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![Projekt / Various - ''kisses from heaven - streams of worship'' [Europa-Version]](../../cover/projekt-kfhsow.jpg) |
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Das Album-Cover der Europa-Version. |
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![Projekt / Various - ''kisses from heaven - streams of worship'' [US-Version 1]](../../cover/projekt-kfhsow-us1.jpg) |
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Das
Album-Cover in den USA, dort
heißt die CD "lost in wonder - voices of worship". |
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![Projekt / Various - ''kisses from heaven - streams of worship'' [US-Version 2]](../../cover/projekt-kfhsow-us2.jpg) |
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Weiterer
Cover-Entwurf für die
USA-Version... |
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Projekt
/ Various {Michelle Tumes/ Susan Ashton/ Christine
Dente}
"kisses from heaven - streams of worship"

( 2004 Kingsway Music / Gerth Medien
)
Das vorliegende Projekt wurde zwar in den USA - in Nashville
versteht sich - aufgenommen, aber zuerst in Großbritannien bzw.
Europa veröffentlicht (Herbst 2004). Verantwortlich dafür zeichnet
das britische Label Kingsway Music, sozusagen der christliche Arm des
EMI Konzerns in Europa. Eine Veröffentlichung für den amerikanischen
Markt ist erst für das Frühjahr 2005 geplant - dann jedoch unter
anderem CD-Titel, Coverbild und Layout (siehe nebenstehende Bilder). Wieso
das ganze hin und her, weiß ich nicht, plausible Gründe dafür
sind mir nicht eingefallen, außer, daß hier jemand zu viele
Finanzmittel übrig hat...

Spaß beiseite, "kisses from heaven" ist genauer betrachtet
eine Art Nachfolger des 1994er Projektes "along the road" (Sparrow)
mit Margaret Becker, Susan
Ashton und Christine Dente
und außerdem des 1999er Projektes "heaven & earth - a worship
tapestry" (Sparrow) mit Rebecca St. James,
Jennifer Knapp, Margaret
Becker, Michelle Tumes, Nichole
Nordeman. Ersteres deshalb, weil lediglich Michelle jetzt für
Maggie B. am Start ist, Zweiteres deshalb, weil es von der Machart mit
dem aktuellen mehr Gemeinsamkeiten aufweist. Neu ist jetzt, daß
neben einem neuen Lied hauptsächlich Coverversionen von Worship-Liedern
aufgenommen wurden.

Erfreulicherweise ist es nach langer Abstinenz jeweils ein erstes richtiges
Lebenszeichen von Michelle und Susan. Beide haben zur Zeit keine Labelverträge
und neue Soloplatten sind wohl erst längerfristig in Aussicht...
Unter den bewährten Produzentenfittichen eines John Hartley erklingen
nun ihre beliebten Pop-Stimmen erneut. Dabei durfte jede Interpretin vier
Stücke singen; bei den Background-Vocals (plus Lisa Cochran, Felicia
Sorenson, Terry White) kann man meist alle zusammen hören. Alles
wurde in solide Pop-Arrangements verpackt, hochwertig, aber nicht innovativ.
Hier hört man unter anderem an den Instrumenten Ken Lewis (Schlagzeug),
Chris Donahue (Bass, Gitarre) sowie Keith Getty (Streicher).

Neben den neuen Lobpreis-Standards "here I am to worship", "once
again" und der Hymne "in Christ alone" (Original von 'New
Irish Hymns') hört man neue Hits wie "beautiful one"
welches von Tim Hughes stammt, aber erst
durch by the tree in Amerika bekannt wurde. Man sollte aber auch ein Ohr
haben auf die noch unbekannten Stücke: "I will never be the
same" und "outrageous grace". Das Stück "your
love falls down" hatte das Komponisten-Team John Hartley & Gary
Sadler einst für Sheila Walsh
geschrieben, hier klingt der Song ganz anders - aber eigentlich genauso
gut. Ich hätte mir noch mehr neue Titel gewünscht, am liebsten
von den Pop-Sirenen selber oder von eben jenem Produzenten-Team.

Ein zusammenhängendes Thema konnte ich bei diesem Projektalbum nicht
ausmachen; es geht einfach darum, daß bekannte Sängerinnen
bekannte und weniger bekannte Lieder interpretieren. Natürlich sind
alle Liedtexte klar im Bereich 'Anbetung' anzusiedeln. Sie transportieren
eine optimistische, aber nie überschwengliche Stimmung. Waren bzw.
sind es sonst bisweilen massensuggestive Lobpreis-Hymnen geworden - hier
werden sie wieder als "normaler" Pop-Song heruntertransformiert.
Und genau deshalb funktioniert diese Platte auch, deswegen bereitet sie
großes Hörvergnügen. Vorausgesetzt, man ist bereit, einige
neue Nuancen bei den populären Melodien zu entdecken. Christine begeisterte
zuletzt mit ihrer Stimme auf ihrem Soloalbum "becoming"
(Rocketown, 2003), hier setzt sie diesen bodenständigen, folkorientierten
Stil fort. Susan weiß durch ihre klare Altstimme zu begeistern und
knüpft mit ihren Interpretationen an die Soloalben der vor-1999er-Zeit
an. Michelle ist inzwischen zu einer richtigen Popsängerin geworden,
hat das Klassik-Pop-Image an den Nagel gehängt. Ihre sanften Vocals
passen erzeugen sogar ein leichtes "Ambient"-Feeling...

Fazit: Mit himmlischen Küssen hat diese CD weniger zu tun, eher mit
bodenständigen Praise-Pop-Perlen. Sie werden auch nicht von engelsgleichen
Stimmen vorgetragen, wie der Hüllentext behauptet, dennoch kann das
Frauentrio mit wirklich schönem Gesang aufwarten. Man merkt der Platte
ihre handwerkliche Qualität an, deshalb sei sie auch zum ausdrücklichen
Reinhören empfohlen! - Bin schon gespannt, wer als nächstes
zusammen singt... ;-)
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