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Meine Top5 2004 - Michael JungMeine Top5 2004 - Michael Jung

Christliche Musik - National  |  Christliche Musik - International

Säkulare Musik - National  |  Säkulare Musik - International

Beste Musik-DVD  |  Bestes Konzert


Christliche Musik - National:


(1) Beste Alben:

Cae Gauntt - petrographs Cae Gauntt - Petrographs (Gerth) / Rezi

Amazing. Awesome. Das sind Worte, die mir zu Cae's 8. Album einfallen. Sowas hat keiner erwartet. Sowas hat es noch nicht gegeben. Mit experimentellen Sounds und poetischen Texten ist die Dame gegen den Strom der Radiotauglichkeit geschwommen und hat damit erneut mein Herz erobert. Und ich hoffe, nicht nur meins.
     
Nu Company - from the beginning   Nu Company - From the Beginning (Gerth) / Rezi

Dass ein Gospel-Chor nicht nur Gospel machen muss, zeigen Nu Company mit ihrem Album. In all den Gospel mixen sie Klänge aus Funk, Musical, Soul, Jazz, R'n'B und den 70ern. Das Ergebnis ist musterhaft und richtungweisend für die deutsche Gospelszene.
     
Anton & the Watergirls - StarKing   Anton & the Watergirls - StarKing (Free/ SCM) / Rezi

Sie kamen, sangen und siegten. Brachten neuen Schwung in die Musikszene und manchem Christen bei, dass Christen verrückt und tiefsinnig zugleich sein können. Crazy Glamourpoprock mit Tanzgarantie und Anleihen in den 70ern, 80ern und was weiß ich noch wo.
     
Andrea Adams-Frey - Das lila Album   Andrea Adams-Frey - Das lila Album (Gerth)

Ich gehe davon aus, dass jeder Musiker was von sich in seine Lieder einbringt. Doch gibt es manche, die öffnen ihre Seele weiter als andere. So eine ist Andrea. Ihren Texten und ihrem musikalischen Ausdruck spürt man in jedem Takt Authenzität und Persönlichkeit ab. Und das lieben die Hörer und (besonders) Hörerinnen.
     
Danny Plett - Like a River   Danny Plett - Like a River (Janz/ Gerth)

Nach One Accord und Gospel endlich wieder Danny solo. Und wie immer überrascht er. Mit Lobpreis-Liedern, ganz tief aus seinem Herzen. Erinnert - vielleicht aufgrund des gleichen Produzenten - oft an Brian Doerksen, was absolut als Kompliment zu verstehen ist. Wenn doch alle Worship-Platten so daher kämen…


(2) Beste Songs:

Cae Gauntt - petrographs Cae Gauntt - The Winter of the Soul (Cae Gauntt, Tommy Baldu, Florian Sitzmann)

Mit diesem Titel eröffnete Cae ihren Auftritt beim 2004er Gerth Music Festival. Zum ersten Mal hörten ich und die anderen Zuhörer ihren neuen Sound. So live und neu war der Song mir sehr fremd, doch schon beim ersten Hören des Albums war das anders. Komplett anders. Er wollte nicht mehr aus dem Ohr. Ganz große Kunst.
     
Nu Company - from the beginning   Nu Company - No More Pain (Bärbel Jetter)

Meinen Respekt, Frau Jetter! Dieser von ihr geschriebene und gesungene Titel ist oberste Liga. Gospel-Liga, versteht sich. Wie könnte man die Hoffnung auf die Neue Welt bei Gott besser zum Klingen bringen, als mit einem Gospel?!
     
Verschiedene: Leben mit Vision   Cae Gauntt - Make Me Smile (Cae Gauntt, Florian Sitzmann)

Dieser Beat. Und dieser Text. So schön formuliert Cae aus der Sicht unseres liebenden Vaters. Der Gedanke, dass ich Gott zum Lächeln bringe, zaubert auch mir ein Lächeln ins Gesicht und plötzlich grinsen wir uns an.
     
Verschiedene: Jesus House Music Sampler   Winnie Schweitzer & Claus-Peter Eberwein - Welcome (Winnie Schweitzer)

Ab dem ersten Ton fühle ich mich zurück versetzt in die JesusHouse-Abende im März 2004. Ein absolut cooler Opener aus Schweitzer's Feder mit der Rock-Stimme von Hopf-Sänger Claus-Peter und dem Soul-Organ von Chorlight-Solistin Laura Bellon.
     
