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40
Jahre 'Wir singen für Jesus Chor'

Interview mit Ernst-August Eicker, Ruthild Eicker-Grothe und Michael
Grothe
Seit
1966 für Jesus unterwegs. In diesem Interview erzählt Familie
Eicker, wie alles begann. (Hinweis: Das Interview wurde von Gerth Medien
zur Verfügung gestellt.)
Frage, Gerth Medien (GM): 40 Jahre "Wir singen für Jesus".
Ernst August und Elsa Eicker, wie kam es eigentlich dazu, dass Sie den
Chor gegründet haben?
Antwort, 'Wir singen für Jesus Chor' (WSFJC) - Ernst-August Eicker:
Die Gründung des Chores 1966 war von mir nicht geplant. Zu dieser
Zeit leitete ich seit 16 Jahren den Gemeinde-Chor der FEG Bever aber auch
einige größere Allianz-Chöre, u. a. den "Feldzugchor"
beim Janz Team.

Zu einer Evangelisationswoche in der FEG Bever lud ich den Chor unserer
Nachbargemeinde ein, um zusammen mit meinem Chor diese Abende musikalisch
zu gestalten. Wir erarbeiteten ein abwechslungsreiches Musikprogramm mit
Chor- und Gitarrenchorliedern, Solo-, Duett- und Quartett-Vorträgen.

Der Evangelist dieser Woche war der Leiter von Radio Evangile in Straßburg,
Robert Bührer. Er fand großen Gefallen an unseren Liedern und
lud den Doppelchor zu einem Konzert-Wochenende nach Straßburg ein.
Der Evangeliumsrundfunk
[Anm.: ERF ~D.D.] und der Schallplattenverlag "Hermann Schulte
Wetzlar" [Anm.: Heute durch "Gerth Medien, Asslar" repräsentiert.
~D.D.] wurden auf den Chor aufmerksam und so gab es die erste Radiosendung
und Schallplattenaufnahmen mit dem Chor.

Erst jetzt entschlossen wir uns, dem Chor einen Namen zu geben und rechneten
mit einer längeren Existenz. An 40 Jahre "Wir singen für
Jesus" hat aber damals niemand gedacht.
GM:
Welche Gruppen und Projekte gibt es heute 40 Jahre danach?
WSFJC - Ruthild Eicker-Grothe: Nachdem mein Vater die Chorleitung
an mich übergeben hatte, war klar: Wir wollen und müssen etwas
verändern. Denn Fortschritt gibt es nur durch Bewegung. Die bewährten
Grundsätze "Alte singen mit den Jungen" (übrigens
ein Zitat aus der Bibel) sowie "von modern bis klassisch" führen
wir tendenziell so weiter. Aber die Verjüngung des Chores hat in
der musikalischen Qualität schon einen Schritt nach vorne bewirkt.

Konzerte geben wir jetzt hauptsächlich mit dem Chor-Team "Voices
for Christ" und dem Kinder- und Jugendchor "Kids for Christ".
Aber auch eigene Soloauftritte stehen auf dem Terminplan. Verstärkt
gefragt sind auch Duett-Auftritte meiner Eltern mit Liedern von früher.
Letzteres war in diesem Umfang nicht vorauszusehen. Das nennt man wohl
"aktiven Ruhestand".
GM: Angenommen der "Wir singen für
Jesus Chor" würde heute zu einer großen Gala eingeladen,
dürfte aber nur ein Lied vortragen. Welches würde es sein?
WSFJC - Michael Grothe: Für mich ist das Lied "Jerusalem",
(Solo: Ernst-August Eicker mit Chor) obligatorisch. Es ist sehr bewegend
und inzwischen ein echter Klassiker.
WSFJC - Ruthild Eicker-Grothe: "Jerusalem"! Weil es das
schönste und meistgewünschte Lied aller Zeiten ist.
GM:
Auf der Jubiläums-Ausgabe "Schau ich zurück" ist ein
ausführlicher DVD-Teil enthalten. Erzählen Sie uns kurz etwas
zum Inhalt.
WSFJC - Michael Grothe: Die DVD beinhaltet speziell produzierte
Musikvideos mit dem Chor sowie mit dem neuen Team "Voices for Christ",
ein Videoclip mit Familie Eicker sowie Ausschnitte aus den Kinder-Musicals
von Ruthild Eicker. Es gibt eine Diashow mit Bildern von den Anfängen
des Chores bis heute. Ein Interview von ERF-Direktor Jürgen
Werth mit Ernst-August Eicker und seiner Tochter Ruthild rundet das
ganze harmonisch ab. Insgesamt also ein toller Einblick in die Arbeit
von "Wir singen für Jesus" in Vergangenheit und Gegenwart.
GM: Herzlichen Dank für das Gespräch!
Tip: Weitere Informationen zum Chor finden Sie unter: www.wirsingenfuerjesus.de
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