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Rückkehr
nach einer 5-jährigen Pause.

Die Biographie von Cae Gauntt.
Ein
lange Albumpause hat Cae Gauntt
hinter sich. 5 Jahre, in denen sie keine CDs gemacht hat und in denen
wir auf ihre neuesten Songs verzichten mußten. In einer so langen
Zeit kann man in der schnelllebigen Musikwelt schnell zu den "Altstars,
von denen man nichts mehr hören wird", verbannt werden. Daß
Cae Gauntt das nicht ist, zeigen ihr neuestes, im Mai 2004 erscheinendes
Album "Petrographs"
und auch der Auftritt beim "Gerth
Music-Festival 2004".
Doch
rufen wir uns vorher noch einmal die Stationen von Cae Gauntts musikalischem
Leben in Erinnerung. Catherine Ellen, abgekürzt Cae, kommt in Fort
Worth/ Texas (USA) zur Welt. Ihr Vater ist Kieferchirurg bei der US-Luftwaffe.
Schon mit 4 Jahren beginnt Cae, kleine Lieder zu komponieren, mit 16 Jahren
bekommt sie ihren ersten Gesangsunterricht. Ihren Ehemann Edward Gauntt
lernt Cae während des Studiums an der "Baylor University"/
Texas (USA) kennen. Nach der Studienzeit gehen sie gemeinsam nach Wien,
wo Eddie 1978 ein Stipendium an der Wiener Staatsoper annimmt. 1980 bekommt
Cae die Rolle der Maria Magdalena in "Jesus Christ Superstar"
. Die Anfrage für "Cats" lehnt Cae ab, weil ihr Mann in
Krefeld ein Bühnen-Engagement bekommt.
1983 zieht das Paar nach Deutschland. Hier kommt Sohn Alexander zur Welt.
Von 1984 - 87 gehen die beiden mit dem "MBZ-Chor" auf Tournee.
Dort entsteht die Idee, verstärkt als Solo-Künstlerin zu arbeiten.
In diese Zeit fällt auch die Mitwirkung beim hochgelobten "Jona"-Musical
von Johannes Nitsch.
Im
Herbst 1987 dann endlich die erste Solo-Produktion: "C.A.E."
steht als Abkürzung für "Christ Is The Answer To Everyone".
Die Platte bietet jungen, radiotauglichen Pop, der den Vergleich mit Chart-Alben
nicht zu scheuen braucht. Cae ist jetzt als Sängerin gefragter denn
je. Sie wirkt auf zahlreichen Platten mit und gibt über 150 Konzerte
pro Jahr. Im Dezember 1989 folgt ihr zweites Album: "Oh
Cae". Wieder eine Mischung aus Pop, Soft-Rock, Balladen und Gospel.
Produzent ist Dieter Falk ("Pur"). Dieses Album wird zur meistverkauften
CD in der deutschen christlichen Musik-Branche. 1990 wird Sohn Luke geboren,
und nach der Babypause erscheint 1991 - akustischer, experimenteller,
ruhiger - das Album "The
Circle of Love". Und auch diese CD wird vom Publikum bejubelt.
1994 folgt ein Live-Album mit viel Herzblut: "Cae
ALIVE" bildet eindrücklich das Konzerterlebnis mit Cae,
ihrer Band und dem Repertoire der großen Konzerte 1992 - 1994 ab.
1996 erscheint Caes fünftes Album: "Welt
von 1000 Wegen" enthält ausschließlich deutsche Texte
von Manfred Siebald. Produziert
wird das Album von Edo Zanki. Er gehört zu Deutschlands besten Soulstimmen
und war unter anderem schon Produzent für Herbert Grönemeyer
und Tina Turner. Mit ihrem englischsprachigen Best Of-Album "Day
On A Hil" erobert Cae 1997 die Herzen des US-Publikums, anläßlich
von mehreren Frauen-Konferenzen. Sie wird sogar für einen "Dove
Award" nominiert.
1999
tritt Cae mit einer neuen Band an die Öffentlichkeit: Bassist Michael
Heise, Schlagzeuger Tommy Baldu (Laith Al-Deen, "4yourSoul"),
Gitarrist Michael Koschorreck ("Söhne
Mannheims" u.a.) und Florian Sitzmann am Keyboard geben ihren
Songs einen energiereichen, rohen Schliff, der in der christlichen Konzertszene
für Aufsehen sorgt. Dieser Sound geht eine wunderbare Symbiose mit
dem Repertoire ihres neuen Albums "Hope
Garden" ein, das ebenfalls in diesem Jahr erscheint. Produzent
ist "Fools Garden"-Gitarrist Volker Hinkel (u.a. bekannt durch
"Lemon Tree").
Es
folgt eine Zeit, in der Cae neben ihrer eigenen Konzerttätigkeit
verstärkt als eine der Stimmen von "4yourSoul"
wahrgenommen wird - einem gefeierten Akustik-Soul-Ensemble, mit dem sie
an der Seite von Bo Heart, Edo Zanki, Xavier
Naidoo, Pat Appleton und Danyelle Vanes zahlreiche Konzerte (u. a.
im deutschen Fernsehen und Rundfunk) gibt und ein Album veröffentlicht.
Man sieht sie als Backing-Stimme bei Edo Zanki oder "Galileo",
als Gast-Solistin auf dem neuesten Album von André Heller, als
Texterin, Sängerin und Vocal-Coach für verschiedenste Alben
und Live-Projekte innerhalb und außerhalb der christlichen Musik-Szene.
Durch diese Tätigkeiten entwickelt sich Caes eigene künstlerische
und geistliche Perspektive ständig weiter. Sie inspirieren sie zu
dem, was seit Anfang 2003 langsam reift und beharrlich Formen annimmt:
Nach
5 Jahren Pause erscheint im Mai 2004 Caes neues, lang erwartetes Solo-Album.
Es trägt den Titel "Petrographs",
was übersetzt etwa "Botschaften auf Stein" bedeutet. Hier
vereint sich die musikalische Handschrift der beiden Produzenten Florian
Sitzmann und Thommy Baldu sowie die inhaltliche Reife und Kraft einer
stets modernen Künstlerin, die in ihrer eigenen, bildgewaltigen Sprache
erstmals fast alle Texte ihres Albums selbst verfaßt. Damit zeigt
dieses Album auf einer tieferen, persönlicheren Ebene als je zuvor
die Dimensionen zwischen Himmel und Erde, Gnade und Recht, Ende und Hoffnung
auf; koloriert wird es von kraftvoller, progressiver und Groove-orientierter
Pop-Musik, die weder ihr Streben nach Schönheit aufgibt, noch sich
in seichtem Radio-Pop verliert. So ein Album, das in seiner Modernität,
Qualität und Schönheit vermutlich mehr als eine Generation begeistern
kann, hat Cae bisher nicht vorgelegt. Dennoch ist "Petrographs"
ganz neu und ganz Cae ;-)
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