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| Aus: x-report
/ ideaSpektrum, 29/2004 (14. Juli 2004) Autor: x-report-Redaktion Web: www.idea.de |
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Als Folge von "Lärmverschmutzung" - vor allem durch zu laute Musik - ist bereits jeder vierte Jugendliche in Deutschland schwerhörig. Darauf macht der Bundesverband der Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie aufmerksam. In den siebziger Jahren sei die Sprachentwicklung nur bei höchstens jedem zehnten Jugendlichen beeinträchtigt gewesen. Es komme nicht nur zu Störungen des Gehörs, auch die Verarbeitung des Gehörten sei beeinträchtigt. Die Betroffenen können Zwischentöne nicht mehr unterscheiden: Ist die Stimme scharf, streng, gewährend? Der Düsseldorfer Jugendpsychiater Reinhard Schydlo warnt deshalb vor einer akustischen Dauerberieselung. So sollten Konzertveranstalter Absperrungen vor den Lautsprechern einrichten, damit Jugendliche nicht mehr der direkten Beschallung ausgesetzt sind. Schydlo: "Kein Ohr hält die Lärmbelastung aus, die derjenigen eines Düsentriebwerks gleichkommt." |
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Das Original dieses Textes erschien in "ideaSpektrum", Nr. 29/2004 (vom 14. Juli 2004). |
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Redakteur: David Decker für CCM-Rezis |
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