Zum
Nachdenken - Weihnachten 2005:
'Einschreiben bitte!' - Die Umstände
der Geburt Jesu.
Einleitung/ Vorbemerkung: folgende Ausarbeitung habe ich als Kurzpredigt
am 25.12. in der EFG
Herold vorgetragen.
Heute möchte ich Euch kurz mit hineinnehmen in zwei Bibelstellen
zum "Weihnachtsgeschehen", die mir in diesem Jahr neu wichtig
geworden sind.
Um den heutigen Text besser verstehen zu können, müssen wir
uns zunächst mit einem weiteren Abschnitt beschäftigen:
=> Textlese 1:
Beginnen möchte ich mit dem ersten Abschnitt, welcher im Lukas-Evangelium
Kap. 1,1-4 steht. Ich lese nach der "Neuen
evangelistischen Übersetzung" (NeÜ).
» Vorwort
1 1 Schon viele haben sich darangesetzt, einen Bericht über
die Ereignisse zu schreiben, die bei uns geschehen sind 2 und die wir
von denen erfahren haben, die von Anfang an als Augenzeugen dabei waren
und dann den Auftrag erhielten, die Botschaft weiterzusagen. 3 Nun habe
auch ich mich dazu entschlossen, allem von Anfang an sorgfältig nachzugehen
und es für dich, verehrter Theophilus, der Reihe nach aufzuschreiben.
4 So kannst du dich von der Zuverlässigkeit der Dinge überzeugen,
in denen du unterwiesen worden bist.«
(nach NeÜ)
Diese Einführung in das Lukas-Evangelium, die dessen Schreiber,
der Arzt Lukas, selbst gibt, begeisterte mich schon immer. Doch erst in
diesem Jahr wurde mir klar, was hier wirklich gesagt wurde: Das Lukas-Evangelium
ruht auf drei festen Prinzipien, nämlich 1) Chronologie (d.h. genaue
Zeitliche Abfolge), 2) Sorgfalt (d.h. wichtige Details sind dabei!) sowie
3) Zuverlässigkeit (d.h. genau nachgeprüft). Interessant ist,
daß dieser Anspruch vom Schreiber an den Adressaten selbst gesetzt
wird (Verse 3 und 4). Wenn man im Lukas-Evangelium liest, sollte man diese
drei Grundsätze im Hinterkopf behalten.
Lassen wir nun zwei Experten sprechen, wie sie den Bericht und Stil des
Schreibers Lukas bewerten:
Als erstes zitiere ich den Übersetzer, Karlheinz Vanheiden, der
vielen von uns ja auch persönlich bekannt ist. In einer Erklärung
zum Lukas-Evangelium schreibt er:
Während Paulus in Cäsarea zwei Jahre in Haft war, hatte
der griechische Arzt Lukas, ein Mitarbeiter von Paulus, Gelegenheit
zu gründlichen Nachforschungen und Zeugenbefragungen in Israel.
Wir können annehmen, dass sein Evangelium in dieser Zeit entstand.
Lukas widmet es einem gewissen Theophilus, der wohl auch für seine
spätere Verbreitung sorgte. Theophilus soll erkennen, dass sein
Glaube auf sicheren historischen Tatsachen beruht. In seinem Evangelium
zeigt Lukas Jesus als den Menschensohn, der die Verlorenen suchen und
retten wollte, aber von Israel abgelehnt wird.
Wir sehen, Lukas hat gründlich recherchiert. In seinem Bericht stehen
also keine Zufälle, sondern Fakten.
Als zweites zitiere ich den Gechichtswissenschaftler und Papyrologe Carsten
Peter Thiede, er ist selbst Christ. Carsten Peter Thiede gehört zu
den anerkanntesten Wissenschaftlern im Bereich Textforschung zum Neuen
Testament im deutschsprachigen Raum. Hören wir, was er über
den Schreiber Lukas herausgefunden hat:
- Bis hinein in die Einzelheiten, zum Beispiel die verschiedenen
Rangbezeichnungen römischer Beamter in den verschiedenen Städten
und Provinzen des Reiches, ist Lukas als Geschichtsschreiber genau.