Carola + Eberhard Rink - wieder leichter   Carola & Eberhard Rink - Unter all die Sterne (Jan Vering)

Schon als Kind habe ich dieses Lied gehört, damals in der Version des unvergleichlichen Jan Vering. Schön, dass das Ehepaar Rink ihm Tribut zollt, indem es den Song aufgenommen hat. Und das in einer wunderbar leisen und kunstvollen Art. Und man weiß: Da ist jemand, der kennt mich in- und auswendig!


(3) Bester Sampler:

Verschiedene: Jesus House Music Sampler Jesus House Music Sampler (SCM) / Rezi

Ein netter Querschnitt durch's JesusHouse 2004. Fast zur Hälfte voll mit bisher unveröffentlichten Songs, die man nirgendwo sonst findet. Inklusive dem von Christina Riecke bewegend formulierten und wunderschön interpretierten Hingabegebet "Dein liebevoller Blick". Ein wirklich schönes Paket Musik.


(4) Beste Best-Of:

Albert Frey - Anker in der Zeit: Lobpreis-Songs 1992-2004 Albert Frey - Anker in der Zeit: Lobpreis-Songs 1992-2004 (Gerth) / Rezi

Herrn Frey kann man mittlerweile getrost in einem Atemzug mit den Herren Siebald oder Strauch nennen. Seine Lieder findet man nicht nur im Lobpreis charismatischer Gemeinden, sondern genauso auch in den traditionellsten Versammlungen. Was ohne Frage für sein Werk spricht.


Christliche Musik - International:


(1) Beste Alben:

Brian Doerksen - Today Brian Doerksen - Today (Integrity / Asaph) / Rezi

Nach diesem künstlerisch anspruchsvollem Lobpreis-Album gehört Doerksen für mich auf eine Stufe mit Michael W. Smith bzw. dessen Worship-Produktionen. Wie Smith versteht er es grandios, feinen und zugleich monströsen Lobpreis zu schaffen.
     
Rachael Lampa - Rachael Lampa   Rachael Lampa - Rachael Lampa (Word / bv-music) / Rezi

Wie die Aguilera ist nun auch Rachael erwachsen geworden. Und das, ohne dabei erwachsen zu klingen. Ein absolut angesagter Mix aus funkigem Pop und fantastischen Balladen.
     
Anton & the Watergirls - StarKing   TobyMac - Welcome to Diverse City (Forefront / Gerth) / Rezi

Weniger Linkin Park, mehr Outkast scheint der Mac gehört zu haben. Zumindest kommt sein zweites Solowerk nicht so hart wie Teil 1. Stattdessen klingt's softer, poppiger, runder. Hat aber gleichzeitig das gleiche freakige Potential wie der Erstling. Eine konsequente Weiterentwicklung und zum Glück keine Kopie.
     
Tonéx + the Peculiar People - Out the Box   Tonéx & the Peculiar People - Out the Box (Verity, Zomba / Gerth)

Man kann nicht abstreiten, dass Tonéx zum Bombast neigt. Dieses Doppelalbum haut absolut rein - mit hochexplosivem Dance-Rock, traditionellem Gospel, progressivem HipHop und relaxtem R'n'B. Er beherrscht alles. Der verkörperte Mix aus Kirk Franklin und TobyMac.
     
Mat Kearney - Bullet   Mat Kearney - Bullet (inpop / Gerth)

Vorhang auf für eine neue Riege an Songwritern! Nach Paul Wright und Shawn McDonald verbindet auch Mat Kearney verschiedene musikalische Stile und Einflüsse. Er mixt auf überzeugende Weise klassischen Songwriter-Akustik-Pop mit modernem Rap der Marke Everlast. Geht weniger wie Wright in die poppig-fröhliche Ecke, sondern mehr ins rockende Coldplay- Lager. Frischer Wind, den wir brauchen.


(2) Beste Songs:

Michelle Williams - do you know Michelle Williams - 15 Minutes (Michelle Williams, Tommy Sims)

Eine Granate, dieser Schmachtfetzen. Das viel zu sehr unterschätzte Drittel von Destiny's Child mit einer Ballade der ganz großen Sorte mit Streichern und großartigen Vocals von Michelle. Hätte ins Radio gehört und mehr als 15 Minuten des Ruhms verdient.
     
