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Peter Hahne - ''Schluss mit lustig. Das Ende der Spaßgesellschaft.''

Peter Hahne:
"Schluss mit lustig. Das Ende der Spaßgesellschaft."


   ( 2004 St. Johannis / 'Buchhandel'; online )

Seit Monaten ist Peter Hahnes neuestes Buch in den Bestseller-Listen von Focus und Spiegel und innerhalb eines Jahres wurden 440.000 Exemplare in 42 Auflagen gedruckt. Der Inhalt ist so schockierend, dass es erstaunlich ist, wie gut sich das Buch verkauft. Der bekannte ZDF-Moderator sieht in den Terror-Attacken vom 11. September 2001 und 14. März 2005 das Ende der Gesellschaft, deren Grundlage Mottos wie "Einigkeit und Recht auf Freizeit" oder "Ich will eine Gesellschaft, die Kirche überflüssig macht" waren. Spaß als das Lebensziel habe alle anderen (christlichen) Werte, Tugenden und Moralvorstellungen verdrängt, so Hahne. Einerseits formuliert er eine tiefgründige und selbstkritische Analyse unserer Gesellschaft, zeigt gleichzeit aber auf, dass die Suche nach Sinn, Werten und Tugenden, wie Demut, Nächstenliebe oder gesunde Toleranz, wieder im Kommen ist. Peter Hahne wünscht sich "selbstbewusste Christen, die sich nicht dauernd entschuldigen, dass sie überhaupt noch da sin" und Christen, die Gott zurück in die Politik holen.
Bewertung: "genial" (höchster Daumen)


—Johannes Rüschel für dennoch 4-2005 (August/September)


ideaSpektrum Spezial - Politik & Gesellschaft - das besondere Buch:
»Peter Hahne gehört zu den fröhlichen Menschen. Wer mit ihm zusammen ist, hat viel zu lachen. Aber nun ist "Schluss mit lustig". Der 11. September 2001 in New York, der 26. April 2002 in Erfurt, jetzt muß man auch sagen: der 1. September 2004 in Besland fordern eine neue Ernsthaftigkeit. Die Koordinaten unserer Gesellschaft müssen neu bestimmt werden. Von der Ich-AG zur GmbH: zur "Gesellschaft mit begründeter Hoffnung". So beschreibt Hahne den nötigen Wandel. Ohne eine neue Zuwendung zum Glauben ist dieser Wandel nicht zu haben. Daß Menschen wieder mit Gott rechnen, ist die wichtigste Aufgabe - insbesondere für die Kirche.
Gern stimme ich dieser Grundlinie zu. Wie Hahne sie beschreibt, ist sie flott geschrieben und gut zu lesen. Anschauliche Beispiele und treffende Zitate illustrieren seine Grundaussage. Manchmal tritt ein Wortspiel auch an die Stelle eines Arguments. Und bisweilen geht der Kulturpessimismus schier zu weit - vor allem dann, wenn zugleich die USA als leuchtendes Vorbild dargestellt werden. Als hätte der von Hahne selbst zitierte Neil Postman die Diagnose vorn der "Spaßgesellschaft" nicht zuerst den USA gestellt! Und in unserer deutschen Spaßgesellschaft sollen wir zugleich Weltmeister im Wehklagen und Angstmachen sein - so ganz fügt sich das nicht zusammen. Aber trotzdem: An der "Gesellschaft mit begründeter Hoffnung" will ich mich gern beteiligen. Der Selbstsäkularisierung unserer Kirche wollen wir miteinander entgegentreten. Vielleicht weiß Peter Hahne das nächste Mal mehr über die Hoffnungsträger zu berichten, die er jetzt noch vermisst.«

—Bischof Wolfgang Huber (Berlin) für ideaSpektrum Spezial 2/2004

ISBN:
3-501-05180-8
Preis: EURO 9.95
Daten:
144 Seiten / gebunden / ca. A6-Format
Verlag(e): 2004 Verlag der St.-Johannis-Druckerei, Lahr/Schwarzwald /
                 Buchhandel; online
Website: http://www.peter-hahne.de
 


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