- Alle diese unterschiedlichen Bezeichnungen sind aufgrund von archäologischen
Funden, von Inschriften die an den jeweiligen Orten entdeckt wurden,
bestätigt worden.

- Thiede berichtet von einem einem der größten Archäologen
aller Zeiten namens Ramsey, er schrieb über Lukas: "Lukas
ist ein Historiker ersten Ranges; nicht nur seine faktischen Aussagen
sind verbürgt, er besitzt eine echte historische Gesinnung; er
richtet seine Gedanken fest auf die Idee und den Plan, die in der geschichtlichen
Entwicklung regieren, und paßt das Ausmaß seiner Abhandlung
der Bedeutung jeder Begebenheit an. Er ergreift die wichtigsten und
bedeutendsten Geschehnisse und zeigt ausführlich ihr wahres Wesen
auf, während er vieles, was für seine Zwecke wertlos war,
nur leicht berührte oder ganz ausließ. Kurz gesagt, dieser
Autor sollte zu den allergrößten Historikern gerechnet werden."
Wir sehen, Lukas hat nicht nur Gottes inspiriertes Wort aufgeschrieben,
sondern wurde bei dieser Tätigkeit gleichzeitig zu einem herausragenden
historischen Wissenschaftler.
Nun komme ich zu unserem eigentlichen Bibelabschnitt. Ich lese aus Lukas,
Kapitel 2,1-7 - erneut nach der "Neuen
evangelistischen Übersetzung" (NeÜ):
=> Textlese 2:
» Die Geburt des Messias
2 1 In dieser Zeit erließ Kaiser Augustus(a) die Anordnung,
alle Bewohner des Römischen Reiches zu zählen und in Steuerlisten
einzutragen. 2 Es war das erste Mal, dass solch eine Erhebung durchgeführt
wurde. Sie geschah, als Quirinius(b) Statthalter der Provinz Syrien war.
3 So ging jeder in die Stadt, aus der er stammte, um sich eintragen zu
lassen. 4 Auch Josef machte sich auf den Weg. Er gehörte zur Nachkommenschaft
Davids und musste deshalb aus der Stadt Nazaret in Galiläa nach der
Stadt Bethlehem(c) in Judäa reisen, 5 um sich dort mit Maria, seiner
Verlobten, eintragen zu lassen. Maria war schwanger, 6 und als sie in
Bethlehem waren, kam für sie die Zeit der Entbindung. 7 Sie brachte
ihr erstes Kind zur Welt. Es war ein Sohn. Sie wickelte ihn in Windeln
und legte ihn dann in eine Futterkrippe, weil in der Unterkunft kein Platz
für sie war.«
(a) Vom römischen Senat
verliehener Ehrentitel "Erhabener". Gemeint ist hier Octavian,
er lebte von 63 v.Chr. bis 14 n.Chr.
(b) Der römische Feldherr und Konsul Publius Sulpicius Quirinius
wurde 11 v.Chr. Legat von Syrien und leitet bis 16 n.Chr. in verschiedenen
amtlichen Stellungen den orientalischen Teil des Imperiums. Die Steuerschätzung
begann 8 v.Chr. in Ägypten und Syrien und erreichte 7 v.Chr. das
Gebiet Israels.
(c) Bethlehem liegt 7 km südlich von Jerusalem und war die Heimatstadt
von König David.
(nach NeÜ)
Nun können wir bei genauerer Betrachtung dieser Verse feststellen,
daß alles zutrifft, was ich soeben über den Stil der Berichte
von Lukas gesagt habe: Reihenfolge, Sorgfalt, Zuverläsigkeit.
Warum habe ich uns nun das alles gezeigt? - Mich hat schon als Kind diese
Bibelstelle beeindruckt, wo der "Kaiser Augustus" genannt wurde.
Nur, warum er dort genannt wurde und warum etwas von einer "Einschreibung"
steht, habe ich nie richtig verstanden. Gewiß, wir sagen, weil das
Kind in Bethlehem geboren werden mußte, weil es die Propheten so
voraussagten. Das ist zweifellos richtig. Aber dann hätte man diesen
Bericht auch anders abfassen können. Also warum gerade der Kaiser
und warum gerade die Einschreibung? Warum hat Gott den Lukas durch Seinen
Geist so inspiriert, genau dies aufzuschreiben? - In den vergangenen beiden
Wochen habe ich über diese Bibelstellen nachgedacht, verschiedene
historische Informationen recherchiert und dabei konnte ich folgende Erkenntnisse
gewinnen.