Rachael Lampa - Rachael Lampa   Rachael Lampa - Room (Rachael Lampa, Tommy Sims)

Was als smoothe Ballade beginnt, wird zu einer souligen Funk-Nummer wie sie von einer Joss Stone stammen könnte. Man kann nicht mehr ruhig sitzen bleiben und möchte, dass dieses großartige Stück Musik der Marke "Schmankerl am CD-Ende" nicht mehr aufhört.
     
Nicole C. Mullen - everyday people   Nicole C. Mullen - Gon' Be Free (Nicole C. Mullen, Lynette Villa de Rey)

Ein dezenter Liedanfang zu stampfenden Rhythmen, ein bombastisches Ende mit großem Gospel-Chor. Zweifelsohne kann sowas nur aus der Feder von Kreativling Nicole stammen. Urban Music at its best.
     
Out Of Eden - love, peace + happiness   Out of Eden - I Know (Lisa Kimmey, Victor Oquenda)

Okay, ich geb's zu: Ich steh auf soulig-funkige Klänge. Aus diesem Lager stammt auch dieser Titel. Lisa von OOE hat einfach ein Händchen für eingängigen R'n'B. Besonders toll: die harfenähnliche Klavier-Begleitung. Als fielen dem Adressaten des Liedes die Tränen wie Tautropfen aus den Augen, unterstreicht sie die einfühlsamen Lyrics.
     
Michael W. Smith - healing rain   Michael W. Smith - All I Want (Michael W. Smith, Martin Smith)

Auch wenn er von zwei Herren mit Namen Schmidt stammt, ist der Titel doch typisch Michael. Wie kaum ein anderer schafft er es, die im Text beschriebene Stimmung in Noten zu verwandeln. Oder auch andersherum. Spätestens beim instrumentalen Ausklang des Liedes wird der Hörer bewegt auf seinem Platz sitzen.


(3) Bester Sampler:

Various: WOW Hits 2004 WOW Hits 2004 (EMI-CMG / Gerth) / Rezi

Endlich mal eine WOW Hits mit nicht all den üblichen Verdächtigen. Okay, das liegt wohl weniger an den WOW- Machern, als vielmehr an den 2004ern Charts der christlichen Radiostationen und somit an den Kunden selbst. Die sorgten für große Hits von Newcomern wie Casting Crowns und BarlowGirl. Vielleicht sind die ja bald die üblichen Verdächtigen.


(4) Beste Best-Of:

Sixpence None The Richer - the best of sixpence none the richer Sixpence None the Richer - The Best of (Word / bv-music)

Der Abschied einer großen kleinen Band. Ihre Lieder sind gleichzeitig anspruchsvolle Kunst wie der perfekte Soundtrack für nebenbei. Auch wenn das manche denken, sie waren alles andere als eine Pop-Eintagsfliege.


Säkulare Musik - National:


(1) Beste Alben:

Become One - One Become One - One (BMG)

Hach, was waren das noch Zeiten, als ich jeden Tag vor der Glotze hing, um mir meine tägliche Dosis "Fame Academy" zu holen. Leider war ich da wohl der einzige, denn die Show floppte genauso wie die Band. Egal, ich mag die Sechs und auch die 14 Songs der Marke "Plastik-Pop". Muss ja sonst keiner mögen.
     
Florence Joy - Hope   Florence Joy - Hope (Polydor, Universal) / Rezi

Hatte den Eindruck, Gott wollte Christen in der Musikwelt. Überall gewann Christen Casting-Shows: In der Schweiz, in Indonesien, in Kanada. Und bei uns: Die niedliche Florence Joy mit der Hammer-Stimme und festen christlichen Überzeugungen. Ich wünsche ihr und uns ein zweites Album, auf das sie dann noch mehr Einfluss nehmen kann.
     
Wise Guys - Wo der Pfeffer wächst   Wise Guys - Wo der Pfeffer wächst (Pavement)

Da sind sie wieder. Die fünf Witzbolde, die wo in a capella machen. Diesmal waren sie so arbeitswütig, dass sie aus zig geschriebenen Songs auswählen konnten. Und der geneigte Hörer sich fragt, wo Dän und die anderen die Ideen hernehmen.
     
