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Black Music pur! Michael Speaks präsentiert mit dieser
CD eine richtige Soulscheibe mit HipHop- und Rapelementen. Für Fans der
schwarzen Musikszene eine empfehlenswerte CD. Michael Speaks hat eine
sehr ansprechende Stimme und wird von guten weiblichen Backgroundstimmen
begleitet. |
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Bereits vor sechs Jahren war Michael in der Musikszene aktiv. Damals noch in der säkularen. Sein 1995er Debütalbum hieß "no equal" und erschien bei Warner. Es war ein klassisches R&B/Soul-Album. Michael ist Sohn eines Pfarres einer Pfingstgemeinde und hat früher auch bei Gemeindeveranstaltungen gesungen. Komischerweise ist er aber dann doch in die säkulare Szene abgedriftet. Um so bemerkenswerter ist seine "Konvertierung" zur christlichen Subkultur, denn er sagt, daß er keine anderen Lieder mehr singen möchte, als Loblieder für seinen Herrn. Das klingt sehr interessant, aber sehr ehrlich. Inzwischen ist er bei der säkularen Plattenfirma Sony Music / Epic gelandet, wird aber in seinem Glauben und seinen Textaussagen in keiner Weise eingeschränkt. Erfreulicherweise gibt es nun auch einen Vertrieb im frommen Bereich! Klingen tut sein neues Werk erstmal typisch amerikanisch. Moderner Soul, R&B bläst da aus den Boxen, mit fetzigen Beats, aber auch einigen Motown-Einflüssen. Natürlich dürfen auch die entsprechenden Rap- bzw. HipHop-Elemente nicht fehlen. Produziert und an den Liedern mitgeschrieben haben neben Michael Speaks eine ganze Reihe von anerkannten Leuten aus dem Gospel- und Soul-Bereich. Eingeläutet wird die CD mit "I just wanna (dance now)", einer starken Groove-Nummer, die auch die erste Radiosingle in den USA war. Richtig interessant wird der Track auch durch die Mitwirkung von Mary Mary, die klasse mit Michael harmonieren. Im übrigen ist die 7-Oktaven-Stimme des Sängers schon eine Extraklasse für sich! Mein persönlicher Favorit des gesamten Albums ist "Jesus is real", der fetzigste Song der Platte, mit dem besten Refrain. Hier wird man durchaus an bekannte Gospel-Stampfer von Kirk Franklin & Co. erinnert. Im zweiten Teil wird die CD fast durchweg etwas ruhiger, vielleicht kann man auch sagen, gospeliger, vom Klang her. Es tauchen noch weitere Duetts auf. Man könnte wohl sagen, daß die Duetts eine Stärke bei Michaels Musik sind, denn dann läuft alles zu Höchstform auf. Obercool und genau das Richtige für Christotheken ist der versteckte Bonus-Track, ein danciger Remix von "I just wanna (dance now)" mit pumpendem Beat. Natürlich sind auch hier Mary Mary mit dabei... Die Texte der CD sind sehr interessant, man hat einiges zu durchforsten, aber auch zu entdecken. Michael singt von seiner überschäumenden Freude im Herzen, die ihm Gott schenkt, will danken und dankbar sein. Genau wie bei der Musik ist auch textlich "Jesus is real" der meiner Meinung nach beste Song. Dieses Lied ist sehr missionarisch und mitreißend, man muß sich zwangsläufig damit auseinandersetzen! Sehr gut finde ich auch "born again", das ganz offen von der Wiedergeburt durch / in Jesus und Seiner Sündenvergebung spricht. Probleme bereiten mir manche Praise-Texte. So zum Beispiel "praise your problems away", was so eine Art Wohlstands-Evangelium bringt, so in der Art: 'lobpreise nur genug, und dir geht's immer und mit allem perfekt'. Das ist so nicht biblisch! Hier wurde teilweise zu leichtfertig herangegangen. Außerdem werden bei manchen Titeln einige Wörter bzw. Passagen relativ oft wiederholt, was auf die Dauer nervig werden kann. Fazit: Ein herrliches Album für den Black Music- bzw. Soul-Liebhaber. Michael Speaks (er sollte besser Michael 'Voice' heißen :) zeigt, daß auch 'Praise & Worship' auf sehr hohem Niveau nahezu ohne Klischees möglich ist. |
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Musikstil: R&B, Soul, Urban, Praise & Worship Label(s): 2000 Sony Music/Epic, Myrrh Records, USA / Pila Music, Dettenhausen Website: http://www.michaelspeaks.com |
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