Zuerst ist es notwendig sich mit der Person dieses "Kaiser Augustus"
zu befassen. Wer war diese Person eigentlich?
"Augustus" war nicht sein Name, sondern sein - selbst ausgesuchter!
- Ehrentitel; er bedeutet: "Erhabener". Welcher seinen Ursprung
in den abscheulichen Götzenkulten der alten Römer hat, wie eine
Quelle sagt: "Nachdem das berühmte Rom aufgrund erhabener Vogelschau
gegründet war." Sein Geburtsname lautete Oktavian, sein späterer
"richtiger" Name lautete "Gajus Julius Cäsar, Sohn
des göttlichen Cäsar". Er war der Adoptivsohn Cäsars,
der sich als "der göttliche" verehren ließ. Als Adoptivsohn
nahm er den Namen seines Vaters an und ließ sich als Sohn dieses
Göttlichen anreden - was ihn selbst in den Rang eines Gottes erhob.
Seinen Namen ließ er unter seiner Regierungszeit auf jeder Wegmarkierung
und jedem Grenzstein einmeißeln. So wußte praktisch jedes
Kind im römischen Weltreich, daß es von einem Gott regiert
wurde. Außerdem war Augustus der höchste Priester in Rom. Seine
religiösen und politischen Titel und Ehrungen wurden mit den gleichen
Worten ausgedrückt, die im neuen Testament für Jesus gebraucht
werden und die bis heute in der katholischen Kirche für den Papst
verwendet werden.
Die Regierungszeit des Augustus gilt bis heute als große Friedensperiode
und Blütezeit des römischen Weltreiches in wirtschaftlicher
und kultureller Hinsicht. Dafür, daß Augustus fast das gesamte
Reich befriedete, wurde er von allen Bevölkerungsschichten hoch verehrt.
Seinem Charakter nach war Augustus jedoch macht- und ehrsüchtig,
er liebte die Intrige und Heuchelei. Zudem war er sehr grausam, schaltete
alle Gegner aus und ließ unzählige Menschen töten. Ein
Fingerzeig hätte genügt und in der Provinz Germanien oder an
sonst einem Ort hätten seine Soldaten jedes Dorf dem Erdboden gleichgemacht.
Seine größte Stärke war, daß ihn alle unterschätzten.
- Kurzum: eine widersprüchliche Persönlichkeit.
Genau diesen Augustus erwähnt nun Lukas. Das kann kein Zufall sein.
Lukas stellt die Geschichte der Geburt des Welterlösers, wo der Schöpfergott
Mensch wird, in den äußeren Rahmen und in Beziehung zu einem
menschlichen Herrscher, der so tat, als wäre er Gott und sich so
verehren ließ. Ganz im Gegensatz zum Kindlein in der Krippe, daß
wirklich Gott war. - Welch ein Kontrast und welch ein Widerspruch! Hier
sehen wir die tiefe Bedeutung der Evangelienberichte. Über das Jesuskind
wurde 500 Jahre vorher vorausgesagt, was die Wahrheit war und was eintraf
und trifft: »5 Denn ein Kind ist uns geboren,
ein Sohn ist uns geschenkt, / und er wird der künftige Herrscher
sein. / Seine Wundernamen sind: / Ratgeber des starken Gottes, / Vater
des ewigen Sieges, / Fürst des Friedens. 6 Seine Macht reicht weit
/ und sein Friede hört nicht auf. / Er regiert sein Reich auf Davids
Thron, / seine Herrschaft hat für immer Bestand, / denn er stützt
sie durch Recht und Gerechtigkeit. / Das wirkt Jahwe, der allmächtige
Gott, / im Eifer seiner Leidenschaft.« (Jesaja 9,5+6,
nach NeÜ)
- Über Augustus wurde in der römischen Literatur seiner Zeit
zwar ähnliches gesagt, aber es stimmte nicht!
