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 Projekt
/ Various
"Soul Survivor The Message - live from Manchester"

( 2000 Survivor Records / Gerth
Medien )
Im Sommer 2000 trafen sich in der britischen Metropole
11.000 Fans. Nicht etwa um Fußballidolen von Manchester United zuzujubeln,
sondern Jesus. Die Stadt wurde mit der Botschaft einer Jugendkultur konfrontiert.
Inspiriert vom Christival ´96 in Dresden, maßgeblich durch Roland Werners
Vision für dieses Event, wollten die damaligen Chefs von The
World Wide Message Tribe - Andy "Heavyfoot" Hawthorne (der Predigertyp)
und David Mark Pennells, Jnr. (der stille Liedschreiber-Typ) - Ähnliches
in ihrer Heimat aufziehen. 1997 haben sie in Sindelfingen beim Celebration
Festival schon visionär davon gesprochen, zweieinhalb Jahre später ging's
dann los.
Zwar kamen nicht ganz soviele Leute wie eigentlich erwartet (um die 20.000),
aber die Veranstaltung war schon ein Riesending. Viele englische Kirchen
und Gemeinden arbeiteten zusammen unter der Leitung von WWMT's Trägerorganisation
"Message To Schools" und den Verbündeten von "Soul
Survivor" (Mike Pilavachi,
Matt Redman & Co. ...). Neben WWMT und
ihren Kollegen aus nah und fern traten ebenso viele professionelle Lobpreiser
auf. Denn noch etwas war neu: die beiden jährlichen "Soul Survivor"-Wochen
(so eine Art Jugendrüstzeit-Lobpreis-Woche) wurden mit dem Event zusammengelegt...

Somit fiel auch die jährlich erscheinende Soul Survivor-Live-CD auf dieses
Treffen und die liegt nun vor. Hier sind durchweg bekannte Namen mit bekanntem
Stil und bekannten Songs zu hören: Matt
Redman, Paul Oakley, Tim Hughes und
Martyn Layzell. Gut, als Newcomer von der Insel mischen auch noch Heat
mit!
Der Gitarrensound ist einen Tick rauher und energischer als in der Vergangenheit,
aber das dürfte auch schon der einzige Unterschied sein. Was ich hier
sehnlichst vermisse sind zur Auflockerung die Songs von WWMT und SHINEmk.
Ebenso hört man rein gar nichts und MIC aus
Südafrika und den drei Out Of Eden-Mädels aus
den Staaten, die auch alle mit in Manchester auf den Bühnen waren. Wirklich
schade, diese vertane Chance!!
Meine Song-Highlights sind "hey Lord, O Lord" und "amazing grace". Bei
dem ersteren, einem Cover von Kevin Prosch,
begeistert der tolle Wechselgesang zwischen Leadsänger Tim Hughes und
einem weiblichen Background-Chor - auch super, als das Publikum richtig
bei der Sache ist! "Amazing grace" mußte man wohl nicht unbedingt zum
hundertausentsten Mal auf eine CD brennen, allerdings ist dieser Klassiker
bei solch einem bewegenden Ereignis ja auch ein ganz besonderer Höhepunkt!
Heat tragen ihren eigenen Song "arise" vor und können damit überzeugen
- sehr soulig und eindrücklich kommt es ans Ohr.
Ansonsten wurde sich wie schon gesagt an die klassischen Soul Survivor-Standards
gehalten. Einfache Songs mit teilweise simpler Botschaft, aber immer mit
ausgeprägtem emotionalen Aspekt. Liedtexte findet man in bewährter Art
und Weise alle im Booklet.
Fazit: Wenn man nicht selbst in Manchester dabei war oder anderweitig
eine besondere Beziehung zur "Soul Survivor"-Organisation hat, lohnt sich
der Kauf des Albums eigentlich nicht. Es hat zuwenig neues zu bieten und
fängt die wahre Stimmung von 'The Message' meiner Ansicht nach nicht ein.
Es gab sicher noch mehr als abgefeierte Lobpreis-Zeiten im "Jugendtag-Stil".
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