Zeichen der Zeit - Zeichen der Zeit   Zeichen der Zeit - Zeichen der Zeit (batb / Sony) / Rezi

Eine sensationelle Idee der Kosmonauten. Eine Hammer-Möglichkeit. Sie wurde genutzt und hat ganz sicher Früchte getragen. Ein vorbildliches Beispiel für die Gratwanderung zwischen Holzhammer-Methode und Wischiwaschi. Hätte mir nur noch den coolen Titelsong "Zeichen der Zeit" als dritte Single gewünscht.
     
Söhne Mannheims - Noiz   Söhne Mannheims - Noiz (Söhne Mann / Universal)

Getreu ihrem musikalischen Motto öffnen die was weiß ich wie vielen Söhne mal die Soul-, mal die Rap-, mal die R'n'B- oder Rock-Schublade. Absolut gekonnt. Auf fast beängstigende Weise schaffen die Jungs um den Naidoo den Balanceakt zwischen Anspruch und Kommerzialität.


(2) Beste Songs:

Become One - One (DVD) Christopher Komm - Don't Let the Sun Go Down on Me (Elton John, Bernie Taupin)

Mann, Mann, Mann - der Kerl hat eine Stimme! Da es mit Become One nicht lange gehalten hat, hoffe ich sehr, dass Chris es auf irgendeinem Wege schafft, sich Gehör zu verschaffen. Hey, ich will bald ein Solo-Album von dir!
     
Zeichen der Zeit - Zeichen der Zeit   Dino Merlin feat. Edo Zanki - Verletzt (Dino Merlin, Edo Zanki)

Der deutsche King of Soul mit dem bosnischen Sänger Dino Merlin im Duett, dem für mich schönsten Titel des "Zeichen der Zeit"-Projekts. Überzeugt mich musikalisch (Zanki eben), stimmlich (soulig), atmosphärisch (multikulti) und textlich (traurig!).
     
Wise Guys - Wo der Pfeffer wächst   Wise Guys - Erzähl mir die Geschichte (Daniel Dickopf)

Ein wunderbar schön-trauriges Lied. Die kleine, tragische Geschichte eines Pärchens, das nicht mehr ist, verpackt in eine nostalgische Stimmung und verziert mit der melancholischen Stimme von Dän. Man fühlt förmlich den Schmerz der beiden. Schnief.
     
Become One - One   Become One - Anybody out there (David Jost, Florian Walberg, Alex Geringas)

Hätten die mal nicht den wirklich schlechtesten Titel des Albums als Single ausgekoppelt, sondern diesen hier, wäre nicht so schnell Schicht im Schacht gewesen. Das garantiere ich. Klingt vielleicht ein bißchen nach Boygroup, besitzt aber doch dank Thomas' Leadstimme gehörig viel Rock.
     
Oomph! - Wahrheit oder Pflicht   Oomph! - Augen auf (Oomph!, Maik Straatmann, Marek Vejvoda, Oliver Woidt)

Vielleicht liegt's daran, dass wir den Song in einem Uni-Seminar drei Sitzungen lang unter die Lupe genommen, aber ich find ihn klasse gemacht. Klar, unheimlich und gefährliches Thema. Aber mit diesem Text und der musikalischen Umsetzung dürfte jedem der Ernst dahinter klar sein.


(3) Bester Sampler:

Various: Kuschelrock Vol. 18 KuschelRock 18 (Sony)

Ein netter Querschnitt durch's JesusHouse 2004. Fast zur Hälfte voll mit bisher unveröffentlichten Songs, die man nirgendwo sonst findet. Inklusive dem von Christina Riecke bewegend formulierten und wunderschön interpretierten Hingabegebet "Dein liebevoller Blick". Ein wirklich schönes Paket Musik.


Säkulare Musik - International:


(1) Beste Alben:

Anastacia - Anastacia Anastacia - Anastacia (Epic, Sony)

Die als sympathisch, ehrlich, laut und fröhlich bekannte Anastacia begriff ihr Schicksal als Chance. Ihre Erfahrungen verarbeitete sie in sehr persönlichen und nach innen gekehrten Texten. Trotz aller Introvertiertheit ist die Musik kraftvoll nach außen gerichtet: Souliger Pop. Plus diesmal viele, viele Prisen Rock. Erste Sahne.
     
Maroon 5 - Songs about Jane   Maroon 5 - Songs about Jane (J Records / BMG)

Bin stolz, dass ich die Jungs schon super fand, als sie sonst noch kaum wer kannte. Somit kann ich auch "This love" immer noch hören. Mit ihrer funkigen Fusion von R'n'B und Rock eroberten sie nicht nur meine Gehörgänge. Zu verdanken ist dies den pulsierenden Basslinien, den Songs voller Hooks und den faszinierenden Leistungen des Leadsängers Adam.
     