Weiterhin fällt in unseren Bibelversen auf, das vier Mal - in manchen
Übersetzungen sogar fünf Mal - eine Bezeichnung auftaucht, die
uns heute ziemlich unklar und fremd ist: Es ist von einer "Einschreibung"
bzw. vom "einschreiben lassen" die Rede. Manche übersetzen
auch mit (Volks-) Zählung, sprechen etwa von Steuerlisten. Wenn es
so oft auftaucht innerhalb der sieben Verse, muß es eine wichtige
Bedeutung haben! Und in der Tat liegt hier der Schlüssel zum Verständnis
des Textes:
Einschreiben lassen oder Erfassen von Steuerlisten war damals ein gewaltiger
Vorgang. Diese Tätigkeit durfte nur von besonders erfahrenen und
ausgebildeten römischen Beamten durchgeführt werden. Wir müssen
uns also mitten auf dem Markt von Bethlehem einige römische Beamte
an einem großen Tisch oder Pult vorstellen, davor eine große
Menschenmenge. Wohl alles kontrolliert und bewacht von gut bewaffneten
römischen Soldaten - und aus der Ferne skeptisch gemustert von den
religiösen Persönlichkeiten der Juden.
Bei der Erfassung mußte man seinen Besitz angeben, seinen Familienstand,
seine Abstammung, außerdem mußte ein Eid auf den Kaiser abgelegt
werden. Es war ein notarieller, aktenkundiger Vorgang damals, vergleichbar
mit unseren Finanz- und Sozialämtern. Die Angaben sollten wahrheitsgemäß
erfolgen. Sie dienten zur Abschätzung der Steuereinnahmen, damit
man in Rom wußte, was in die Kasse kommt. Außerdem wußte
man, wieviel kriegsfähige Männer es gab.
[ Anmerkung: Interessant ist, daß in V.1+2 Lukas von zwei Vorgänge
berichtet, der Volkszählung des Römischen Weltreiches von Rom
aus, sowie den Steuerlisten der Provinz Syrien, die Quirinius veranlaßt
hatte. Dies konnte die Textforschung um Carsten Peter Thiede belegen.
]
Zurück zum Geschehen: Wer nun an der Reihe war und an den
Tisch trat, mußte auf deutsch gesagt, die "Hosen runterlassen".
Joseph mußte öffentlich angeben, daß er eigentlich nichts
weiter hatte, ein armer Mann war. Dann mußte er noch sagen, daß
er verlobt ist - aber seine bereits schwangere Verlobte, ein junges Mädchen,
stand für alle sichtbar mit einem dickem Bauch neben ihm. Lukas schreibt
extra, daß sie beide zusammen hingingen und das sie verlobt waren
(V.5). Könnt ihr euch das vorstellen, ein Jude in einer jüdischen
Stadt, wahrscheinlich umgeben von vielen jüdischen Landsleuten, die
alle die Gebote des Mose kannten, mußte öffentlich zugeben,
daß er verlobt ist, aber seine schwangere Verlobte neben ihm stand?
Das war ein absoluter Hammer für die jüdischen Vorstellungen
von Moral und Ehe. Dabei sind ja die Gebote des Mose sogar gut und richtig!
Es war meines Erachtens ein Skandal! è Doch niemand von denen da
drumherum kannte zu diesem Zeitpunkt das Geheimnis dahinter!
Außerdem widersprach es auch den Anordnungen der Besatzungsmacht,
denn die Sittengesetze, die für das römische Weltreich von Augustus
erlassen wurden, forderten praktisch eine Ehe von jedem Mann von 25-60
Jahren und jeder Frau von 20-50 Jahren, ansonsten waren Bußgelder
zu entrichten. Ehebruch wurde bestraft.
Wir sehen also, obwohl das Kind noch nicht einmal zur Welt gebracht war,
steht dieser Jesus bereits quer zu den Vorstellungen und Gesetzen der
damaligen Zeit!
