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 The
Waiting
"wonderfully made"

( 2001 inpop Records / bv-music
)
The Waiting machen ihrem Namen einmal mehr alle Ehre.
Weit über drei Jahre nach ihrem letzten Studioalbum folgte die Fortsetzung
ihres musikalischen Schaffens. Einen kleinen Vorgeschmack lieferte im
Herbst 2001 bereits die Mitarbeit am Projekt
"unshakeable" (ebenfalls inpop Records). Mitte der 90er
holte Sparrow Records mit Enthusiasmus die Band ins eigene Programm, ließ
sie aber dann still und heimlich fallen. Dank an Peter Furlers (Newsboys)
Label inpop, daß sie der Band eine neue Chance gegeben haben!
Früher definierte man The Waiting als Folk-Rocker oder College-Rocker,
jetzt wohl eher als die Radiohit-Aspiranten, oder? Na, wir werden ja sehen,
wie sich das so weiterentwickelt.

Die Band hat die Rockqualitäten in ihrem Sound nicht verloren, nur
erscheinen sie jetzt in einem viel poppigerem Licht. Ein Kollege von mir
jenseits des Atlantiks meinte, es wäre so, als wenn Third
Day mit ihrem Rootssound auf die Popmelodien und Synthies der Newsboys
treffen würde. Da ist was Wahres dran, obschon Vergleiche immer irgendwo
hinken.
Auf's erste Hören hin fand ich mich mit der Platte nicht zurecht,
aber spätestens nach dem zweiten oder dritten Mal setzte der Aha-Effekt
ein. Sowas nenne ich eine gute Produktion. Diese hat Altmeister Bryan
Lenox besorgt, ansonsten der Pop-Charmeur, wie man ihn bestens von Michael
W. Smith kennt. Daß er auch mit Rock umgehen kann, zeigt er
hier. Zur Seite stand ihm Band-Mann Todd Olsen.
Zehn wunderbare Songs wurden hier abgeliefert. Es macht eben manchmal
nicht die Menge, sondern die Qualität - der Song selbst.

In den Texten gibt es altbewährte Kost. Was soll ich sagen, gut geschriebene
Songs, die über den Glauben viel zu sagen haben. Die Band hat wieder
den Löwenanteil selbst geschrieben. Mit "every word" (#
5) und "a thousand years (is not fading)" (# 10) gibt es erstmals
zwei wunderschöne Loblieder von der Gruppe! Man kann nur wünschen,
daß diese (und nicht nur diese) weithin bekannt werden.

Fazit: Ich würde am Ende sagen, doch 'wunderbar gemacht'! Zu diesem
Urteil kommt man aber erst nach intensivem Anhören bei einer kleinen
Vorliebe für modernen Pop-Rock...
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