Joss Stone - Mind, Body + Soul   Joss Stone - Mind, Body & Soul (S-Curve / EMI) / Rezi

Debütiert mit älteren und selten gehörten Soul-Perlen, gab es wenige Monate später bereits den Nachfolger. Freistrampeln brauchte sich die sympathische Miss Stone nicht, doch zeigt Album Nr. 2 jetzt die modernere Joss. Chart-kompatibler, aber immer noch kein herkömmlicher R'n'B-Pop. Eben Nu Soul.
     
Moya Brennan - Two Horizons   Moya Brennan - Two Horizons (Polydor, Universal / Gerth) / Rezi

Eigentlich zwar von 2003, jedoch gab's sie erst 2004 im christlichen Vertrieb. 16 Stücke wie aus einem Guss. Eine Art gälische Sinfonie. Prächtige, beruhigende Klangcollagen zu dem wunderschönen Bild der zwei Horizonte, der gleichzeitigen Präsenz des Mondes und der Sonne.
     
Various: The Passion of the Christ: Songs   Various - The Passion of the Christ: Songs (Epic, Sony / Asaph) / Rezi

Ein atemberaubender Film, der viele neue Möglichkeiten eröffnete. Eine wurde mit diesem mittlerweile dritten Soundtrack wahrgenommen: 12 Lieder zum Kreuz, darunter einige Gänsehaut-Stücke. 18 beteiligte Künstler, davon viele aus der christlichen Musikszene. Nun stelle man sich nur einmal vor, wie viele Leute diese CD kaufen, mit christlichen Musikern in Berührung kommen und vielleicht erstmals Lieder über Jesus hören!


(2) Beste Songs:

Become One - One (DVD) Michael Andrews feat. Gary Jules - Mad World (Roland Orzabal)

Während einer Autofahrt das erste Mal gehört, sofort begeistert. "Donnie Darko" geguckt und den Song etwas mehr verstanden (im Gegenteil zum Film). Die sparsame Instrumentierung durch Piano und Cello schafft gemeinsam mit der großartigen Stimme Andrews' eine beklemmende Stimmung. Besser als das Original.
     
Anastacia - Anastacia   Anastacia - Left Outside Alone (Anastacia Newkirk, Dallas Austin, Glen Ballard)

Der perfekte Titel für ein Comeback. Beginnt die selbstbewusste Lady ungewohnt mit Kopfstimme, lässt sie doch nach ein paar Takten die Rockröhre wieder durchblicken und strotzt nur so vor Power. Welcome back!
     
Wise Guys - Wo der Pfeffer wächst   Outkast - Roses (Andre Benjamin, Antoine Patton, Matt Boykin)

Hui, der Track groovt. Andre 3000 von Outkast verbindet hier straight bouncende Drumrhythmen mit 70er-Rockharmonien. Typisch für die zwei Jungs ist nur, dass nichts typisch ist. Einfach cooool.
     
Wise Guys - Wo der Pfeffer wächst   Franz Ferdinand - Tell Her Tonight [German Version] (Nicholas McCarthy, Franz Ferdinand)

Hab die vier Energiebündel erst kürzlich entdeckt. Mit besagtem Song. Crazy Rock'n'Roll in Deutsch von Briten (auf einer Special-CD vom "Visions"-Magazin). Da hat's mich gepackt. Absolut mitreißend und trotzdem forsch und abstrakt. Das macht die Guys so spannend und ziemlich abnutzungsresistent.
     
Joss Stone - Mind, Body + Soul   Joss Stone - You Had Me (Joss Stone, F. White, W. Stoker, Betty Wright)

Da bebt die Bude. Joss' Smash-Hit funkt sich mit groovigen Hooklines supereasy durch ein perfektes Arrangement. Wie sagte ein Pressemann? "'You Had Me' wird Black Music-Geschichte schreiben, versprochen!"


(3) Beste Best-Of:

Robbie Williams - The Greatest Hits Robbie Williams - The Greatest Hits (Chrysalis / EMI)

Robbie ist Sympathieträger. Kann machen, was er will, die Leute finden ihn gut - vielleicht genau deshalb. Vielleicht liegt's auch an seinen rockig-poppigen Entertainer-Hits. Bei mir liegt's vielmehr noch an seinen wunderschön tragischtraurig daher kommenden Balladen. Man fühlt fast den Schmerz, der dahinter sitzt. Und eben jene tragische Figur namens Robbie macht ihn mir so sympathisch.


