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Moya (Máire) Brennan

Biographie:

Moya (Máire) Brennan gibt Träumen eine Stimme.

Sie ist die Sängerin der legendären, weltweit gefeierten Band Clannad. Sie ist die Schwester der nicht minder bekannten Musikerin Enya. Und sie ist eine der wichtigsten Botschafterinnen, die die grüne Insel je hatte: Máire Brennan aus Gweedore, County Donegal, Irland.

Irland ist ein Land zum Träumen und Moya Brennan ist die Stimme dieser Träume. Und das seit über 30 Jahren. Weltweit gilt sie als die Ikone des irischen Gesangs. Angefangen hat alles mit der Gruppe Clannad, deren Frontfrau sie von Anfang an war. Aufbauend auf Motiven des Irish Folk und gälischen Lyrics hat sie mit ihren Brüdern und Schwestern einen einmaligen Sound geschaffen, der kommerziell genug war, weltweit die "Top of the Pops" zu stürmen oder 1999 den Grammy zu gewinnen, wobei man dennoch unverkennbar irisch blieb. Moyas Stimme hat Millionen Kinogängern bei Soundtracks wie "Last of the Mohicans", "Harrys Game" oder "Robin Hood" Gänsehaut beschert. Mit Bono von U2 sang sie im Duett den Hit "In a lifetime". Paul Young, Bruce Hornsby, Joe Jackson, The Chieftains oder Robert Plant haben Moya als Gastmusikerin eingeladen.

Moya (Máire) Brennan1992 startete Moya ihre Solo-Karriere und ihr erstes Album hieß schlicht und einfach "Máire". Im Oktober 2003 veröffentlicht sie bereits das Fünfte mit dem vielsagenden Titel "Two Horizons". In ihrem Buch "The other side of the rainbow" hat sie ihr künstlerisches Bekenntnis überzeugend niedergeschrieben. Sie möchte Menschen mit ihrer Musik Inspiration, Mut und Verinnerlichung bringen, um sich in einer hektischen Welt zurecht zu finden, Kraft aus Verbindung von keltischer Mythologie und Christentum zu schöpfen und diese in den Dienst von Frieden und Umwelt zu stellen. Diese Botschaft musikalisch umgesetzt schafft sinnliche, meditative und entspannte Klanglandschaften, die Moyas siebenköpfige Begleitband gekonnt ausbreitet und die Bandleaderin mit ihrer engelsgleichen Stimme dreidimensional auslotet. Mit der irischen Harfe setzt Moya auf das Gerüst aus Drums, Keyboards, Bass, Gitarre, Fiddle und Uilleanpipes leuchtende Farbtupfer. Besonders beeindruckend ist der atmosphärische Gesang von sechs Stimmen, die den Zuhörer tief in die Sagenwelt der Kelten entführen. Moya hat mit ihrer Musik vor Jahrzehnten die Grundlage dafür geschaffen, was andere lange kommerziell und seicht unter dem Label "New Age" ausschlachteten. Moya hat es in all ihren Projekten geschafft, entspannte Musik zu machen und gegen die Vereinnahmung von seichter Supermarktmusik zu verteidigen, weil die gälischen Roots immer sehr stark für eine authentische Bodenhaftung sorgen.

Moya (Máire) BrennanDas aktuelle Album "Two Horizons" ist ein Konzeptalbum. Es erzählt in 15 Songs die Reise einer irischen Zauberharfe durch Raum und Zeit. Los geht es auf der keltischen Kultstätte des Königshügel von Tara, über Afrika nach Amerika, bis die Harfe im Irland von heute, bezeichnender Weise wieder in Tara ankommt. Der Titel "Two Horizons" wurde auch durch einen Besuch auf dem Königshügel von Tara inspiriert. Sie kam in der Morgendämmerung an. Als sie den Hügel erklommen hatte, konnte sie auf der einen Seite den untergehenden Mond, auf der gegenüberliegenden Seite die aufgehende Sonne beobachten. Hier also fand sie die perfekte Metapher für Zukunft und Vergangenheit. Ein Platz, an dem sich Musik, Erinnerungen und Mythen die Hand gaben.

Máire hat sich für die phonetische Schreibweise Moya entschieden, weil Journalisten, Fans und Veranstalter weltweit immer wieder Probleme hatten, ihren gälischen Vornamen richtig auszusprechen. Der Künstlername MOYA lässt jedoch keinen Raum für Fehlinterpretationen zu und hat eine Menge "Zeitgeist" Faktor an sich… Ein mutiger Schritt, zu dem jede Menge Selbstvertrauen gehören muss, wenn man unter einem anderen Namen 10 Millionen Tonträger verkauft, einen Grammy und vieles mehr gewonnen hat. Doch ab und zu muss sich ein Künstler neu erfinden und MOYA bricht jetzt mit eigener Band auf, neue Horizonte zu erschließen.



Máire (Moya) BrennanSpeziell zum Hintergrund ihres Buches, "Mein irisches Leben", - also ihrer Autobiographie -, schrieb der herausgebende Verlag:

Aufgewachsen hoch oben im Norden der Insel, verbringt Máire eine behütete, unschuldige, beinahe idyllische Kindheit im Kreis einer großen, wunderbaren Familie. Als ihr Vater einen Pub eröffnet, wird "Leo's Tavern" bald zum Mittelpunkt, um den sich fast alles dreht. Hier finden abends die Live-Konzerte irischer Musiker statt, und hier entdecken Máire und ihre Geschwister auch bald die Liebe zum musikalischen und erzählerischen Erbe ihrer Heimat. Den ersten Auftritten auf Daddys Bühne folgt die Gründung der Familienband Clannad - und mit diesem Tag beginnt der Siegeszug des einmaligen, unverwechselbaren "Clannad-Sounds", über dem in herzerwärmender Schönheit die Stimme von Máire Brennan schwebt. Mehr als 25 Jahre lang feiert die Band große Erfolge, landet etliche Hits (u. a. in Zusammenarbeit mit Bono von U2) und schreibt die Musik zu bekannten Filmen (u. a. "Robin of Sherwood", "Der letzte Mohikaner" und "Harry's Game").

Doch was vordergründig nach Glanz und Glamour klingt, täuscht über so manches hinweg. Máire singt und tourt zwar, sie feiert Partys, lernt viele Männer kennen, nimmt Drogen, spricht dem Alkohol zu und lässt sich feiern - aber glücklich wird sie dabei nicht. Sie fühlt sich ausgehöhlt und leer. Ihre Seele fährt auf stürmischer See. Die Sehnsüchte brechen durch, ihr Leben wird traumatisch. Doch als sie vollends abzustürzen droht, findet Máire Halt in dem Glauben ihrer Eltern und Vorfahren. Ihre Verzweiflung macht einer neuen Liebe Platz. Máire wird zur Botschafterin des Friedens, nicht nur für Irland, sondern weit über die Gestade des Atlantiks hinaus.



Erscheinungsdatum:
14.11.2003
Redakteur: David Decker für CCM-Rezis

weitere Rezensionen - siehe Moya (Máire) Brennan-Künstlerseite >>
 


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