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"Musiker, Maler & Missionar"

Carlos Roncal im Gespräch

Carlos RoncalDer Peruaner Carlos Roncal ist ein echtes Genie in Sachen unterschiedlichster Klänge, Töne und Instrumente. Gespräche mit dem authentischen Universal-Künstler und Weltenbummler gestalten sich immer spannend. Lesen Sie selbst ... (Hinweis: Das Interview wurde von Gerth Medien zur Verfügung gestellt.)


Frage, Gerth Medien (GM):
Hallo, Carlos. Auf deiner neuen CD "Flöten der Anden" spielst du viele Flöten, Gitarren und andere Instrumente. Welches Instrument spielst du am liebsten?

Antwort, Carlos Roncal: Am liebsten spiele ich die Panflöte. Obwohl ich alle Flöteninstrumente aus Bambus, Percussion und die Jarango, das typische Saiteninstrument aus Südamerika gerne spiele.

GM: Du bist in Peru geboren und lebst nun seit 12 Jahren in Deutschland. Warum bist du nach Deutschland gekommen?
Carlos Roncal: Zuerst einmal wegen meiner Frau. Sie ist Deutsche und war 14 Jahre als Missionarin in Peru tätig. Aber das war nicht der Hauptgrund. In Peru hätten wir noch vieles tun können. Aber wir haben Gottes Ruf gehört. Wir haben während der letzten 2 Jahre in Peru gebetet und für uns war klar: wir müssen als Missionare an einen anderen Platz gehen. So sind wir in Deutschland gelandet.

Carlos RoncalGM: Was magst du an Deutschland?
Carlos Roncal: Oh, vieles. Die vielen lieben Leute, die schönen Landschaften und Städte, die Geschichte und vieles mehr – auch das Essen ist sehr gut.

GM: Und was vermisst du, wenn du an Peru denkst?
Carlos Roncal: Auch vieles. Die Sonne, das Wetter, den Strand, die Atmosphäre auf den Straßen. Und wir haben nicht so kalte Winter. Bei uns ist es im Winter 17 Grad plus an der Küste und dort sind die Leute bis ein, zwei oder drei Uhr nachts mit ihren Gitarren auf der Straße. Und es gibt schöne Restaurants, Cafés und viele Konzerte.

GM: Was machst du heute beruflich?
Carlos Roncal: Ich bin bundesweit als selbstständiger Prediger und Musiker unterwegs. Aber auch in der Schweiz und in England. Und gerade war ich für zwei Konzerte in der Tschechei.

GM: Wenn du mal keine Musik machst, was tust du in deiner Freizeit?
Carlos Roncal: Ich bin die ganze Woche zu Hause als Hausmann beschäftigt, weil die Konzerte immer am Wochenende sind. So koche ich für meine Familie und lese viel in der Bibel sowie theologische und wissenschaftliche Bücher. Man muss viel lesen, wenn man auf der Bühne etwas Konkretes sagen will. Und ich spiele auch gerne Fußball und male. Man kann meine Bilder auf meiner Homepage sehen. Ich male Ölbilder im Rembrandt-Stil. Wenn dann noch Zeit bleibt, baue ich gerne Modell-Flugzeuge.

Carlos RoncalGM: Wenn du deine Frau überraschen willst, was machst du dann?
Carlos Roncal: Ich bringe ihr ein Geschenk mit: eine schöne Bluse oder ein tolles Buch. Oder ich lade sie am Abend in ein schönes Restaurant ein. Oder ich putze die Küche; darüber freut sie sich auch sehr.

GM: Man kann dich natürlich zu Konzerten einladen. Was erwartet die Besucher?
Carlos Roncal: Ich mache immer sehr lockere Konzerte. Es ist jedes Mal anders. Ich habe kein festes Programm, und je nachdem, wie sich die Atmosphäre entwickelt, wähle ich die Lieder spontan aus und improvisiere. Ich erkläre kurz jedes Lied, was ich dadurch sagen will und warum ich es gemacht habe. Und ich erzähle viel von der Bibel und von meinen Glaubenserfahrungen.

GM: Lieber Carlos, vielen Dank für dieses Gespräch und Gottes Segen für deinen Dienst.



Zur Verfügung gestellt von Gerth Medien, Asslar.

Erscheinungsdatum online:
22.9.2005
Redakteur(e): David Decker für CCM-Rezis

weitere Rezensionen - siehe Carlos Roncal-Künstlerseite >>
 


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