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 Strange
Occurrence
"another day to start again"

( 2002 Steelroots, Flicker / Gerth
Medien )
Strange Occurrence ist eine christliche Nachwuchs-Rockband
aus den USA. Innerhalb kürzester Zeit gelang es ihnen seit letztem
Jahr sich eine große Fangemeinde zu erspielen. Die Reaktionen sind
durchweg positiv bisher! Und das kommt nicht von ungefähr: Die Gruppe
spielt den zur Zeit schwer angesagten Rocksound, eine Mischung aus klassischem
Hard-Rock und Grunge, kombiniert mit einer sehr ausdrucksstarken Männerstimme.

Dabei entstand ein Sound, nicht unähnlich den bekannten Creed
oder The Calling. Allerdings wäre es zu einfach, das Wort "Kopie"
zu gebrauchen. Strange Occurrence ist eine eigenständige Band! Als
Vergleich würde ich im christlichen Bereich vielleicht noch The Brave
mit ihrem Album "trust" von 1994 nennen. Die CD rockt ordentlich
ab, hat aber zu jeder Zeit genügend Melodie parat, driftet nicht
in die zu harten Gefilde ab. Zu den besten Rocktiteln gehören meiner
Meinung nach "reach" (# 2), "mask me" (# 4) und "inside"
(# 8). Eine richtig süße Rockballade zum Dahinschmelzen ist
"fear" (# 5) geworden. Am Ende gibt es übrigens noch eine
sehr schöne Akustikversion des Einsteigers "sunrise"!

Ebenso wie die Produktion haben die Bandmitglieder auch alle Texte selbst
gemacht. In ihnen geht es um die Beziehung zu Gott, sowie zwischenmenschliche
Beziehungen. Bodenständig und solide, genauso wie die Musik, aber
auch keine "Predigten".

Fazit: Eine Platte und ein Stil, der der christlichen Musikszene gerade
noch gefehlt hat! Absolut starke Mucke, sehr hochwertig produziert und
alle elf Stücke sind gleichermaßen gut. Bleibt nur noch eins,
auf zum nächsten Händler :-)
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