Aber Joseph und Maria sind hier grundehrlich, verheimlichen nichts. Wie
können sie das tun? - Ich denke, es geht nur im Glauben! Sie haben
einfach Gott mehr geglaubt, auf seine Zusagen und Anweisen durch Engel
und Traum mehr vertraut, als auf die Menschen um ihnen, als religiöse
Traditionen oder römische Gesetze. Das finde ich absolut vorbildlich.
Angenommen, Gott würde zu mir durch einen Traum sprechen, würde
ich ihm vertrauen und alles befolgen, was mir mitgeteilt würde?
Noch etwas zu Joseph: Gäbe es ihn heute, würde er vermutlich
durch unser frommes Raster fallen, denn er war viel zu arm, viel zu ehrlich
und hatte viel zu viel Gottvertrauen.
Und noch etwas zu Maria: sie ist mit Joseph mitgegangen den beschwerlichen
Weg nach Bethlehem. Sie hat nicht zu Joseph gesagt, mein Herzallerliebster,
das schaffst du auch allein, ich kann das Kind auch in Nazareth zur Welt
bringen. Nein, aufgrund Ihres Glaubens zog sie mit - auch bei der Zeremonie
der Einschreibung blieb sie bei Joseph.
Einen absoluten Trumpf hatte Joseph allerdings: er war adelig! Er war
Nachkomme des König David, des größten aller Könige
von Israel. Dies unterschied ihn von Kaiser Augustus, der "nur"
ein angenommenes Kind war, kein Nachfahre eines echten Königs. -
Die Juden um Joseph herum haben vielleicht ehrfürchtig gestaunt,
als dieses Geheimnis ans Tageslicht kam. Auf jeden Fall ging Joseph mit
seiner adeligen Abstammung nicht hausieren: Als es darum ging, ein Quartier
zu finden, hat er nicht gesagt, daß er Nachkomme Davids ist, vermutlich
hätte man ihn im besten Hotel am Platz fürstlich beherbergt.
Er bildete sich jedoch darauf nichts ein, blieb demütig und sie gingen
in einen Stall - vermutlich damals eine Art Felsenhöhle am Rande
Bethlehems.
Was kann ich aus dem Vorgetragenen lernen, was sagt mir dieser Bibeltext
aus Lukas?
- Erstens, Gottes Wort ist exakt und absolut zuverlässig
- es ist wunderbar!
Wir können uns darauf verlassen, daß alle Details, die uns
mitgeteilt werden, so stattgefunden haben. Es gibt keine Zufälle,
alles hat einen Sinn. - Ich danke Gott für Sein Wort und das es
die Wahrheit ist.

- Zweitens, das grundehrliche Verhalten von Joseph und Maria
aus dem Glauben heraus ist absolut vorbildlich. - Ich möchte mich
auch so verhalten können und bitte Jesus, mich durch Seinen Geist
in Situationen zu leiten.

- Drittens, mir wurde mit Ehrfurcht deutlich: Gott schreibt
die Weltgeschichte - auf beeindruckende Art und Weise. - Dieses kleine,
unwürdige, heuschlerische, blutrünstige Kaiserlein benutzt
Er dazu, um den wahren Herrscher, den größten Kaiser, den
es gibt, den wahren Prinz des Friedens auf diese Welt kommen zu lassen.
Gott hat Maßstäbe, die den menschlichen zuwiderlaufen. Es
ist ermutigend, wenn es Gott ist, der Geschichte schreibt, denn Er macht
keine Fehler.

- Viertens, das Fazit des ganzen Geschehens nun mündet für
mich in dem, was später die Hirten getan haben: hingehen und diesen
Herrn anbeten.
Ich möchte die vier Punkte noch einmal nennen:
(1) Gottes Wort ist exakt und zuverlässig. (2) Das Verhalten von
Joseph und Maria ist sehr nachahmenswert. (3) Gott schreibt die (Welt-)
Geschichte. (4) Wir sollten hingehen und den Herrn anbeten.
Dazu schenke der Herr Seinen Segen!
Amen.
In diesem Sinne wünsche ich Euch allen ein gesegnetes Weihnachten
2005 und viel Freude im neuen Jahr 2006.
Möge die Gnade unseres Herrn Jesus mit uns allen sein.

Euer David Decker / ccmtexte.de (...am 22.-25. Dezember
2005)
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