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In nur sechs Jahren präsentierte Ian Eskelins Band All Star United einer nicht darauf vorbereiteten Welt ein von der Kritik umjubeltes, Grammy-nominiertes, selbstbetiteltes Debütalbum, folgte dann mit den 'internationalen Hymnen für die menschliche Rasse' sowie den absichtlich anmaßenden "smash hits". Sie trotteten über den Globus auf ihre Art und hinein in einige der coolsten Veranstaltungsorte der Welt und Festivals, während Plattenfirmen und Fans sich draußen vor der Tür der Reihe nach anstellten. Wohin gingen sie dann von dort aus?
Die erste Erscheinung von ASU kam 1996 zusammen, als Eskelin sich entschied, seinen Solo-Act zu erweitern und einen Haufen von Freunden mit auf Tour zu nehmen. Der vom Brit-Pop infizierte gute alte Rock´n´Roll und die berühmt-berüchtigten Possen bzw. Mätzchen auf der Bühne gewannen der Band sofort viel Beifall. Ereignisse überschlugen sich. Die Jungs wurden bei einer führenden christlichen Plattenfirma unter Vertrag genommen und folgte ihrem Debütalbum, ließ eine Menge Tourkilometer und viele Imbiß-Essensreste hinter sich - von Bundesstaat zu Bundesstaat in einem zu kleinen 'Dodge Van' (Kleinbus) mit einem Videorecorder und einem Fernseher, aber keinen Sitzen. Sie schauten, wie sich auf den ausgetretenen Bereichen der Amerikanischen christlichen Jugendgruppen und auf den christlichen Radiowellen ausbreiten konnten. Ian schaute in Richtung der Quelle, wo viel von seiner musikalischen Inspiration herkam, und die Band brach auf über den sprichwörtlichen Großen Teich zum Land ihrer Vorväter. Über die nächsten paar Jahre beehrten sie einige Male die große Hauptbühne des "Greenbelt Festivals", und nahmen auf halben Wege einige angeworbene und verschwitze Clubs mit. Sie fanden sich selbst in weltweitem Verlangen von Veranstaltern und Fans wider, so spielten sie das holländische christliche Musik Festival-Juwel "Flevo", unterhielten die US-Truppen im früheren Jugoslawien, spielten auf dem "Parachute Festival" in Neuseeland, unterstützten ihren Radioerfolg in Singapur und kamen auch in die Türkei, nach Brasilien, Deutschland, Schweden und darüber hinaus.
Vor, während und nach den Aufnahmen, stellte Ian seine neue Band zusammen und nahm sich Zeit, um die ASU-Plattform zu überdenken. Er wollte etwas mehr Persönliches kommunizieren. "Ich habe alle Arten von Liedern geschrieben, wo ich über Trennungen sprach, über das Betrügen der Freundin, schnelle Autos, was auch immer, doch die Sache, die ich wirklich liebe und mich am meisten dafür begeistern kann, ist, wenn ich Lieder schreibe, die meinen Glauben in drei Minuten auf eine neue und kreative Art und Weise ausdrücken. Das ist für mich ein Erguß meines Glaubens, meine Berufung."
Ian fand sich selbst wider, als er auf seine eigene (Lied-) Botschaft aufmerksam wurde, als er nach London reiste, um das Album abzumixen in den 'Ray Davies (The Kinks) Kong'-Studios. Ein Beinahezusammenstoß der Maschinen über dem Atlantischen Ozean half ihm, die Prioritäten neu zu setzen: "Ich tendiere dazu, diese Phasen durchzumachen, wo ich meine Bibel für eine Weile nicht lesen will und wo ich nicht zu Gott sprechen will. Ich fahre einfach mit dem Auto-Pilot und alles ist fein. Dann bekommt man einen Weckruf und man beginnt zu beten, wie man nie zuvor gebetet hat in seinem Leben. Eines dieser neuen Lieder, 'sweet Jesus', handelt davon, über das Zurückkommen und das wieder Neubekennen."
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Das Original dieses Textes erschien von All Star United/Fierce! Distribution. Deutsche Übersetzung von David Decker / www.ccmtexte.de im Mai 2002. |
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Redakteur: David Decker für CCM-Rezis |
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