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Der Direktor des Evangeliums-Rundfunks hat wieder eine
"handgemachte" CD vorgelegt. Bei "Ach, Du" wird weitgehend auf elektronischen
Schnickschnack verzichtet. Die Texte von Jürgen
Werth werden stattdessen von Gitarre, Kontrabaß, Flügel, Mundharmonika,
Geige und Flöte sparsam umrahmt. Die Stärke dieser Produktion liegt sicherlich
in den Texten. Aber die erschließen sich nicht beim ersten Hören. Man
muß schon einsteigen in seine "Welt aus Liedern". Beim Nebenbeihören geht
viel verloren. Wer sich darauf einläßt, findet interessante Wortschöpfungen
jenseits christlicher Sprach-Klischees. Da wird das Leben hinterm Deich
zum Sinnbild für die Freiheit und Geborgenheit, die Gott schenkt. In den
Bildern Chagalls wird das Land Israel sichtbar, wo Gottes Sohn gelebt
und "sich zu Tode geliebt" hat. Da wird gestaunt darüber, daß "mit mir
und Gott alles klar ist". Da wird Hoffnung ausgestreut, weil Gott in unsere
Leere eingetreten und unser Gefährte sein will. Und auch wenn mancher
Weg weit ist, geben "Ziele (unseren) Wegen den Sinn". Einen Sinn, der
Zufriedenheit schenkt, und der durch den Tod trägt, denn "was nun auf
dich wartet, ist auf jeden Fall mehr". Am Ende der CD steht die Sehnsucht,
daß Gott einmal alles, alles neu machen wird und wir "endlich ganz am
Ziel (sind) und nicht kurz davor". |
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Musikstil: Pop, Liedermacher Label(s): 1995 ERF Verlag, Wetzlar Website: http://www.erf.de |
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