Beste Musik-DVD:

Become One - One (DVD) Become One - One (BMG)

Ich erwähne die Jungs und Mädels hier nicht (nur) ständig, damit sie nicht vollkommen in Vergessenheit geraten. Nein, die DVD ist wirklich nett gemacht. Neben Rückblicken in die "Fame Academy"-Zeit für Nostalgiker wie mich gibt es - neben vielen mehr - auch die besten Live-Auftritte aus der Show. Und die sind allemal Beachtung wert.
     
CeCe Winans - Live in the Throne Room (DVD)   CeCe Winans - Live in the Throne Room (PureSprings / INO / Asaph)

CeCe scheint wirklich dafür zu leben, andere in die Gegenwart Gottes zu führen. Beeindruckend - CeCe's Stimme und Wesen genauso wie die Atmosphäre, die man nur erahnen kann.
     
Michael W. Smith - Live in Concert: A 20 Year Celebration (DVD)   Michael W. Smith - Live in Concert: A 20 Year Celebration (Reunion / Gerth)

20 Jahre - das verdient ein Jubiläumskonzert. Unser Smitty gibt seine Hits zum Besten - überraschenderweise fast mehr alte als neue. Bei Amy Grant, die ihm den Weg ins Rampenlicht ebnete, bedankt er sich, indem sie drei Songs spielen darf. Bei Gott bedankt er sich, indem er sein Konzert mit einigen Anbetungsliedern schließt. Und wir bedanken uns bei ihm - wofür, dürfte klar sein.
     
Jeremy Camp - In 24 (DVD)   Jeremy Camp - In 24 (BEC / Gerth)

Camp wollte seinen Fans nicht nur ein Konzert auf Disc schenken, sondern auch einen Blick in seinen Musiker-Alltag ermöglichen. 24 Stunden lang. Schön anzusehen. Wirklich beeindruckend ist jedoch sein Zeugnis im biografischen Stil.
     
Neal Morse - Testimony Live (DVD)   Neal Morse - Testimony Live (InsideOutside) / Rezi

Ein Mann, der nicht schweigen kann. Ihn kann man hier zusammen mit einem begnadeten Musikerensemble auf einem ausgiebigen Konzert erleben und bekommt sogar noch jede Menge Eindrücke, was hinter den Kulissen abgeht. Ein kleines Meisterwerk.


Bestes Konzert:

Cae Gauntt (15/10, Lollar)

Mein mittlerweile 7. Konzert von Cae. Jedoch mein erstes Cae-Band-Konzert (und keins ihrer vielen Projekte) und somit die Erfüllung eines Traums. Ein Abend, so wie Cae einfach ist: Stimmgewaltig, atmosphärisch, amüsant, nachdenklich, authentisch - schlicht erstklassig.
 
Wise Guys (19/09, Gießen)

Ich wusste, dass die fünf Mannen Humor haben, doch dass der Abend bald mehr Comedy als Konzert war, hätte ich nicht erwartet. Selten so gelacht. Und selten so gute A capella-Musik gehört. Die Besserwisser sind wirklich weltklasse.
 
Ararat (09/07, Herborn)

Sympathieträger sind sie - nicht nur wegen ihren ehrlichen Texten, sondern auch wegen ihrem mitreißenden Deutsch-Rock. Und der nie müde werdenden Bia - die hüpft und pokt was das Zeug hält. Respekt!
 
Shawn McDonald (07/12, Siegen)

Es war wie bei einer Unplugged-Show von MTV. Ein Junge mit seiner Gitarre. Und tiefen Liedern, für die er alles aus Stimme und Klampfe rausholte. Ohne Zweifel ein großes Songwriter-Talent.
 
Andrea Adams-Frey & Albert Frey (17/11, Asslar)

Persönliche Lieder und offene Worte. Individuelles Preisen und freudige Anbetung. Das machte jenen Abend aus und schuf eine Stimmung, wie man sie bei manch einem Rockkonzert nicht hat. Die zwei Freys hatten es dem Publikum inklusive mir einfach angetan.


Teil 2: "Der Soundtrack meines 2004" ...  


Michael Jung im Januar 2005.



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