, Kid Rock, Everlast, Sugar Ray oder Method Man. Eine Besetzung, die
an Santanas Allstar-Album 'Supernatural' erinnnert. Und - welch Zufall
- die CD erscheint auch noch beim selben Label. Doch Jay wehrt ab: "Es
war nicht so, als hätten wir sie großartig einladen müssen.
Die meisten lagen uns so lange in den Ohren, bis wir sie schließlich
ins Studio holten." Eine weise Wahl. Denn 'Crown Royal' ist
nicht nur das beste Run DMC-Album seit 'Raising Hell' - es ist der Meilenstein
eines ganzen Genres.«
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