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Andreas Volz ist einer der
Leute, die das Vorrecht hatten, das Wirken Gottes aus einem ganz besonderen
Blickwinkel zu erleben: Aufgewachsen ist er in Papua Neuginea, wo sein
Vater als Missionar arbeitete. Gerhard Schnitter
war wohl der Erste, der nach Andreas' Rückkehr aus Übersee sein
Talent erkannte und ihn mit auf Tour nahm. Der erste große Erfolg
stellte sich mit der christlichen HipHop-Gruppe "Beatbetrieb"
ein: ein Preis vom Musiksender VIVA. Die zahlreichen Anfragen bezüglich
Mitwirkung auf Produktionen von z.B. Lothar
Kosse oder Albert Frey ermutigten
ihn, ein Solo-Projekt in Angriff zu nehmen. Dabei heraus kam "In
mir". |
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Andreas Volz. Dieser Name dürfte nicht ganz unbekannt sein. Richtig, da war doch früher mal was bei/mit dem Beatbetrieb. Irgendwann stieg Andreas bei dieser Popgruppe aus. Vielleicht weil sie ewig brauch(t)en, um ihr komplettes Album fertigzustellen. Wer weiß das schon... Seinen ersten Solo-CD-Auftritt hatte der Künstler jedenfalls auf dem Festtagsprojekt "Festival der Weihnachtslieder" (1998, Hänssler Music). Nun ist er solo unterwegs und die Rechnung scheint aufzugehen. Offiziell ging es mit einem Kurzprogramm auf der Promikon 2002 los. Auch die ersten medialen Eindrücke stimmen: Wenn ich mir das Layout der CD-Hülle und die entsprechende Homepage anschaue, kann ich nur den Hut ziehen. Erstklassige Arbeit. Nach Betätigung der Start-Taste beim CD-Player gehen die Überraschungen weiter, denn wer hätte schon ein solch modernes Soul-Album von einem männlichen Sänger der deutschen christlichen Szene erwartet? Ehrlich gesagt, ich nicht (mehr...). Ich verzichte jetzt ganz bewußt auf Stilvergleiche, denn diese hätte Andreas auf keinen Fall verdient. Was ich höre, gefällt mir sehr gut. Die Stimme des Solisten ist sehr geschmeidig, aber auch weiträumig, wenn es sein soll. Andreas Kopp, sein Produzent, hat authentische Musik dazu produziert, welche einerseits aktuell klingt, aber trotzdem keine Verbeugung vor dem Zeitgeist ist. Es gibt flotte Beats zum Mittanzen, ebenso wie Balladen von Herzen, so richtig zum Träumen. Manchmal ähneln sich die Stücke untereinander noch etwas, aber spätestens live oder auf der nächsten CD wird das behoben sein. Andreas Volz schreibt den Großteil seiner Musik selbst. Dies ist ein gewaltiger Pluspunkt, denn so bekommt man viel von seiner Persönlichkeit mit. Einen besonderen Charakter bekommen die Liedtexte dadurch, daß zu jedem Titel eine Bibelstelle angegeben wurde. Gleichsam als Inspirationsquelle des Autors und Anregung zur Vertiefung für den Hörer. Rund um die persönliche Glaubensbeziehung fächern sich die Themen der Lieder. Es geht um die immer neuen Segnungen von Gott ("hör nicht auf", # 1), darum, daß Er in unserem Herzen Einzug hält ("du lebst in mir", # 2) und auch um Beistand in Anfechtungen ("wenn sich alles gegen dich verschwört", # 5). Von Umkehr handelt "zeig mir den Weg" (# 10), wo es inspiriert von Klagelieder 5,21 heißt: »wohin ich auch geh ich seh vor mir nur Wände / Mut zerrinnt mir wie Sand durch die Hände / meine Augen zu matt um auf dich zu sehn / ich brauch Rat um mich nicht mehr im Kreis zu drehn // zeig mir den Weg / zeig mir den Weg zurück zu dir / zeig mir den Weg / zeig mir die offene Tür zu dir«. Fazit: Wer astreinen Soul und gute deutsche Texte mag, kommt an dieser neuen Stimme auf keinen Fall vorbei. Die Plattenfirma spricht hier zu Recht von einem Geheimtip! |
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Musikstil: Soul-Pop, Dance-Pop Label(s): 2002 Asaph Musik, Lüdenscheid Website: http://www.andreasvolz.de |
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