Biographie

Liebe diesen Jesus - Die Geschichte von Rosenbrock
+ Böttcher
Anfang 2002 machten sich zwei Hamburger auf, die christliche Musikszene
mit frischen Elementen neu zu beleben. Und es scheint, als wäre die
Mission bislang geglückt... bei der Christlichen Künstlermesse
Promikon 2003 in Gießen wurden rosenbrock+böttcher sogar völlig
überraschend für den Preis als "Bester neuer Act"
nominiert.

Jens Böttcher und Mark Rosenbrock
hatten 2001 bzw. 2002 nach jeweils abenteuerlichen Reisen durch viele
Untiefen des Lebens und langen und zermürbenden Suchen nach dem Sinn
zum Glauben an Jesus Christus gefunden. Grund genug für die beiden
Alternative-Musiker (beide sind Teil der Hamburger Rockband Böttcher,
Rosenbrock als Gitarrist, Böttcher als Sänger und Texter), der
neugewonnenen und tiefen Freude durch ihre ganz persönliche Musik
Ausdruck zu verleihen.
Die
erste CD

Trotz oder gerade wegen der sehr intensiven und polarisierenden Texten
von Böttcher gelang es den beiden Nordlichtern bereits auf ihrem
selbstbetitelten Debütalbum
eine würdevolle, dennoch gelassene Atmosphäre zu erzeugen. Die
musikalischen Einflüsse von Mark und Jens wurzeln dabei deutlich
in alten Folktraditionen und reichen von Hank Williams über Elvis
Presley und Johnny Cash bis hin zu Steve Earle und anderen zeitgenössischen
Vertretern amerikanischer Singer/ Songwriterzunft. Mit deutschen Texten
versehen, landeten einige Werke dieser bekannten Musiker schon auf besagtem
ersten Album: der Williams-Gospelklassiker "I saw the light"
ebenso wie z.B. sein weitgehend unbekanntes Demo "angel of death"
von 1952 sowie der Elvis-Song "run on" (übrigens jüngst
auch von Moby gecovert und in den
internationalen Charts platziert...). Überhaupt Elvis: Dessen 1966er
Gospelalbum "how great thou art" geben rosenbrock+böttcher
unisono als eine ihrer wichtigsten Inspirationsquellen an. Auch auf deren
Zweitling "parousia" findet sich wieder eine Coverversion von
diesem Meilensteinalbum: Das Titelstück "how great thou art"
in einer überarbeiteten Version des deutschsprachigen Kirchen-/ Gemeindeliedgutstandards
"wie groß bist du".
Die
zweite CD

Das zweite Album von rosenbrock+böttcher "parousia"
zum Jahrensbeginn 2004 ebenfalls wieder bei Asaph Musik. Es ist die konsequente
Fortführung des traditionellen Singer/ Songwriter-Stils, den die
beiden bereits auf ihrer ersten CD gepflegt haben. Allerdings besticht
"parousia" (= altgriechisch für "Wiederkunft Jesu")
durch reichlich mehr Abwechslung in Instrumentierung und Songmaterial.
War die erste Platte "rosenbrock+böttcher" noch von karger
Intensität und meist nur mit zwei Gitarren eingespielt, geben sich
auf "parousia" die Gastmusiker fast schon die Klinke in die
Hand. Neben den Produzenten Karsten Deutschmann (verschiedene Instrumente
und Streicherarrangements) und Henry Sperling (Schlagzeug) unterstützen
die BÖTTCHER-Weggefährten Alex Wladikas (Schlagzeug) und Mathias
Bernhold (Bass) ihre Bandkollegen Mark und Jens bei einigen Songs. Ebenfalls
dabei: Rockabilly-Bassist Ray Madison, die bereits vom ersten Album bekannte
Cellistin Anne-Maren Falk und die neue Neugrabener Lobpreis-Girlgroup
B4Christ. Die von inzwischen bei Kritik und Publikum recht gut bekannte
Sarah Brendel schließlich
duettiert mit Jens Böttcher beim "Flüstern eines Schmetterlings"
und komplettiert so den Reigen besonderer Gäste auf "parousia".
Wie
tief diese musikalischen Wurzeln sich in die Seelen der beiden Musiker
gegraben haben, wurde schon in den Eigenkompositionen auf "rosenbrock+böttcher"
deutlich: Songs wie das ergreifende "vergib mir" oder das jubilierende
"Halleluja" illustrieren die Liebe der Protagonisten zu unverfälschter
und ursprünglicher Musik wohl besser als alle Worte dieser Welt.
Und auch das aktuelle Album bietet zwischen dem feiernden "Kettensprenger"
und nachdenklichem, wie Rosenbrocks "viel ist passiert", oder
der ergreifenden Coverversion des Böttcher-Band-Originals "das
Flüstern eines Schmetterlings" wieder enorme emotionale Tiefe,
die nicht an der Oberfläche gängiger Popmusik halt macht.

Man merkt: rosenbrock+böttcher lieben, was sie da tun. Doch dieses
"Tun" ist nicht auf reines Musizieren beschränkt. Ihr Wunsch
ist, nicht nur Christen anzusprechen, sondern besonders jene, die - wie
die beiden selbst vor nicht allzu langer Zeit - auf der Suche nach Antworten
sind und von statischer Doktrin ebenso wenig erreicht werden können,
wie von dem in-sich-selbst-ruhenden Lobpreispop, der die christliche Musikszene
dieser Tage zweifelsfrei prägt.

Produziert
wurden beide Alben von den langjährigen Böttcher-Kollaborateuren
Henry Sperling und Karsten Deutschmann im Hamburger Gentle Art-Studio.
Während für das Debütalbum wegen des intimen Klangs alle
Basictracks in Böttchers Haus im Rosengarten bei Hamburg aufgenommen
wurden, ist "parousia" komplett bei Gentle Art in Hamburg-Schenefeld
eingespielt worden. Die Platten von rosenbrock+böttcher werden Herzen
berühren, weil sie den Hörer bedingungslos mit den ursprünglichen
Inhalten des christlichen Glaubens konfrontieren. Eingebettet in eine
Musik, die durch Johnny Cash & Co mittlerweile auch anderswo wieder
in aller Munde ist.
Rosenbrock
+ Böttcher live

Jahrelang rockten rosenbrock+böttcher sich unaufhaltsam durch jene
schweißgetränkten Clubs, die man eigentlich besser nur mit
Ohrstöpseln betritt... Mit ihrer gemeinsamen Band Böttcher veröffentlichten
sie bis zu ihrer Lebenswende bereits vier CDs in Eigenregie und traten
als Vorgruppe für deutsches Kultgut wie 'die Scherben' oder die legendäre
US-Band 'King´s X' auf.

Daß diese bewegte Vorgeschichte eine angenehme Gelassenheit im Umgang
mit der Darbietung ihrer akustischen Musik nach sich zieht, beweisen die
beiden seit der Veröffentlichung ihres Debütalbums im September
2002 auch live-in-Konzert. Meist nur mit ihren Gitarren ausgerüstet
(eine Band aus Gastmusikern wird in Ausnahmefällen zur Verfügung
stehen :-), bieten rosenbrock+böttcher ein "Unplugged"-Programm,
das zwar äußerst lässig und ungezwungen daher kommt, sich
dabei aber stets auf die Botschaft des biblischen Evangeliums fokussiert:
Jesus Christus ist der Weg, die Wahrheit und das Leben!
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