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 Projekt
/ Various:
"eterne - never be the same"

( 2000 Forefront Records / Alliance
Music )
Der eintausenddreihundertsiebenundachtzigste Lobpreissampler.
Oder so ähnlich. Und soll man dann vielleicht den Titel des Projektalbums
"niemals dasselbe" nicht auch ironisch verstehen, wenn am Ende doch wieder
diesselben alten Songs "verwertet" wurden? Wahrscheinlich soll man.
Ok, das Label Forefront mußte nun endlich ins Worship-Geschäft einsteigen.
Ehe der Zug abgefahren ist. Oder so ähnlich... Naja, ganz so leicht hat
man es sich dann aber doch nicht gemacht, denn der Stil ist 'Praise meets
Weltmusik' (zu neudeutsch 'Ethno' oder 'Tribal'), es gibt bekannte Künstler
zu hören, einige Newcomer und sogar Remixe. Bleiben wir gleich bei diesen:
das "heart of worship" von Matt Redman wurde mit einigen relaxten Beats
richtig aufgefrischt, "hands and feet" von Audio Adrenaline präsentiert
sich ebenfalls von einer neuen, beatbetonteren Seite.
Rebecca St. James liefert mit ihrem rockigen "shout to the Lord" eine
der besten Versionen von diesem Song ab (nur die House-Version auf Nitro
Praise 4 gefällt mir noch besser). Indem man dem Song das Worship-Feeling
nimmt und in ein modernes Rock-Pop-Feeling verwandelt wird er gleich noch
besser. Und man hört vielleicht wieder mal mehr auf den Text... Zu den
anderen Songs gibt es nicht sooo viel zu sagen. Eli verunglimpft "I could
sing of your love forever" ein bißchen (sein bewährter Folk-Stil hätte
hier besser gepaßt!), Raze dancen mit "did you feel the mountains tremble?"
ab, Matt Redman trällert nochmal sein bekanntes "o sacred king" genauso
wie delirious? sein bekanntes "Jesus' blood". Zu guter letzt gibt es noch
drei neue Songs, nämlich von The Benjamin Gate, Chris Tomlin und Adore.
Die klingen aber alle sehr ähnlich, genauso wie der Beitrag von Eli. -
Also wenn schon neue Songs, dann bitte auch so kreative Arrangements wie
bei den Covern und Remixen!
Wer keine Probleme damit hat, daß er einige Worship-Lieder nun zum X-ten
Male auf CD hört (wenn auch musikalisch etwas abgewandelt), der wird seine
Freude an diesem Special-Project-Album haben. Die meist tanzbaren, groovigen
Songs erzeugen nicht nur ein tolles Sommerfeeling, sondern weisen mit
den gut nachvollziehbaren Texten Kopf und Herz auch den Weg zum Gotteslob.
Hier noch meine Anspieltips: "o sacred king" (# 4) von Matt Redman und
das "shout to the Lord" (# 5) interpretiert von Rebecca St. James.
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