(1) Beste Alben:
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Become
One - One (BMG)

Hach, was waren das noch Zeiten, als ich jeden Tag vor der Glotze
hing, um mir meine tägliche Dosis "Fame Academy" zu
holen. Leider war ich da wohl der einzige, denn die Show floppte genauso
wie die Band. Egal, ich mag die Sechs und auch die 14 Songs der Marke
"Plastik-Pop". Muss ja sonst keiner mögen. |
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Florence
Joy - Hope (Polydor, Universal) / Rezi

Hatte den Eindruck, Gott wollte Christen in der Musikwelt. Überall
gewann Christen Casting-Shows: In der Schweiz, in Indonesien, in Kanada.
Und bei uns: Die niedliche Florence
Joy mit der Hammer-Stimme und festen christlichen Überzeugungen.
Ich wünsche ihr und uns ein zweites Album, auf das sie dann noch
mehr Einfluss nehmen kann. |
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Wise
Guys - Wo der Pfeffer wächst (Pavement)

Da sind sie wieder. Die fünf Witzbolde, die wo in a capella machen.
Diesmal waren sie so arbeitswütig, dass sie aus zig geschriebenen
Songs auswählen konnten. Und der geneigte Hörer sich fragt,
wo Dän und die anderen die Ideen hernehmen. |
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Zeichen
der Zeit - Zeichen der Zeit (batb / Sony) / Rezi

Eine sensationelle Idee der Kosmonauten. Eine Hammer-Möglichkeit.
Sie wurde genutzt und hat ganz sicher Früchte getragen. Ein vorbildliches
Beispiel für die Gratwanderung zwischen Holzhammer-Methode und
Wischiwaschi. Hätte mir nur noch den coolen Titelsong "Zeichen
der Zeit" als dritte Single gewünscht. |
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Söhne
Mannheims - Noiz (Söhne Mann / Universal)

Getreu ihrem musikalischen Motto öffnen die was weiß ich
wie vielen Söhne mal die Soul-, mal die Rap-, mal die R'n'B-
oder Rock-Schublade. Absolut gekonnt. Auf fast beängstigende
Weise schaffen die Jungs um den Naidoo den Balanceakt zwischen Anspruch
und Kommerzialität. |
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(2) Beste Songs:
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Christopher
Komm - Don't Let the Sun Go Down on Me
(Elton John, Bernie Taupin)

Mann, Mann, Mann - der Kerl hat eine Stimme! Da es mit Become One
nicht lange gehalten hat, hoffe ich sehr, dass Chris es auf irgendeinem
Wege schafft, sich Gehör zu verschaffen. Hey, ich will bald ein
Solo-Album von dir! |
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Dino
Merlin feat. Edo Zanki - Verletzt
(Dino Merlin, Edo Zanki)

Der deutsche King of Soul mit dem bosnischen Sänger Dino Merlin
im Duett, dem für mich schönsten Titel des "Zeichen
der Zeit"-Projekts. Überzeugt mich musikalisch (Zanki eben),
stimmlich (soulig), atmosphärisch (multikulti) und textlich (traurig!). |
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Wise
Guys - Erzähl mir die Geschichte
(Daniel Dickopf)

Ein wunderbar schön-trauriges Lied. Die kleine, tragische Geschichte
eines Pärchens, das nicht mehr ist, verpackt in eine nostalgische
Stimmung und verziert mit der melancholischen Stimme von Dän.
Man fühlt förmlich den Schmerz der beiden. Schnief. |
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Become
One - Anybody out there (David Jost,
Florian Walberg, Alex Geringas)

Hätten die mal nicht den wirklich schlechtesten Titel des Albums
als Single ausgekoppelt, sondern diesen hier, wäre nicht so schnell
Schicht im Schacht gewesen. Das garantiere ich. Klingt vielleicht
ein bißchen nach Boygroup, besitzt aber doch dank Thomas' Leadstimme
gehörig viel Rock. |
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Oomph!
- Augen auf (Oomph!, Maik Straatmann,
Marek Vejvoda, Oliver Woidt)

Vielleicht liegt's daran, dass wir den Song in einem Uni-Seminar drei
Sitzungen lang unter die Lupe genommen, aber ich find ihn klasse gemacht.
Klar, unheimlich und gefährliches Thema. Aber mit diesem Text
und der musikalischen Umsetzung dürfte jedem der Ernst dahinter
klar sein. |
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