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Diese Band hat beides: Die Routine einer alteingespielten
Combo und die Frische begeisterter Newcomer. Seit fast 10 Jahren in Deutschland
und mittlerweile auch dem angrenzenden europäischen Ausland unterwegs
erobern "on a mission" die
Herzen junger und älterer Zuhörer im Sturm. Dabei ist der Älteste
der fünf Musiker gerade mal 26 Jahre jung, und der Jüngste zarte
19! Trotzdem oder vielleicht gerade deshalb klingt der groove-orientierte,
handgemachte Rock der Marburger satt und ausgereift. Das größte Pfund neben der Musik, mit dem "on a mission" wuchern können, ist ihre Ehrlichkeit. Wer sie auf den Konzerten oder ganz privat trifft, steht Menschen mit Ecken und Kanten, Stärken und Schwächen gegenüber. Daraus macht die Band nie einen Hehl. Jedes Lachen, jede Träne und jeder Schweißtropfen ist echt. Ein Konzert mit "oam" ist ein Trip ohne Netz und doppelten Boden, von dem auch die Musiker nie wirklich wissen, wie er endet. 1993. Von vier Jungs aus Marburg gegründet
als "Bei-Mettes-im-Keller-Band", wobei richtigerweise wohl eher
von Lärmbelästigung zu sprechen ist, da der Kauf der für
die Gründung einer Band erforderlichen Instrumente mit der Gründung
derselbigen relativ synchron läuft. Dennoch spielt sich für
Andreas und David Mette und Manuel und Simon Steinhoff bereits damals
alles unter dem Namen "on a mission" - abgeleitet vom Auftrag
der Blues Brothers - ab. 1994. Erste Auftritte und erste Umbesetzungen.
Vom ersten "Konzert" e-xistiert sogar noch ein Live-Mitschnitt
auf Kassette. Das Repertoire dieser Anfangszeit reicht von Jungschar-Hits
über "Marmor, Stein und Eisen bricht" und "Sailing"
bis hin zu den ersten beiden eigenen Stücken. 1995. Einstieg des neuen Schlagzeugers Torsten
Schlimme; dadurch Kauf von Metronomen und verstärktes Bemühen
der anderen Mitglieder, auf dessen Niveau zu gelangen - zunächst
erfolglos. Dennoch beginnen wir langsam, Musik zu machen und dabei auch
noch zu grooven.
1997. (Spontane) Aufnahme des zweiten Demotapes
"The Next Step"; kurz danach der erste richtig große Auftritt
auf einem Festival in der Hessenhalle Alsfeld vor 1500 Besuchern, bei
dem alle 110 mitgebrachten Demotapes schon nach kurzer Zeit ausverkauft
sind. Daraus ergeben sich die ersten überregionalen Konzerte in Süddeutschland
und anderswo. 1998. Erste (letztlich unveröffentlichte)
Studioaufnahmen in Bochum. Au-ßerdem ca. 20 Konzerte kreuz und quer
durch die Republik, darunter das Marburger Unisommerfest und als Opener
beim einzigen Deutschland-Konzert der US-Band "Newsboys"
vor rund 3000 Leuten. 1999. Bedingt durch den gestiegenen (eigenen) Anspruch
suchen wir nach einem Sänger: Im Sommer übernimmt der Darmstädter
Johannes Falk - bis dahin als Solist bei der deutsch-schweizerischen Gospel
Company aktiv - die Frontposition der "Missionskapelle". Neben
ca. 30 Konzerten und Festivals (Balingen, U-Day, CRN) sind wir gegen Ende
des Jahres erneut im Studio, um endlich unsere erste EP "New Creation"
mit fünf zum Teil neuen Songs aufzunehmen.
2001. Ausstieg des Schlagzeugers Torsten Schlimme.
Nach einer kurzen Pau-se neue Songs und neues Programm. Webchart-Erfolg
mit "Time" bei virtual-volume.de, damit verbunden ein Fernsehauftritt
bei NBC GIGA. Gewinn des "Sound of Talents"-Awards und daher
Auftritt bei "Sound of Frankfurt" auf der HR3-Mainstage mit
Live-Fernsehübertra-gung im Hessen Fernsehen. Über den Marburger
Keyboarder und Produzenten Ralf Erkel (Guildo Horn, Tic Tac Toe, Sweetbox)
lernen wir Uli Pfannmüller und "Das Kartell" kennen und
lieben. Von August bis November arbeiten wir mit neuem Drummer Dave Mette
neben Konzerten in Deutschland, Holland, Dänemark und der Schweiz
im Enzheimer Ton-Up-Studio an unseren vier besten Songs. Dies konnten
auch die geladenen Gäste aus der Musikindustrie bei der AMM-Gala
in Leipzig (mit Sub7even und Reamonn) live erleben.
2003. Das Jubiläumsjahr beginnt mit vielen Konzerten. 10 Jahre on a mission wird gebührend gefeiert. Und das Jahr endet im goldenen Herbst mit einem absoluten Highlight: Das langersehnte Album "confessions, grace & politics" ist fertig und erscheint Mitte Oktober nach langem organisatorischen Wirr-Warr endlich bei Asaph Musik. (Text verfaßt von Asaph Musik, Lüdenscheid, August/September 2003.) |
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Redakteur: David Decker für CCM-Rezis |
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