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"Mit
Gott auf der Siegerseite"

Interview mit Daniel Jacobi
Er
möchte besonders junge Leute mit seiner Musik ansprechen: Daniel
Jacobi. Was er neben der Musik gerne macht und warum ihn sein Song
"Vater, ich komme jetzt zu dir" nach Mexiko führte, erfahren
Sie in diesem Interview. (Hinweis: Das Interview wurde von Gerth Medien
zur Verfügung gestellt.)
Frage, Gerth Medien (GM): Daniel, dein erstes Album trägt den
Titel "Revolution". Worin unterscheidet sich dein neues Album
"Bereitet den Weg"
von der ersten CD?
Daniel Jacobi: Mit meinem ersten Album habe ich mich auf den Weg
gemacht, um eine Revolution, das heißt eine Veränderung in
der jungen Generation zu starten. Auf diesem Weg bin ich jetzt und habe
erkannt, dass das Ziel ein geniales ist, aber dass man Geduld braucht,
es zu erreichen. "Bereitet den Weg" ist ein Spiegelbild dieser
Erkenntnis und damit eine Fortsetzung meines Versuches, junge Leute zu
einem Leben mit Jesus zu ermutigen.
GM:
Neben dem Titel-Song "Bereitet dem Herrn den Weg" finden wir
noch 12 weitere Lieder. Welcher Song ist dir am wichtigsten?
Daniel Jacobi: Eigentlich ist mir JEDER Song ans Herz gewachsen.
Und JEDER Song ist ein Stein des Mosaiks, von dem ich hoffe, dass es den
Zuhörern einen Weg zu Gott bereitet. Allerdings gibt es zwei Songs,
die mir besonders wichtig sind: zum einen "Manchmal", weil es
musikalisch und auch inhaltlich einfach der schönste und ermutigendste
Song der CD ist. Außerdem der Sieger-Song "Wieder mal so weit".
Denn ich glaube, dass es in Krisenzeiten, wie wir sie momentan in Deutschland
erleben, ungeheuer wichtig ist, sich gemeinsam mit Gott auf der Siegerseite
zu wissen.
GM: Aus deiner Feder stammt auch der Song
"Vater, ich komme jetzt zu dir", ein Lied, das jetzt auch international
ein Hit geworden ist. Wie kam es dazu?
Daniel Jacobi: So genau weiß ich das auch nicht. Vor zwei
Monaten erhielt ich die Nachricht, dass ein Lobpreisleiter aus Mexiko
"Vater" auf eine CD aufgenommen hat, weil er meinte, es sei
ein altes deutsches Kirchenlied. Man entschuldigte sich bei mir für
dieses Versehen. Daraufhin wurde ich auf eine lateinamerikanische Lobpreisleiterkonferenz
eingeladen, wo ich diesen Lobpreisleiter kennen lernte. Er erzählte
mir, dass sein Vater ihn im Alter von sechs Jahren verlassen hatte. Als
Gastredner in Spanien hörte er die spanische Version "Padre
en Ti" das erste Mal und erlebte durch dieses Lied innere Heilung.
Daher hat er es mitgenommen und erzählte mir, dass es jetzt in ganz
Südamerika gesungen wird.
GM:
Du bist ja viel als Lobpreisleiter zu Konzerten und Seminaren unterwegs.
Womit verdienst du sonst dein Geld?
Daniel Jacobi: Ich lebe teilweise von Konzerten, Seminaren, Liedern
und Gemeindeaktivitäten wie Jugendgruppen- coaching etc. und teilweise
arbeite ich als Angestellter bei einer bekannten deutschen Fluggesellschaft.
GM: Bei so viel Aktivitäten - bleibt
da auch noch Zeit für deine Frau, deine drei Kinder oder deine Hobbys?
Daniel Jacobi: Hobbys habe ich neben der Musik und der Jugendarbeit
nicht allzu viele. Ich verbinde mein Hobby mit meinem Beruf, was eigentlich
ideal ist. Damit die Familie nicht zu kurz kommt, versuche ich bewusst,
meine Familie auch in meine Arbeit zu integrieren, z. B. singt meine Frau
ab und zu mit, wie auf der neuen CD. Und wir haben die letzten beiden
Jahre zwei Jugendsommercamps in Israel und zwei Silvestercamps zusammen
als Familie musikalisch geleitet.
GM:
Was wünschst du dir für das neue Jahr?
Daniel Jacobi: Gesundheit, Geborgenheit und dass wir in den schweren
Zeiten, in denen wir in Deutschland zweifellos wirtschaftlich und moralisch
leben, festhalten können an dem Gott, der uns liebt und ganz fest
in seinen Armen halten will. Und dass es niemandem gelingt, die Träume
zunichte zu machen, die Gott für mein und ihr Leben träumt.
Schlusswort, GM: Vielen Dank, Daniel, für
dieses Interview. Wir wünschen dir weiter Gottes Segen für deine
vielfältigen Aktivitäten!
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